ZEW-Konjunkturerwartungen
ZEW-Konjunkturerwartungen | Konjunktur | Konjunkturindikator | Konjunkturprognose | Deutschland | Konjunkturumfrage | Konjunkturforschung | ZEW-Finanzmarkttest
ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland Juli 2017

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im Juli 2017 um 1,1 Punkte leicht zurück und liegen jetzt bei 17,5 Punkten. Der langfristige Durchschnitt von 23,8 Punkten wird weiterhin unterschritten. Die Einschätzung zur aktuellen konjunkturellen Lage in Deutschland verringert sich im Juli geringfügig um 1,6 Punkte. Der neue Indexwert beträgt immerhin noch 86,4 Punkte. „Unsere Gesamteinschätzung für die Konjunkturentwicklung in Deutschland ändert sich nicht gegenüber dem Vormonat. Nach wie vor ist der Ausblick für das Wirtschaftswachstum in den nächsten sechs Monaten recht positiv. Dies wird inzwischen auch durch die Umfrageergebnisse für das Eurogebiet gestützt“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D.

Forschung
Brexit | Energiewirtschaft | Großbritannien | Energiemarkt | EU-Energiepolitik | Europa | ZEW-Energiemarktbarometer
Deutsche und französische Experten/-innen sehen bei einem Austritt aus dem EU-Energiebinnenmarkt das größere Risiko für Großbritannien.

Bis März 2019 soll der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union vollzogen sein. Unklar ist jedoch, ob und in welcher Form Großbritannien auch den europäischen Binnenmarkt verlässt. Ein ungeregelter Austritt aus dem EU-Binnenmarkt würde die juristischen Grundlagen für die derzeitige Kopplung der Energiemärkte in weniger als zwei Jahren nahezu ersatzlos streichen. Dies könnte Konsequenzen für die Energieversorgung in Kontinentaleuropa haben. Deutsche und französische Experten/-innen sehen bei einem Austritt aus dem europäischen Energiebinnenmarkt das größere Risiko auf Seiten des Vereinigten Königreichs. 60 Prozent aller deutschen sowie 71 Prozent der französischen befragten Expertinnen und Experten schätzen, dass ein „Energy-Brexit“ schädlicher für das Vereinigte Königreich als für die EU ausfallen wird.

Forschung
Fachkräfte | Arbeitsmarkt | Ältere Arbeitskräfte | Hochqualifizierte Arbeitskräfte | Fachkräftemangel
Ab dem Jahr 2010 zeichnet sich ein Trend ab, vermehrt die Beschäftigung von älteren Arbeitskräften zu unterstützen.

Wenn Unternehmen Probleme dabei haben, ihre offenen Stellen mit den nötigen Fachkräften zu besetzen, kann das die gesamtwirtschaftliche Entwicklung erheblich treffen. Die wirtschaftlichen Folgen der Engpässe hängen dabei in hohem Maße davon ab, wie betroffene Betriebe auf diese Engpässe reagieren. Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zeigt zwar, dass die große Mehrheit der Betriebe in Deutschland nach wie vor in der Lage ist, ihren Fachkräftebedarf zu decken. Doch gibt es einige Betriebe, die zunehmende Schwierigkeiten bei der Fachkräfterekrutierung haben.

Forschung
Japan | Australien | Globalisierung | USA | Weltwirtschaft | Wirtschaftskrise | Europa
Noch jahrelang ist nach einer Krise ein Anstieg der Ungleichheit in den USA zu beobachten.

Ein zentrales Ziel der G20 ist es, die Widerstandsfähigkeit ihrer Mitglieder gegen die negativen Folgen von Wirtschaftskrisen zu verbessern. Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung vergleicht, wie acht OECD-Länder seit dem Jahr 1970 Krisen mit einem starken Exportrückgang überstanden haben. Während sich Deutschland, Japan und Australien als Länder entpuppen, die Krisen vergleichsweise gut überstehen, zeigen sich Frankreich und Italien als besonders verletzlich. Die USA stellen einen Sonderfall dar: Zwar stabilisiert sich die Wirtschaftskraft recht schnell, doch die Ungleichheit nimmt nach überstandenen Krisen zu.

Wirtschaftsbarometer China
ZEW-PwC-Wirtschaftsbarometer China | China | Greater China | Konjunkturprognose | Konjunkturumfrage | Konjunkturforschung

Führungskräfte deutscher Unternehmen in China beurteilen die Konjunktursituation und die Aussichten für die chinesische Wirtschaft außerordentlich positiv. Der Wert für die erwartete Konjunkturentwicklung in den kommenden zwölf Monaten hat einen Sprung gemacht von minus 3,5 Punkten im zweiten Quartal auf 17,1 Punkte in der aktuellen Befragung. Dies ist der höchste Wert seit dem vierten Quartal 2013. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle ZEW-PwC-Wirtschaftsbarometer China, eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC).

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