Gunter Grittmann
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Kathrin Böhmer
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Damit die Anzahl der Unternehmensgründungen in Deutschland auch im Jahre 2050 auf ähnlich hohem Niveau wie heute rangiert, müsste sich in den nächsten 42 Jahren der Anteil der Frauen, die den Schritt in die Selbständigkeit wagen, um sechs Prozentpunkte erhöhen und die Anzahl der Hochschulabsolventen müsste um zehn Prozentpunkte ansteigen. Passiert dies nicht, ist ein deutlicher Rückgang des Gründungsgeschehens in Deutschland absehbar. Denn aufgrund des demografischen Wandels wird die Gruppe der Erwerbspersonen, aus der die meisten Gründerpersönlichkeiten hervorgehen – die Gruppe der 30 bis 45 Jährigen – schrumpfen und sich somit die Gründungsdynamik verlangsamen. Dies hätte voraussichtlich sinkende Beschäftigungszahlen und eine geringere Innovationskraft der gesamten Volkswirtschaft zur Folge. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim, die untersucht, an welchen Stellschrauben gedreht werden müsste, um unter den Bedingungen einer im Durchschnitt abnehmenden und alternden Bevölkerung das Gründungsgeschehen zu beleben. weiterlesen
In den vergangenen 15 Jahren hat in der deutschen Wirtschaft der Anteil der Beschäftigten mit einer akademischen Qualifikation erheblich zugenommen. Auch in Zukunft ist mit einem steigenden Bedarf an Hochschulabsolventen zu rechnen. Indessen geht seit Mitte der neunziger Jahre die Anzahl der Hochschulabsolventen insgesamt, und insbesondere die der Absolventen ingenieur- und naturwissenschaftlicher Fächer stark zurück. weiterlesen