Kommentar
Steuerreform | Unternehmensbesteuerung | USA

Donald Trumps Regierung hat erste Grundzüge der lang angekündigten Steuerreform verkündet. Die Unternehmensteuer soll demnach von 35 auf 15 Prozent gesenkt werden. Diese Steuersenkung wird vorerst aber nicht mit einer Grenzabgabe, einer Besteuerung aller Importe, kombiniert. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, nimmt dazu Stellung.

China Economic Panel
China Economic Panel | Konjunkturumfrage | Greater China | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | China
Der CEP-Indikator legt in der April-Umfrage nochmals zu und liegt jetzt bei 17,7 Punkten.

In der aktuellen Aprilumfrage (05.04. – 19.04.2017) sind die Konjunkturerwartungen für China um 3,2 Punkte im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Der CEP-Indikator, der die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wiedergibt, liegt damit bei 17,7 Punkten (März 2017: 14,5 Punkte). Mit diesem dritten Anstieg in Folge wird der Wert des langfristigen Durchschnitts von 5,4 Punkten deutlich überschritten. Der bisher höchste Wert für die Erwartungen (21,4 Punkte, Juni 2014) scheint in greifbarer Nähe zu liegen.

Kommentar
Öffentliche Finanzplanung | Deutschland | Öffentlicher Haushalt | Öffentliche Schulden | Investition

Die Schuldenbremse im Grundgesetz zwingt die Bundesländer ab dem Jahr 2020 zum ausgeglichenen Haushalt und legt das Defizit des Bundes bereits jetzt auf eine Obergrenze von 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts fest. Knappe drei Jahre vor der vollen Wirksamkeit hat die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt, der Schuldenbremse eine Investitionsregel zur Seite zu stellen. Der Bund soll dadurch gezwungen werden, zumindest den Wertverlust des öffentlichen Vermögens durch Investitionen auszugleichen. Prof. Dr. Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, hat heute zu diesem Antrag im Bundestag als geladener Experte in der öffentlichen Sitzung des Haushaltsausschusses Stellung bezogen und dabei für mehr Transparenz durch unabhängige Gremien plädiert statt neuer Vorschriften.

Forschung
Handel | Steuerpolitik | Export | USA | Steuerreform | Import | Steuerplanung
Bei Übernahme des Modells müsste die EU in Sachen Steuerwettbewerb mit fatalen Folgen rechnen.

In den kommenden Wochen wird US-Präsident Donald Trump in Sachen Steuerpolitik Farbe bekennen müssen. Er hat eine "historische Steuerreform" in Aussicht gestellt, die er nun konkretisieren will. Vor diesem Hintergrund haben sich in einer Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, Prof. Dr. Christoph Spengel, ZEW Research Associate, und Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft", mit den Steuerreformplänen der Republikaner für die USA befasst. Macht sich Donald Trump diese Pläne zu eigen, droht ein internationales Steuerchaos mit unabsehbaren Folgen für Handel, Investitionen und Wechselkurse.

Forschung
M&A-Report | M&A | Großbritannien | Europa | M&A-Aktivität | Brexit

Obwohl sich Großbritannien nunmehr auch offiziell dazu entschieden hat, aus der Europäischen Union auszutreten, scheinen britische Unternehmen für ausländische Unternehmen weiterhin höchst attraktiv zu sein. Wird die Anzahl der Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A) britischer Unternehmen durch Unternehmen mit Sitz außerhalb Großbritanniens betrachtet, so lässt sich seit dem Brexit-Votum im Juni 2016 kein Einbruch der M&A-Aktivitäten erkennen – allerdings auch keine Zunahme. Gänzlich anders sieht das Bild jedoch beim finanziellen Volumen der Transaktionen aus, das nach dem Brexit-Votum eine absolute Rekordhöhe erreicht hat. Zu diesen Ergebnissen kommen Untersuchungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, auf Basis der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk.

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