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Der Entwurf der Arbeitsgruppe "Reform der Unternehmenssteuer in Deutschland" unter der Leitung von Roland Koch (CDU) und Peer Steinbrück (SPD) zur Unternehmenssteuerreform 2008 sorgt für Entlastungen, bleibt aber dennoch hinter den Zielvorgaben des Koalitionsvertrags zurück. Es kommt zu einer Verbesserung der steuerlichen Standortattraktivität. Dagegen werden die Teilziele einer Stärkung der Rechtsform- und Finanzierungsneutralität der Besteuerung verfehlt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Universität Mannheim. weiterlesen
Die Pläne der Bundesregierung zur Unternehmenssteuerreform 2008 werden ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht. So ist zu erwarten, dass die Steuerreform weder die steuerliche Standortattraktivität noch die Bedingungen für Investitionen und Wachstum entscheidend verbessert. weiterlesen
Unter www.zew.de/taxation hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim eine neue Steuerplattform in seinen Internetauftritt eingestellt. weiterlesen
Personengesellschaften sind die steuerlich günstigere Rechtsform für den deutschen Mittelstand. Dies gilt unabhängig davon, ob die Kapitalgesellschaft ihren Gewinn voll oder teilweise ausschüttet beziehungsweise einbehält. weiterlesen
Die Wiedereinführung einer Vermögensteuer würde die steuerliche Attraktivität des Standorts Deutschland und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher, insbesondere mittelständischer, Unternehmen weiter senken. Dies zeigen eine internationale Bestandsaufnahme und Belastungsrechnungen, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim durchgeführt hat. weiterlesen
Mit dem Jahreswechsel treten in Deutschland und Frankreich die ersten Maßnahmen der im Jahr 2000 beschlossenen Steuerreformen in Kraft. Beide Staaten wollen auf diese Weise die Investitionsbedingungen verbessern, um sich im internationalen Standortwettbewerb besser zu platzieren. Wie sich die Reformen auswirken, haben das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und die Universität Mannheim mit ihrem Computersimulationsprogramm "European Tax Analyzer" untersucht. Dabei wird eine repräsentative mittelständische Kapitalgesellschaft des verarbeitenden Gewerbes analysiert, sowohl auf Unternehmensebene als auch auf Gesamtebene (steuerliche Belastung der Unternehmen und der Anteilseigner). weiterlesen
Am 21. Dezember 1999 hat die Bundesregierung die Eckwerte für ihr "Steuerreformpaket 2000" verkündet. Danach sollen zusätzliche Investitionsanreize geschaffen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschlands gesichert werden. Konkret ist für Kapitalgesellschaften vorgesehen, zum 1. Januar 2001 den gespaltenen Körperschaftsteuersatz für einbehaltene (bisher 40 Prozent) und ausgeschüttete Gewinne (bisher 30 Prozent) zu vereinheitlichen und auf 25 Prozent zu reduzieren. Das Vollanrechnungsverfahren wird abgeschafft und durch ein sogenanntes Halbeinkünfteverfahren ersetzt, wonach Dividenden zur Milderung der Doppelbesteuerung mit Einkommen- und Körperschaftsteuer nur noch zur Hälfte in die einkommensteuerliche Bemessungsgrundlage einbezogen werden. Die wesentlichen zur Gegenfinanzierung bekanntgewordenen Maßnahmen sehen eine Reduktion der degressiven Abschreibungsprozentsätze für bewegliche Wirtschaftsgüter (z.B. Maschinen) von 30 auf 20 Prozent und für Gebäude von vier auf drei Prozent vor. weiterlesen
Eine Betrachtung der Steuerstruktur in anderen europäischen Staaten ergibt, daß - zumeist historisch bedingt - die Erhebung einer Vermögensteuer nicht unüblich ist. So erheben beispielsweise Dänemark, Frankreich, die Niederlande, Spanien, die Schweiz oder auch Luxemburg eine Steuer auf Vermögen. Dabei unterliegen stets natürliche Personen, in der Schweiz und Luxemburg auch juristische Personen, der Vermögensteuer. Auch in Deutschland scheint, trotz des Wegfalls der Vermögensteuer im Jahr 1997, die Diskussion um eine solche Substanzsteuer nicht obsolet zu sein. weiterlesen
Die Gesetzesentwürfe zur Unternehmenssteuerreform 1999, 2000 und 2002 stehen. Mit den bereits für 1999 vorgesehenen Maßnahmen springt die Regierungskoalition jedoch zu kurz. Von ihnen dürften keine positiven Wachstumsimpulse ausgehen. Es zeigt sich vielmehr, dass die für 1999 geplanten Änderungen für die meisten Branchen sogar eine Verschlechterung der steuerlichen Belastungssituation zur Folge haben werden. Darüber hinaus wird mit der geplanten ökologischen Steuerreform nicht das Ziel einer nachhaltigen Verbesserung des Klimaschutzes erreicht. Hierfür erscheint eher die Einführung einer europaweiten Umweltsteuer sinnvoll. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit dem Steuerexperten Professor Otto H. Jacobs von der Universität Mannheim. weiterlesen
Im Rahmen der Koalitionsgespräche von SPD und Bündnis 90/Die Grünen wurde vereinbart eine ökologische Steuerreform umzusetzen. Konkrete Angaben über das Besteuerungsverfahren, die Ermittlung der Bemessungsgrundlagen und vorgesehene Ausnahmeregelungen wurden zwar nicht genannt. Jedoch wurden die Steuertarife und die vorgesehene Entlastung bei den gesetzliche Sozialabgaben beziffert: weiterlesen