Kommentar
Alternde Bevölkerung | Alterssicherung | Rentenmarkt | Rentenfinanzierung | Rentenpolitik | Gesetzliche Rentenversicherung | Private Rentenversicherung

Die Bundesregierung hat ihren "Alterssicherungsbericht 2016" vorgelegt. Darin heißt es, dass die Rentenempfänger in Deutschland künftig dringend auf eine zusätzliche private Altersvorsorge angewiesen sind, da das Versorgungsniveau aufgrund der demografischen Entwicklung schrumpft, wovon wiederum vor allem Geringverdiener betroffen sind. Prof. Dr. Andreas Peichl, Leiter der Forschungsgruppe "Internationale Verteilungsanalysen" am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), plädiert für einen Systemwechsel, um die Rentenbezüge in Zukunft sicherzustellen.

Forschung
ZEW | Bewertung | Leibniz Gemeinschaft
Das ZEW mit Sitz in der Mannheimer Innenstadt hat eine hervorragende Bewertung vom Senat der Leibniz-Gemeinschaft erhalten.

Im Rahmen der regelmäßigen externen Evaluation, der sich die Institute der Leibniz-Gemeinschaft spätestens alle sieben Jahre unterziehen müssen, hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim eine sehr gute bis exzellente Bewertung erhalten. Auf dieser Grundlage hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft beschlossen, Bund und Ländern die weitere Förderung der Einrichtung zu empfehlen. Der Senat stellt fest: "Das ZEW befasst sich mit den Bedingungen funktionstüchtiger Märkte und Institutionen in Europa. Auf der Grundlage vielfältiger Methoden forscht es zu aktuellen und relevanten Fragestellungen. Dabei greift es unter anderem auf beeindruckende empirische Datengrundlagen zurück, die es selbst erschließt und in einem akkreditierten Forschungsdatenzentrum bereitstellt. Basierend auf seinen Forschungsergebnissen erbringt das ZEW zudem umfangreiche und qualitativ hochwertige Beratungs- und Serviceleistungen."

Forschung
Unternehmen | Trend | Marktnische | Mittelstand | Innovation
Der Erfolg mittelständischer Unternehmen in Marktnischen ist kein Selbstläufer, sondern muss durch stetige Innovation und Anpassung an Veränderungen immer wieder neu erworben werden.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland setzen auf Spezialisierung und Nischen. Das ist auch in Zukunft ein Erfolgsmodell. Märkte und Produkte unterliegen jedoch einem stetigen Wandel. Um weiterhin erfolgreich zu sein, müssen die KMU ihre Strategiefähigkeit erhöhen. Das zeigt eine neue Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und Prognos im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Forschung
Crowdworking | Informationswirtschaft | Unternehmen

Das Konzept des Crowdworking, also die Vergabe von traditionell unternehmensinternen Aufgaben und Projekten über Onlineplattformen an externe Arbeitskräfte, die diese Aufträge gegen Bezahlung durchführen, ist mittlerweile der großen Mehrheit der Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe und der Informationswirtschaft in Deutschland ein Begriff. Die tatsächliche Nutzung von Crowdworking hingegen liegt über alle untersuchten Branchen hinweg deutlich unter fünf Prozent der Unternehmen und verharrt somit auf einem ähnlichen Niveau wie bereits in der ersten Befragung zu diesem Thema im Jahr 2014. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Unternehmensbefragung, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im September 2016 im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) durchgeführt hat.

Forschung
Zukunft der Arbeitswelt | Arbeitswelt | Unternehmensentwicklung | Digitalisierung
Für acatech haben ZEW und IAB untersucht, wie stark deutsche Betriebe bereits Technologien der Industrie 4.0 anwenden und wie sich dadurch die Tätigkeiten am Arbeitsplatz verändern.

Im Zuge der Digitalisierung verschieben sich die Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen, die deutsche Produktions- und Dienstleistungsbetriebe an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben: Den Beschäftigten wird deutlich mehr Bereitschaft abverlangt, sich auf die veränderten Prozesse in der Arbeitswelt 4.0 einzustellen. Gleichzeitig attestieren die Betriebe dem deutschen Ausbildungssystem ein hohes Maß an Flexibilität im Anpassungsprozess an den digitalen Wandel. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle repräsentative Betriebsbefragung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), Nürnberg, im Auftrag der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

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