Forschung
Konsumgüterindustrie | Filmwirtschaft | Wettbewerbsstrategie
Wird der ursprüngliche Kinostart verschoben, können Filmen in den USA Mehreinnahmen generieren - was jedoch noch keinen Platz auf dem Hollywood Walk of Fame garantiert.

Die Veröffentlichung eines Kinofilms in den USA wird voraussichtlich verschoben, wenn in der Woche des ursprünglich angesetzten Kinostarts besonders viel Wettbewerb herrscht, das heißt eine Reihe weiterer Filme mit hoher Qualität angespielt werden sollen. Filme desselben Regisseurs oder desselben Genres sind hierbei von noch größerer Bedeutung, da sie eine stärkere Konkurrenz darstellen. Bei hoher Wettbewerberfrequenz bringt das Verschieben des ursprünglich geplanten Kinostarts bis zu sechs Millionen US-Dollar Mehreinnahmen im Verlauf der gesamten Spielzeit verglichen mit dem eigentlichen Termin. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, zu Wettbewerbseffekten in Produktnischen mit Blick auf den konkreten Zeitpunkt des Produkteintritts am Markt bei sogenannten Erfahrungsgütern.

China Economic Panel
China Economic Panel | Konjunkturumfrage | Greater China | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | China
Der CEP-Indikator ist in der August-Umfrage leicht gestiegen und liegt jetzt bei exakt null Punkten.

In der aktuellen Augustumfrage (08.08. – 23.08.2017) steigen die Konjunkturerwartungen für China wieder, und zwar um 4,1 Punkte. Der CEP-Indikator, der die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/- innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wiedergibt, liegt jetzt genau bei null Punkten und damit erneut unterhalb des langfristigen Durchschnitts von 5,0 Punkten.

Gäste am ZEW
Gastwissenschaftler | Nobelpreis | China | Delegation
Im Anschluss an das „6th Lindau Meeting on Economic Sciences“ hat eine 15-köpfige Delegation chinesischer Doktoranden/-innen und Postdocs das ZEW besucht.

Im Anschluss an das diesjährige „6th Lindau Meeting on Economic Sciences“ hat eine 15-köpfige Delegation chinesischer Doktoranden/-innen und Postdocs das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, besucht. Das ZEW war die erste Station einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) organisierten einwöchigen Reise durch Deutschland für exzellente Nachwuchsökonomen/-innen aus China, die zuvor am „Lindau Meeting on Economic Sciences“ teilgenommen hatten. Für das Treffen am Bodensee erhielten in diesem Jahr drei ZEW-Nachwuchswissenschaftler die begehrten Tickets: Dr. Nicolas Fugger, Sebastian Blesse und Maximilian Todtenhaupt.

Forschung
Einkommen und Vermögen | Einkommensverteilung | Deutschland | Soziale Marktwirtschaft
Eine zunehmend ungleiche Einkommensverteilung und eine höhere Armutsrisikoquote gefährden die inklusive Wohlstandsverteilung in Deutschland.

„Wohlstand für Alle“ verspricht den Deutschen die Soziale Marktwirtschaft. Doch spätestens seit der Wiedervereinigung klaffen Anspruch und Wirklichkeit bei diesem Versprechen weit auseinander. So kommt vom jährlichen Anstieg des Wirtschaftswachstums bei den unteren 40 Prozent der Gesellschaft mittlerweile kaum noch etwas an, während die höchsten Einkommen in den Jahren von 1991 bis 2014 jährlich um durchschnittlich 1,3 Prozent gewachsen sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

ZEW-Konjunkturerwartungen
ZEW-Finanzmarkttest | Europa | Konjunktur | Konjunkturindikator | Konjunkturprognose | Deutschland | Konjunkturumfrage | Konjunkturforschung | ZEW-Konjunkturerwartungen
ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland August 2017

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im August 2017 um 7,5 Punkte ganz erheblich zurück und liegen jetzt bei nur noch 10,0 Punkten. Der langfristige Durchschnitt von 23,8 Punkten wird erneut deutlich unterschritten. Die Einschätzung zur aktuellen konjunkturellen Lage in Deutschland erhöht sich im August geringfügig um 0,3 Punkte. Der neue Indexwert für die Lageeinschätzung beträgt damit 86,7 Punkte.

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