Kommentar
Präsidentschaftswahl | Frankreich | Europa
Triumph für Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron: Seine Partei \\\"La République en Marche!\\\" hat bei den Wahlen zur Nationalversammlung die Mehrheit errungen.

Bei der Wahl des Staatspräsidenten in Frankreich hat sich die französische Bevölkerung für den früheren Wirtschaftsminister Emmanuel Macron ausgesprochen. Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, nimmt dazu Stellung.

Kommentar
Zins | USA | Zinspolitik | Federal Reserve Bank

Die US-amerikanische Notenbank Fed hat die Leitzinsen erwartungsgemäß unverändert gelassen, nachdem sie diese im März 2017 auf ein Niveau von 0,75 bis 1,0 Prozent angehoben hatte. In den Vordergrund der geldpolitischen Diskussion treten jetzt Zeitpunkt und Geschwindigkeit für den Abbau der Wertpapierbestände in der Bilanz der Notenbank. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, nimmt dazu Stellung.

Informationswirtschaft
Konjunkturumfrage | Deutschland | Informationswirtschaft
Der ZEW-Stimmungsindikator für die Informationswirtschaft in Deutschland steht im ersten Quartal 2017 bei 66,8 Punkten.

Im ersten Quartal 2017 herrscht bei den Unternehmen der Informationswirtschaft mehrheitlich eine gute konjunkturelle Stimmung. Darauf deutet der ZEW-Stimmungsindikator mit einem Stand von 66,8 Punkten hin. Damit wird die wirtschaftliche Lage ähnlich positiv eingeschätzt wie im vierten Quartal 2016. Die Stimmung bei den wissensintensiven Dienstleistern erreicht derzeit sogar ein Langzeithoch. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage bei Unternehmen der Informationswirtschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, im März 2017 durchgeführt hat.

Kommentar
geldpolitische Entscheidungen | Zins | Zinspolitik | Geldpolitik | EZB
Die EZB hat auch im Dezember 2017 nicht an der Zinsschraube gedreht.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich trotz wachsender ökonomischer und politischer Zuversicht in der Eurozone wieder nicht dazu durchgerungen, ihren geldpolitischen Ausblick zu verändern. Sie hat dabei sogar den Hinweis auf möglicherweise noch niedriger Leitzinsen beibehalten. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, kommentiert diese Entscheidung.

ZEW Lunch Debate in Brüssel
ZEW Lunch Debates | Fiskalpolitik | Europäische Kommission | Europäischer Fiskalrat
Die Verhandlungen zum MFR, dem siebenjährigen Haushaltsrahmen der EU,  eröffnen die Gelegenheit für eine umfassende Reform der EU-Finanzen.

Die Glaubwürdigkeit des Stabilitäts- und Wachstumspakts leidet zunehmend an der zu breiten Auslegung seiner Regeln durch die Europäische Kommission. Politische Rücksichtnahme verhindert, dass die Defizitverfahren mit ihren Sanktionen konsequent zur Anwendung kommen. Der im vergangenen Jahr eingesetzte Europäische Fiskalrat (European Fiscal Board: EFB) bietet Chancen zur Korrektur. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, hat sich gemeinsam mit internationalen Forschungspartnern mit dem EFB befasst und Vorschläge gemacht, diese Institution weiter als neutrales Gegengewicht zur EU-Kommission zu stärken. Diese Vorschläge wurden heute bei der ZEW Lunch Debate zum Thema "Making the Most of the European Fiscal Board" in Brüssel erstmals vorgestellt.

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