Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sinken im Februar 2017 um 6,2 Punkte. Der Index liegt jetzt bei 10,4 Punkten. "Der Rückgang der Erwartungen ist wohl eine Reaktion auf die ungünstigen neuen Zahlen für Industrieproduktion, Einzelhandel und Exporte. Auch die bestehenden politischen Unsicherheiten in Bezug auf Brexit, die künftige US-Wirtschaftspolitik sowie die zahlreichen Wahlen, die in Europa anstehen, dürften belasten. Gleichwohl hat sich das wirtschaftliche Umfeld Deutschlands nicht signifikant verschlechtert", kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach.

Grafik zu den ZEW-Konjunkturerwartungen:   Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sinken im Februar 2017 um 6,2 Punkte. Der Index liegt jetzt bei 10,4 Punkten.
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sinken im Februar 2017 um 6,2 Punkte. Der Index liegt jetzt bei 10,4 Punkten.

Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage in Deutschland geht leicht zurück. Der Index sinkt um 0,9 auf 76,4 Punkte und weist damit ein nach wie vor sehr hohes Bewertungsniveau auf.

Die Erwartungen der Finanzmarktexperten/-innen an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone sinken in ähnlichem Ausmaß wie die Erwartungen für Deutschland. Der Erwartungsindikator geht um 6,1 Punkte auf 17,1 Punkte zurück. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum steigt hingegen im Februar um 3,2 Punkte auf 2,8 Punkte an und ist damit zum ersten Mal seit Juli 2011 wieder im positiven Bereich.

 

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