Der ZEW-CS-Indikator für die Schweiz gibt im Februar 2016 erneut nach. Der Indikator verliert leicht um 2,9 Punkte und steht nun bei minus 5,9 Punkten. Entsprechend rechnen die befragten Finanzmarktexperten eher mit einer Abkühlung der Schweizer Konjunktur. Der ZEW-CS-Indikator spiegelt die Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung in der Schweiz auf Sicht von sechs Monaten wider. Er wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse (CS), Zürich, monatlich im Rahmen des Finanzmarkttests für die Schweiz erhoben.

Der ZEW-CS-Indikator für die Schweiz erreicht mit 17,5 Punkten im Mai 2016 den höchsten Stand seit Oktober 2015.
Der ZEW-CS-Indikator für die Schweiz erreicht mit 17,5 Punkten im Mai 2016 den höchsten Stand seit Oktober 2015.

Die aktuelle Konjunkturlage in der Schweiz wird von den meisten Analysten (82,4 Prozent) weiterhin also "normal" eingeschätzt.

Mit Blick auf die  Konjunkturerwartungen für die Eurozone und die USA sind die Entwicklungen gegenläufig. Für die Eurozone verschlechtert sich der Konjunkturausblick erheblich von 30,3 auf 12,0 Punkte. Für die USA hingegen hellt sich die Situation merklich auf. Die Erwartungen verbessern sich von minus 9,0 auf 9,1 Punkte.

Detaillierte Ergebnisse

Detaillierte Ergebnisse – einschließlich der Umfrageergebnisse bezüglich der Wirtschaftsentwicklung anderer Länder – können der heute veröffentlichten Ausgabe des "Finanzmarktreport Schweiz" entnommen werden.

 

Für Rückfragen zum Inhalt

Dr. Lena Jaroszek (ZEW), Telefon +49 (0)621 1235-380, E-Mail jaroszek@zew.de

Lukas Gehrig (Credit Suisse), Telefon +41 44 333 52 07, E-Mail lukas.gehrig@credit-suisse.com

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