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Kathrin Böhmer
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Auch in Zukunft wird China zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt gehören. Chinas Anteil am weltweiten Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird in den kommenden zehn Jahren weiter steigen. Der Anteil der USA wird dagegen sinken. Jedoch tragen die USA auch in zehn Jahren weiterhin stärker als China zum globalen BIP bei. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Befragung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) unter 249 Finanzmarktexperten. weiterlesen
Auf dem G20-Treffen in Pittsburgh in dieser Woche sowie im Bundestagswahlkampf sind Managergehälter und Bonuszahlungen ein wichtiges Thema. Fehlanreizen bei der Entlohnung von Bankmanagern wird eine wesentliche Schuld an der Finanzkrise zugeschrieben. Auch die klare Mehrheit der 250 vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) befragten Finanzmarktexperten sieht in falschen Vergütungssystemen eine wichtige Ursache der Finanzmarktkrise. Fast 90 Prozent der Befragten sind darüber hinaus der Meinung, dass eine Veränderung der Vergütungssysteme für Manager unbedingt notwendig ist. weiterlesen
Die direkte Beteiligung des Staates an Finanzinstituten sowie eine "Bad Bank light" sind am besten geeignet, um durch die Finanzkrise an den Rand der Pleite gebrachte deutsche Banken zu sanieren. Die vollständige Verstaatlichung von Banken wie auch die Gründung einer "Bad Bank" stellen demgegenüber nicht die richtigen Mittel zur Widerherstellung der Finanzmarktstabilität dar. Hiervon zeigt sich die Mehrheit der 274 Finanzmarktexperten überzeugt, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung befragt hat. weiterlesen
Durch die Sommerolympiade in Peking rückt China in den nächsten Wochen in den Blick der Weltöffentlichkeit. Auf die chinesische Wirtschaft dürften die Olympischen Spiele langfristig aber nur geringe Auswirkungen haben. Auch direkte Impulse des weltgrößten Sportevents auf die chinesischen Aktienmärkte sind kaum zu erwarten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim unter rund 300 Analysten und institutionellen Anlegern aus Banken, Versicherungen und großen Industrieunternehmen. weiterlesen
Ausländische Banken konnten vor allem aufgrund günstiger Konditionen ihren Marktanteil in Deutschland in den vergangenen Jahren vergrößern. Ein Nachteil ist für sie am deutschen Bankenmarkt allerdings ihre geringe Reputation. Die im Vergleich zur deutschen Konkurrenz geringe Anzahl an Filialen scheint dagegen kein Nachteil für ausländische Kreditinstitute zu sein. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim unter 229 Finanzmarktexperten. weiterlesen
Dem deutschen Zertifikatemarkt droht ein herber Rückschlag, falls ein deutscher oder ein großer ausländischer Emittent ausfallen sollte. Für diesen Fall erwarten mehr als zwei Drittel von 205 Finanzmarktexperten, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim in einer aktuellen Umfrage befragt hat, eine massenweise Rückgabe von Zertifikaten. Auch kurzfristig und bei keinem Ausfall eines Emittenten wird die Finanzkrise einen negativen Effekt auf das ausstehende Volumen des deutschen Zertifikatemarkts haben. Nur auf Sicht von drei bis fünf Jahren wird keine Änderung des gesamten ausstehenden Volumens erwartet. weiterlesen
Banken werden in Zukunft wieder stärker auf die Filiale als Vertriebskanal setzen. Vor allem eine verstärkte Kundenberatung soll von hier aus betrieben werden. Dazu versuchen die Banken unter anderem auch durch innovative Filialkonzepte, wie zum Beispiel die Erlebnisfiliale, wieder mehr Kunden in ihre Filialen zu locken. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim unter 252 Finanzmarktexperten. weiterlesen
Die Auslagerung von Geschäftsprozessen wird in den kommenden fünf Jahren im deutschen Bankensektor weiter zunehmen. Vor allem die Auslagerung des Zahlungsverkehrs sowie des Researchs bergen ein hohes Potenzial für Effizienzgewinne. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim unter rund 215 Finanzmarktexperten. weiterlesen
Die Konsolidierung im deutschen Bankensektor wird auch in Zukunft weitergehen. Vor allem die Sparkassen und die Genossenschaftsbanken werden in den kommenden Jahren weitere Bankfilialen schließen. Ausländische Privatbanken werden hingegen verstärkt in den Aufbau neuer Filialen investieren. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim unter rund 277 Finanzmarktexperten. weiterlesen