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Kathrin Böhmer
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Eine internationale Konferenz zur Qualität der weltweiten Systeme zum Schutz geistigen Eigentums sowie zum Verhalten von Unternehmen im Wettbewerb bildet heute den Auftakt für den neuen Leibniz-WissenschaftsCampus "Mannheim Centre for Competition and Innovation" (MaCCI). Mit MaCCI nimmt in Mannheim ein vom Land Baden-Württemberg und der Leibniz-Gemeinschaft finanzierter Forschungsverbund die Arbeit auf, der in dieser Ausprägung in Deutschland und Europa bisher kaum zu finden ist. MaCCI ist ein gemeinsames Projekt des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Fakultät für Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre der Universität Mannheim. weiterlesen
Wenn es um die Ansiedelung von Unternehmen und die Vereinnahmung der damit verbundenen Gewerbesteuer geht, sehen sich die Kommunen in Baden-Württemberg vor allem in Standortkonkurrenz mit Gemeinden und Städten im eigenen Bundesland. Kommunen in unmittelbarer Nähe zu anderen Bundesländern sowie die größeren Städte generell betrachten darüber hinaus auch die Städte und Gemeinden jenseits der föderalen Landesgrenzen als harte Rivalen. Im Vergleich dazu wird der Wettbewerb mit französischen oder schweizerischen Kommunen als weniger stark empfunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. weiterlesen
Ein offener Streitpunkt in den Verhandlungen zum geregelten Ausstieg aus der Atomenergie sind Länge und Bezugsbasis der Laufzeiten für die Reaktoren. Die Atomkritiker - auf politischer Ebene vor allem durch die Regierungspartei Die Grünen/Bündnis 90 vertreten - fordern Laufzeiten von maximal 25 bis 30 Kalenderjahren. Atombefürworter, insbesondere die Eigentümergesellschaften von Kernkraftwerken, beharren dagegen auf einer Laufzeit von 40 Volllastjahren, bei deren Berechnung nur die tatsächliche Betriebsdauer von Reaktoren eingeht. Strittig sind diese beiden Größen vor allem deshalb, weil von ihrer Festlegung abhängt, wann das letzte Kernkraftwerk vom Netz geht, und welche Kostenbelastung durch den Kernenergieausstieg insgesamt entsteht. Darüber hinaus bestimmt die Wahl der einen oder anderen Ausstiegsvariante, welche potenziellen Kosten auf die einzelnen Kernkraftwerkseigentümer zukommen und sind so für die Wettbewerbssituation der jeweiligen Energieunternehmen von Bedeutung. In einer aktuellen Studie hat das ZEW untersucht, wie sich ein vorzeitiger Kernenergieausstieg auf die Höhe und Verteilung der dadurch entstehenden betriebswirtschaftlichen Kosten für die Kraftwerkseigentümer auswirkt. Die Kosten eines vorzeitigen Ausstiegs wurden dabei gegenüber einem Referenzszenario gemessen, für das als wirtschaftliche Nutzungsdauer der Kraftwerke 40 Volllastjahre unterstellt sind (siehe Abbildung 1). weiterlesen