Gunter Grittmann
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Kathrin Böhmer
Pressereferentin
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Der Eintritt in die dritte Phase des Europäischen Emissionshandels (2013-2020) kommt einige Bundesländer, aber auch manche deutsche Stadt oder Gemeinde, teuer zu stehen. Da ab 2013 ein beachtlicher Teil der Emissionszertifikate nicht mehr kostenfrei zugeteilt, sondern versteigert wird, müssen die zur Teilnahme am Emissionshandel verpflichteten Unternehmen für den Ausstoß von Kohlendioxid künftig deutlich mehr Geld ausgeben als bisher. Es ist zu erwarten, dass die Preissetzung der Unternehmen für die von ihnen produzierten Güter davon unberührt bleiben wird. weiterlesen
Hongkong und Singapur sind für deutsche Investoren aus steuerlicher Sicht besonders attraktiv. Auf ausländische Direktinvestitionen zahlen sie in diesen Ländern eine effektive Steuerbelastung von lediglich 11,8 Prozent in Hongkong und 17,3 Prozent in Singapur. Im Durchschnitt werden Investitionen eines deutschen Investors im asiatisch-pazifischen Raum, Indien und Russland jedoch höher belastet als Investitionen in Deutschland. Dies zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC), Universität Mannheim, dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der University of Oxford. Sie untersucht die Steuerbelastung deutscher und US-amerikanischer Direktinvestitionen im asiatisch-pazifischen Raum, Indien und Russland. weiterlesen
Das ZEW begrüßt die Steuererleichterungen für Unternehmen, die im Rahmen des Bürgerentlastungsgesetzes erfolgen. Die Ende Mai im Finanzausschuss verabschiedeten, zeitlich begrenzten Erleichterungen bei der Zinsschranke und der Verlustverrechnung helfen Unternehmen in der Krise, die mit fallenden Gewinnen und Liquiditätsproblemen konfrontiert sind. Damit reagiert die Regierung auf die berechtigte Kritik an Elementen der Unternehmensteuerreform 2008, die durch Entkoppelung der Steuerbelastung von der tatsächlichen Ertragssituation eines Unternehmens zu Eingriffen in die Unternehmenssubstanz führen. weiterlesen
Im Wettbewerb um Investoren winken manche EU-Staaten mit niedrigen Unternehmenssteuersätzen. Um einen ruinösen Steuerwettbewerb in der Europäischen Union (EU) abzuschwächen, wird immer wieder die Einführung einer Mindestbesteuerung für Unternehmen in Europa diskutiert. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments zeigen sich in der Frage, ob solch ein Vorhaben sinnvoll wäre, allerdings gespalten. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) unter den Mitgliedern des Europäischen Parlaments. Die Umfrage zeigt auch, dass insbesondere die Parteizugehörigkeit, die nationale Herkunft und der Bildungshintergrund der Abgeordneten ausschlaggebend für ihre Bewertung einer Mindestbesteuerung von Unternehmen sind. weiterlesen
Der Entwurf der Arbeitsgruppe "Reform der Unternehmenssteuer in Deutschland" unter der Leitung von Roland Koch (CDU) und Peer Steinbrück (SPD) zur Unternehmenssteuerreform 2008 sorgt für Entlastungen, bleibt aber dennoch hinter den Zielvorgaben des Koalitionsvertrags zurück. Es kommt zu einer Verbesserung der steuerlichen Standortattraktivität. Dagegen werden die Teilziele einer Stärkung der Rechtsform- und Finanzierungsneutralität der Besteuerung verfehlt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Universität Mannheim. weiterlesen
Eine Einschränkung des steuerlichen Abzugs von Zinsaufwand führt zu einem deutlich niedrigeren Verschuldungsgrad international tätiger Unternehmen und erhöht von daher die zu versteuernden Gewinne. Gleichzeitig reagieren Unternehmen mit ihren Investitionen aber deutlich empfindlicher auf die Höhe des Steuersatzes an Standorten, die den Zinsabzug für steuerliche Zwecke einschränken. Dies zeigt eine aktuelle empirische Untersuchung auf Basis aller deutschen Auslandsinvestitionen, die gemeinsam von Forschern des ifo Instituts und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) vorgenommen wurde. weiterlesen
Expertise des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, des Max-Planck-Instituts für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht sowie dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) weiterlesen
Im Rahmen der derzeitigen Diskussion über die Unternehmensbesteuerung in Deutschland hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) aufgrund zahlreicher Anfragen der Medien eine Übersicht über die effektive Durchschnittssteuerbelastung (in %) von Unternehmen in Deutschland und weiteren 22 europäischen Staaten erstellt. Dazu wurden zahlreiche Studien und Berechnungen des ZEW aus den Jahren 2003 und 2004 ausgewertet, die von der Taxation Platform des ZEW im Volltext heruntergeladen werden können. weiterlesen
Aus Anlass des 65. Geburtstags von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Otto H. Jacobs veranstalten das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und die Universität Mannheim am 22. Oktober 2004 in Mannheim ein wissenschaftliches Symposium zum Thema "Die internationale Unternehmensbesteuerung im Wandel". weiterlesen
Unter www.zew.de/taxation hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim eine neue Steuerplattform in seinen Internetauftritt eingestellt. weiterlesen
Die dritte Steuerreformstufe senkt die effektive Steuer- und Abgabenbelastung der Unternehmen bei der Beschäftigung von hoch qualifizierten Arbeitskräften deutlich. Während ein Unternehmen derzeit noch knapp 191.000 Euro zahlen muss, damit eine hoch qualifizierte Arbeitskraft nach Steuern über ein Einkommen von 100.000 Euro verfügt, muss das Unternehmen nach der Reform nur noch 174.000 Euro aufwenden. weiterlesen
Unternehmen in Deutschland unterliegen nicht nur einer im internationalen Vergleich hohen effektiven Steuerbelastung, sondern haben auch Nachteile im Wettbewerb um hoch qualifizierte Arbeitskräfte. weiterlesen
Personengesellschaften sind die steuerlich günstigere Rechtsform für den deutschen Mittelstand. Dies gilt unabhängig davon, ob die Kapitalgesellschaft ihren Gewinn voll oder teilweise ausschüttet beziehungsweise einbehält. weiterlesen
Die von der Bundesregierung im Steuervergünstigungsabbaugesetz angestrebten Änderungen bei der Unternehmensbesteuerung werden bei den betroffenen Unternehmen durchweg zu steuerlichen Mehrbelastungen führen. weiterlesen
Unter Verweis auf die bereits im vergangenen Jahr von der OECD veröffentlichten Steuer- und Abgabenquoten weist das Bundesfinanzministerium (BMF) jetzt auf die im internationalen Vergleich niedrige Steuer- und Abgabenlast in Deutschland hin. Untersuchungen zur Unternehmensbesteuerung am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim stützen diese positive Bewertung der steuerlichen Standortbedingungen durch die Bundesregierung nicht. weiterlesen
Mit dem Jahreswechsel treten in Deutschland und Frankreich die ersten Maßnahmen der im Jahr 2000 beschlossenen Steuerreformen in Kraft. Beide Staaten wollen auf diese Weise die Investitionsbedingungen verbessern, um sich im internationalen Standortwettbewerb besser zu platzieren. Wie sich die Reformen auswirken, haben das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und die Universität Mannheim mit ihrem Computersimulationsprogramm "European Tax Analyzer" untersucht. Dabei wird eine repräsentative mittelständische Kapitalgesellschaft des verarbeitenden Gewerbes analysiert, sowohl auf Unternehmensebene als auch auf Gesamtebene (steuerliche Belastung der Unternehmen und der Anteilseigner). weiterlesen
Die Petersberger Steuerreformvorschläge und das Modell einer konsumorientierten/zinskorrigierten Besteuerung sind zwei Konzepte, die in der Diskussion um die Reform der Unternehmensteuer immer wieder genannt werden. Von beiden Vorschlägen sind deutliche Investitions- und Innovationseffekte zu erwarten, die auf einer Verringerung der effektiven Gesamtsteuerbelastung beruhen. Im Vergleich zur Veranlagung im Jahr 1997 sänke durch die Petersberger Vorschläge die Gesamtsteuerbelastung der Unternehmen um 14 bis 20 Prozent, bei einer konsumorientierten/zinskorrigierten Besteuerung um 25 bis 50 Prozent. Dies geht aus einer Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, hervor, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie erstellt wurde. In der Studie wird analysiert, wie sich die effektive Gesamtsteuerbelastung und das Investitions- und Innovationsverhalten von innovativen und nicht-innovativen Unternehmen ändert, wenn die Petersberger Vorschläge bzw. das Modell einer konsumorientierten/zinskorrigierten Besteuerung umgesetzt würde. weiterlesen
Der Standort Deutschland ist für Unternehmen, die investieren wollen, unattraktiv. Insbesondere die Unternehmensbesteuerung ist im internationalen Vergleich viel zu hoch. Aussagen wie diese waren über die letzten Jahre wieder und wieder zu hören. Und tatsächlich, ein Blick auf die laufende Steuerbelastung von Unternehmen, die jeweils in Deutschland, Frankreich oder der Schweiz ansässig sind, bietet ein trübes Bild. Vor allem wegen der hohen Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag - sie liegt um etwa elf Prozent über derjenigen in Frankreich und um etwa 26 Prozent über der in der Schweiz - weist Deutschland mit 56,5 Prozent die eindeutig höchste Steuerbelastung auf. Ein gleiches französisches Unternehmen wird mit 51,5 Prozent um einiges geringer belastet. Und die Schweiz erweist sich mit einer Belastung von nur 32,8 Prozent sogar als besonders attraktiv. weiterlesen