Forschung
Rentenreform | Sozialversicherung | Familie | Gesetzliche Rentenversicherung
Untere und mittlere Einkommen würden stärker von der Reform profitieren als einkommensstärkere Haushalte.

Die Zukunftsfähigkeit des gesetzlichen Rentensystems wird durch Familien mit Kindern sichergestellt. In der Sozialversicherung gibt es jedoch keine Kinderfreibeträge, so dass Erwerbstätige mit Kindern die gleichen Rentenversicherungsbeiträge zahlen wie Erwerbstätige ohne Kinder. Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat die Einführung eines Kinderfreibetrages in Höhe von 7,248 Euro pro Kind in der Rentenversicherung untersucht. Abgeschätzt wurden die Auswirkungen auf den Staatshaushalt, die Einkommensverteilung und den Arbeitsmarkt. Für Haushalte mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und mit berücksichtigungsfähigen Kindern führt die Reform im Schnitt zu einer Entlastung von 594 Euro pro Jahr.

Wirtschaftsbarometer China
Konjunktur | Konjunkturprognose | China | ZEW-PwC-Wirtschaftsbarometer China

Der in den USA aufkommende Protektionismus könnte die Handelsbeziehung zwischen Deutschland und China weiter intensivieren: Manager deutscher Unternehmen in China erwarten, dass die beiden Länder in Zukunft näher zusammenrücken. Zwei Drittel von ihnen gehen von einer Intensivierung der deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen aus. Von einer Antwort der chinesischen Regierung im Sinne eines "China first" gehen hingegen nur 13 Prozent der Befragten aus. Das zeigt das aktuelle ZEW-PwC-Wirtschaftsbarometer China, für das das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) einmal im Quartal Manager deutscher Unternehmen in China befragen. An der jüngsten Umfrage nahmen 44 Führungskräfte teil.

Forschung
Migranten | Integration | Soziale Integration | Arbeitsmarkt | Fußballsport
Eine Gruppe junger männlicher Flüchtlinge nahmen an dem an dem inklusiven Fußballprojekt HEIMSTÄRKE an verschiedenen Orten der Rhein-Neckar-Region teil.

Die starke Zuwanderung von Geflüchteten im Jahr 2015 nach Deutschland stellt die Gesellschaft vor die große Herausforderung, die Migranten/-innen auch zu integrieren. Eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, untersucht den Integrationsprozess einer Gruppe von Geflüchteten, die an dem inklusiven Fußballprojekt HEIMSTÄRKE teilgenommen haben, das sich für die Integration der Geflüchteten in Gesellschaft und Arbeitsmarkt durch Sport einsetzt. Die Studie deutet darauf hin, dass mit der Teilnahme positive Ergebnisse verbunden sind. Erforscht wurden zudem sozio-ökonomische Merkmale der Migranten, ihre Fluchtkosten sowie Aspekte der Integration in den Arbeitsmarkt. Die ZEW-Studie wurde als Teil des Projekts "Reallabor Asylsuchende in der Rhein-Neckar-Region" durchgeführt.

Im Gedenken
Gedenkveranstaltung | Europa | Landesregierung | Baden-Württemberg | ZEW
Lothar Späth, von 1978 bis 1991 Baden-Württembergs Ministerpräsident, hat das ZEW seinerzeit mit aus der Taufe gehoben.

Die Regierung des Landes Baden-Württemberg und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, ehren am 21. März 2017 mit einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung den ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg und Mitinitiator des ZEW, Prof. Dr. h.c. Lothar Späth. Zusammen mit Winfried Kretschmann MdL, dem amtierenden Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, und Günther H. Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal, sowie weiteren Weggefährten Lothar Späths werden am ZEW seine Ideen für ein wirtschaftlich starkes und zentraleuropäisches Baden-Württemberg mit Blick auf die derzeitige und zukünftige Entwicklung Europas gewürdigt.

Forschung
Soziale Netzwerke | Unternehmen | Innovation | Social Media | Facebook
Unternehmen sollten soziale Netzwerke dafür einsetzen, Feedback von den Kunden-/innen und Nutzern/-innen einzuholen.

Unternehmen, denen es gelingt, aktiv Feedback von Nutzern/-innen in sozialen Netzwerken einzuholen, profitieren davon durch die Verbesserung oder Weiterentwicklung ihrer Produkte und Dienste. Ein Blick in die Inhalte der Nutzerbeiträge bei Facebook zeigt, dass insbesondere negative Kommentare zu Innovationserfolgen verhelfen können. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim.

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