Forschung
Steuerplanung | Import | Steuerreform | USA | Export | Steuerpolitik | Handel
Bei Übernahme des Modells müsste die EU in Sachen Steuerwettbewerb mit fatalen Folgen rechnen.

In den kommenden Wochen wird US-Präsident Donald Trump in Sachen Steuerpolitik Farbe bekennen müssen. Er hat eine "historische Steuerreform" in Aussicht gestellt, die er nun konkretisieren will. Vor diesem Hintergrund haben sich in einer Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, Prof. Dr. Christoph Spengel, ZEW Research Associate, und Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft", mit den Steuerreformplänen der Republikaner für die USA befasst. Macht sich Donald Trump diese Pläne zu eigen, droht ein internationales Steuerchaos mit unabsehbaren Folgen für Handel, Investitionen und Wechselkurse.

Forschung
M&A-Report | M&A | Großbritannien | Europa | M&A-Aktivität | Brexit

Obwohl sich Großbritannien nunmehr auch offiziell dazu entschieden hat, aus der Europäischen Union auszutreten, scheinen britische Unternehmen für ausländische Unternehmen weiterhin höchst attraktiv zu sein. Wird die Anzahl der Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A) britischer Unternehmen durch Unternehmen mit Sitz außerhalb Großbritanniens betrachtet, so lässt sich seit dem Brexit-Votum im Juni 2016 kein Einbruch der M&A-Aktivitäten erkennen – allerdings auch keine Zunahme. Gänzlich anders sieht das Bild jedoch beim finanziellen Volumen der Transaktionen aus, das nach dem Brexit-Votum eine absolute Rekordhöhe erreicht hat. Zu diesen Ergebnissen kommen Untersuchungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, auf Basis der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk.

Forschung
Berufseinstieg | Studienfach | Studierende | Qualifikation | Hochqualifizierte Arbeitskräfte
Das Risiko einer Überqualifikation von Hochschulabsolventen/-innen variiert deutlich je nach Fachrichtung, Studienleistung und vorangegangenem Arbeitsmarkterfolg.

Während ein hoher Bildungsabschluss gemeinhin als wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Berufskarriere gilt, finden einige der gut ausgebildeten Berufseinsteiger/innen in Deutschland keine adäquate Stelle. Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, zeigt nun, dass selbst nach zehnjähriger Berufserfahrung jede(r) siebte Hochschulabsolvent/in in Deutschland überqualifiziert beschäftigt ist, also in einem Job unterhalb des eigenen Bildungsniveaus arbeitet. Das Risiko einer Überqualifikation variiert dabei deutlich je nach Fachrichtung, Studienleistung sowie vorangegangenem Arbeitsmarkterfolg.

Forschung
M&A-Report | M&A | Türkei | Europa | M&A-Aktivität | Europäische Union
Das Gesamtvolumen der M&A-Geschäfte zwischen türkischen und EU-Unternehmen ist 2016 um mehr als 73 Prozent geschrumpft.

Das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A) zwischen türkischen Unternehmen und Unternehmen aus der Europäischen Union (EU-28 inkl. Kroatien und Großbritannien) ist im Jahr 2016 deutlich eingebrochen. Als mögliche Ursachen lassen sich die politischen Spannungen und die inzwischen deutlich gesunkenen Aussichten der Türkei auf einen Beitritt zur europäischen Staatengemeinschaft anführen. Zu diesem Ergebnis kommen Untersuchungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, auf Basis der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk.

ZEW-Konjunkturerwartungen
ZEW-Konjunkturerwartungen | Konjunkturumfrage | Deutschland | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | Konjunktur
ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland April 2017

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im April 2017 deutlich um 6,7 Punkte an. Der Indexwert erreicht mit 19,5 Punkten damit den höchsten Stand seit August 2015. Der langfristige Durchschnitt seit Beginn der Umfrage (Dezember 1991) von 23,9 Punkten wird zwar noch nicht übertroffen, inzwischen wird aber wieder das Niveau der Erwartungen vor der Brexitabstimmung im Juni 2016 erreicht. "Die deutsche Konjunktur erweist sich im ersten Quartal als recht stabil. Darauf weisen die positiven Zahlen für das Wachstum der Industrieproduktion, der Bauwirtschaft und der Einzelhandelsumsätze im Februar hin. Außerdem stärkt die anhaltend kräftige Arbeitsnachfrage den privaten Konsum. Die Finanzmarktexperten erwarten, dass diese positive Entwicklung weiter anhält", kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach.

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