Kommentar
Steuerschätzung | Deutschland | Steuerpolitik

Der Arbeitskreis „Steuerschätzungen“ des Bundesfinanzministeriums hat seine Prognosen zu den Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden in Deutschland bis zum Jahr 2021 zum zweiten Mal in diesem Jahr nach oben korrigiert. Die gesamtstaatlichen Steuereinnahmen steigen demzufolge von 734,2 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf 889,6 Milliarden Euro im Jahr 2022 und legen damit im Vergleich zur Prognose des Arbeitskreises im Mai 2017 zu. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, nimmt dazu Stellung.

Termine und Nachrichten
Forschungsdaten | Wissensmanagement | Informationsmanagement | ZEW | Open Science
Open Access steht für den freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und Forschungsergebnissen.

Mit seiner neuen Open-Access-Strategie setzt sich das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, für mehr Transparenz und Offenheit in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung ein. Open Access steht für den freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur im Internet. Mit seiner Strategie folgt das ZEW nationalen und internationalen Bestrebungen, insbesondere auch den Open-Access-Leitlinien der Leibniz-Gemeinschaft, deren Ziel es ist, wissenschaftliche Erkenntnisse ohne technische, rechtliche oder finanzielle Barrieren zur Verfügung zu stellen.

Kommentar
Staatsanleihe | EZB | Geldpolitik | Zinspolitik | Euroraum | geldpolitische Entscheidungen
Die Anleihekäufe der EZB entfallen immer mehr auf Staaten mit hohen Schuldenständen.

Erwartungsgemäß hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Fortsetzung ihres Wertpapierkaufprogramms über das Jahresende hinaus beschlossen. Bis Dezember dieses Jahres wird sie Anleihen im Umfang von 60 Milliarden Euro und von Januar 2018 bis mindestens September 2018 im Umfang von 30 Milliarden Euro pro Monat kaufen. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, nimmt dazu Stellung.

Informationswirtschaft
Informationswirtschaft | Deutschland | Branchenkonjunktur | Branchenentwicklung
Der ZEW Stimmungsindikator für die Informationswirtschaft in Deutschland steht im dritten Quartal 2017 bei 68,3 Punkten.

Die Unternehmen der Informationswirtschaft in Deutschland bewerten die konjunkturelle Stimmung im dritten Quartal 2017 überwiegend positiv. Dies signalisiert der ZEW-Stimmungsindikator Informationswirtschaft, der sowohl die wirtschaftliche Lage als auch die Geschäftserwartungen abbildet. Im Vergleich zum Vorquartal steigt der Stimmungsindikator nochmals um 0,6 Punkte auf einen Stand von jetzt 68,3 Punkten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage bei Unternehmen der Informationswirtschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, im September 2017 durchgeführt hat.

Forschung
Staatsanleihe | Euroraum | Haushaltsdefizit | Geldpolitik | Südeuropa | Europa | EZB
Die Anleihekäufe der EZB entfallen immer mehr auf Staaten mit hohen Schuldenständen.

Von den Wertpapierkäufen der Europäischen Zentralbank (EZB) profitieren die Länder im Süden Europas überdurchschnittlich, allen voran Spanien und Italien. Über das Ankaufprogramm für Wertpapiere im öffentlichen Sektor (Public Sector Purchasing Programme, PSPP) haben die nationalen Notenbanken und die EZB für Spanien rund 43 Milliarden Euro und für Italien rund 51 Milliarden Euro mehr an Staatsanleihen angekauft, als es dem jeweiligen Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Länder entspricht. Setzt die EZB ihr Programm 2018 fort, droht sich die ungleichgewichtige Begünstigung hoch verschuldeter Euro-Staaten weiter zu verstärken. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle quantitative Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim.

Kontakt

Pressereferent

Tel.: +49 (0)621 1235-103

Fax: +49 (0)621 1235-255

felix.kretz@zew.de