Die Konjunkturerwartungen für die Region Mittel- und Osteuropa inklusive der Türkei (CEE-Region) sind im Februar 2016 zurückgegangen. Der ZEW-Erste Group Bank-Konjunkturindikator CEE fällt in der aktuellen Erhebung um 14,5 Punkte und steht nun bei minus 9,6 Punkten. Die größte Abnahme unter den einzelnen Ländern aus der Region verzeichnen die Indikatoren für Rumänien (Rückgang um 13,3 Punkte) und Kroatien (Rückgang um 11,7 Punkte). Der ZEW-Erste Group Bank-Konjunkturindikator CEE spiegelt die Konjunkturerwartungen der Finanzmarktexperten für die CEE-Region auf Sicht von sechs Monaten wider. Er wird seit dem Jahr 2007 monatlich vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, mit Unterstützung der Erste Group Bank, Wien, gemeinsam mit anderen Finanzmarktdaten erhoben.

Nach der Aufwärtsbewegung im Vormonat gehen die Konjunkturerwartungen für Mittel- und Osteuropa sowie die Türkei im Juli 2016 wieder leicht zurück.
Nach der Aufwärtsbewegung im Vormonat gehen die Konjunkturerwartungen für Mittel- und Osteuropa sowie die Türkei im Juli 2016 wieder leicht zurück.

Die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage in der CEE-Region steigt im Februar 2016 leicht um 0,4 Punkte auf ein Niveau von minus 4,8 Punkten.

Ablauf der Umfrage und Methodologie

Der Finanzmarkttest CEE ist eine monatliche Umfrage unterFinanzmarktexperten, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, mit Unterstützung der Erste Group Bank AG, Wien, seit Juni 2007 durchführt. Ziel der Umfrage ist es, Indikatoren für das allgemeine Konjunkturklima für die Region Mittel- und Osteuropa (CEE) sowie Österreich zu entwickeln. Zur CEE-Region zählen Bulgarien, Kroatien, die Tschechische Republik, Ungarn, Polen, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Slowenien und seit Oktober 2010 die Türkei.

Im Einzelnen werden die Finanzmarktexperten nach der Beurteilung der aktuellen konjunkturellen Lage sowie nach ihren mittelfristigen Erwartungen für die entsprechenden Volkswirtschaften befragt sowie nach ihrer Einschätzung hinsichtlich der Entwicklung der Inflationsrate, der kurz- und langfristigen Zinsen, der Aktienkurse und der Wechselkurse auf Sicht von sechs Monaten. Die Experten geben bei ihren Antworten qualitative Tendenzeinschätzungen bezüglich der Veränderungsrichtung ab. Detaillierte Ergebnisse zu den einzelnen mittel- und osteuropäischen Staaten sowie zu Österreich enthält der "Financial Market Report CEE", der vierteljährlich erscheint.

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