ZEW-Jahresbericht
ZEW Jahresbericht | Bilanz | Geschäftsbericht
Das ZEW hat im Geschäftsjahr 2016 seine Position als eines der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Europa untermauert.

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, hat seine Wettbewerbsfähigkeit im Geschäftsjahr 2016 eindrucksvoll bewiesen. Angesichts eines zunehmend härter umkämpften nationalen und internationalen Forschungsmarkts bewegte sich der Drittmittelanteil im Jahr 2016 mit 44 Prozent (Vorjahr: 46 Prozent) weiter auf einem konstant hohen Niveau. 19 Prozent der eingeworbenen Drittmittel stammten dabei aus Aufträgen der Europäischen Union. Der gelungene Stabwechsel bei der wissenschaftlichen Leitung des ZEW sowie die herausragende Evaluierung durch die Leibniz-Gemeinschaft im Jahr des 25-jährigen Bestehens des Instituts haben zudem dazu beigetragen, dass das ZEW seine Position als eines der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Europa untermauert hat. Die Gründung der neuen Forschungsgruppe "Marktdesign" stellt ein weiteres Alleinstellungsmerkmal dar, das den traditionell innovativen Charakter des Instituts belegt.

China Economic Panel
China Economic Panel | Konjunkturumfrage | Greater China | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | China
Der CEP-Indikator ist in der Mai-Umfrage erheblich gesunken und liegt jetzt bei bei minus 0,1 Punkten.

In der aktuellen Maiumfrage (02.05. – 17.05.2017) sind die Konjunkturerwartungen für China um 17,8 Punkte im Vergleich zum Vormonat erheblich gesunken (April 2017: 17,7 Punkte). Die recht positive Stimmung aus der vorangegangenen Umfrage hat sich damit nicht gehalten. Der CEP-Indikator, der die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wiedergibt, liegt aktuell bei minus 0,1 Punkten und damit wieder unterhalb des langfristigen Durchschnitts von 5,2 Punkten. Auch die Beurteilung der aktuellen Konjunkturlage erhielt einen Dämpfer und sank um 5,4 Punkte auf einen neuen Wert von 12,2 Punkten.

ZEW-Konjunkturerwartungen
Deutschland | Konjunkturindikator | Konjunktur | Konjunkturprognose | Konjunkturumfrage | ZEW-Konjunkturerwartungen
ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland Mai 2017

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im Mai 2017 abermals an und liegen jetzt bei 20,6 Punkten, um 1,1 Punkte höher als im Vormonat. Der langfristige Durchschnitt von 23,9 Punkten wird noch nicht ganz erreicht. Die Einschätzung zur aktuellen konjunkturellen Lage in Deutschland fällt im Mai ebenfalls erneut besser aus. Der Index steigt um 3,8 Punkte auf einen Wert von 83,9 Punkte. Damit ergeben Lageeinschätzung und Erwartungen zusammen genommen einen recht positiven Ausblick für das deutsche Wirtschaftswachstum in den kommenden sechs Monaten. „Die neuesten Veröffentlichungen zum Bruttoinlandsprodukt bestätigen die gute Verfassung der deutschen Wirtschaft. Darauf deuten auch schon seit längerem die ZEW-Indikatoren hin. Allmählich werden auch die Aussichten für das gesamte Eurogebiet besser, womit sich das wirtschaftliche Umfeld für die deutschen Exporte weiter festigt“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach.

Kommentar
Steuerpolitik | Deutschland | Steuerschätzung

Der Arbeitskreis „Steuerschätzungen“ des Bundesfinanzministeriums hat seine Prognose zu den Einnahmen des Staates bis zum Jahr 2021 erneut deutlich nach oben korrigiert. Demnach wachsen die jährlichen Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden von 732 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf 852 Milliarden Euro bis zum Jahr 2021. Verglichen mit der vorangegangenen Prognose ergeben sich für die Jahre 2018 bis 2021 damit Mehreinnahmen in Höhe von 46 Milliarden Euro. Allerdings verbessert sich die Einnahmesituation bei Kommunen und Ländern stärker als beim Bund. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, nimmt dazu Stellung.

Kommentar
Europa | Frankreich | Präsidentschaftswahl
Lichtblick für Frankreich: Der frühere Wirtschaftsminister Emmanuel Macron hat sich bei der Präsidentschaftswahl durchgesetzt.

Bei der Wahl des Staatspräsidenten in Frankreich hat sich die französische Bevölkerung für den früheren Wirtschaftsminister Emmanuel Macron ausgesprochen. Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, nimmt dazu Stellung.

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