Forschung
internationaler Vergleich | Einkommensverteilung | Einkommens- und Vermögensverteilung | Vermögensverteilung | Deutschland | Finanzkrise
Der Anteil vermögender Haushalte in Deutschland ist eher gering ist, jedoch verfügen die reichen Haushalte im internationalen Vergleich über ein relativ großes Vermögen.

Weder die Finanzkrise von 2008 noch die darauffolgende Wirtschaftskrise haben sich merklich auf die Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland ausgewirkt. Obwohl im Zuge der Krise die Einkommensungleichheit leicht sank und das Armutsrisiko leicht stieg, waren diese Veränderungen minimal. Auch die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Vermögensverteilung waren gering: Die Vermögen in Deutschland insgesamt sind weiterhin relativ ungleich verteilt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, dem Institut für angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), Tübingen und der Universität Tübingen, die im Rahmen des Gutachtens zur Analyse der Verteilung von Einkommen und Vermögen (AVEV) im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales entstand.

Kommentar
UN-Klimakonferenz | Klimapolitik | USA | Internationale Umweltpolitik | Weltklimakonferenz | Klimawandel

US-Präsident Donald Trump hat sich dazu entschlossen, das im Dezember 2015 von 195 Ländern verbindlich beim Weltklimagipfel in Paris vereinbarte gemeinsame Klimaabkommen aufzukündigen. Erklärtes Ziel des Übereinkommens ist es, die globale Erwärmung nachhaltig einzugrenzen. ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D., nimmt dazu Stellung.

Kommentar
Strategiepapier | Reformmaßnahmen | Europäische Wirtschafts- und Währungsunion | Reformprozess | Europäische Kommission

Die Europäische Kommission hat ihr Reflexionspapier zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion vorgelegt. Darin plädiert die Kommission für die Einführung neuer Finanzierungsinstrumente für das Euro-Währungsgebiet, die Einrichtung eines neuen Stabilisierungsbudgets sowie für eine effektivere Steuerung der Wirtschaftspolitik durch ein europäisches Schatzamt und einen Europäischen Währungsfonds. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, nimmt dazu Stellung.

Kommentar
Klimapolitik | USA | Freihandel | G7

Der G7-Gipfel in Taormina hat gezeigt, wie die Präsidentschaft von Donald Trump die internationale Zusammenarbeit verändert. Die USA stehen unter Trump möglicherweise vor einem Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen. Und das Bekenntnis der G7 zum Freihandel fällt im Abschlussdokument auf Druck der USA ungewöhnlich verhalten aus. Beklagt werden „unfaire Handelspraktiken“; zudem sei der Welthandel nicht immer vorteilhaft für alle Beteiligten.

Forschung
Arbeitsmarktforschung | Risikopräferenz | Arbeitswelt | Lohnniveau | Jobwechsel
Je geringer die Risikobereitschaft, desto seltener wechseln Arbeitnehmer ihren Job in den ersten Jahren des Berufslebens.

Je risikoscheuer, desto seltener entscheiden sich Beschäftigte für einen Jobwechsel in den ersten Jahren des Berufslebens. Aus diesem Verhalten ergibt sich allerdings nur ein moderat höheres Lohnniveau nach den ersten Jahren des Berufslebens im Vergleich zu risikofreudigeren Personen, die sich für einen Jobwechsel entscheiden. Zu diesem zentralen Ergebnis kommt eine empirische Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim. Untersucht wurde dabei, ob sich die Risikoeinstellung von Beschäftigten zu Beginn ihres Berufslebens auf die Zahl der Jobwechsel und die damit verbundene Lohnentwicklung auswirkt.

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