Gunter Grittmann
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Kathrin Böhmer
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Die Unternehmen in Deutschland haben die Wirtschaftskrise des Jahres 2009 für verstärkte Innovationsanstrengungen genutzt. Dies hat sich bezahlt gemacht: Im Jahr 2010 konnten die Unternehmen ihre Umsatzerfolge mit neuen Produkten deutlich steigern. Sehr gut verkauften sich vor allem grundlegende Neuerungen, so genannte "Marktneuheiten". Besonders erfolgreich mit neuen Produkten waren die exportorientierten Branchen. Die starke Stellung der deutschen Unternehmen auf den internationalen Märkten ist somit nicht nur Kostenvorteilen, sondern auch Innovationsvorsprüngen geschuldet. Dies sind Ergebnisse der jetzt veröffentlichten Innovationserhebung für Deutschland 2011. Sie wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung sowie infas - Institut für angewandte Sozialwissenschaft durchgeführt. weiterlesen
Viele Geschäftsideen neu gegründeter Unternehmen entstehen während vorangegangener Tätigkeiten der Gründer als Arbeitnehmer in privaten Unternehmen. Aus solchen Ideen hervorgegangene junge Unternehmen sind erheblich innovativer als andere Gründungen. Sie bringen zu einem deutlich höheren Anteil Marktneuheiten hervor. Dies ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen Schwerpunktbefragung des KfW/ZEW-Gründungspanels, die gemeinsam von der KfW Bankengruppe, dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und dem Verband der Vereine Creditreform durchgeführt wurde. weiterlesen
Junge Unternehmen in Deutschland haben die Wirtschaftskrise bemerkenswert gut gemeistert. Ihre Umsatz- und Gewinnsituation zeigte sich stabil und wird sich aus Sicht der Unternehmen im laufenden Jahr weiter verbessern. "Die jungen Unternehmen sehen sich nach der Wirtschafts- und Finanzkrise gut aufgestellt. Das zeigen die positiven Umsatzerwartungen für das Gesamtjahr 2010. Sie sind der Krise aktiv begegnet und haben sich mit der Ausrichtung ihrer Produkte an den Bedürfnissen der Kunden auf ihre Stärken konzentriert. Gleichwohl haben die jungen Unternehmen aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten weniger als geplant investiert", sagt Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe bei der Pressekonferenz des "KfW/ZEW-Gründungspanels 2010" heute in Frankfurt. Für die Ergebnisse des nunmehr dritten Berichts, den die KfW Bankengruppe, das ZEW Mannheim und der Verband der Vereine Creditreform herausgeben, wird die wirtschaftliche Entwicklung von so genannten wirtschaftsaktiven Unternehmensgründungen ab ihrem Gründungszeitpunkt verfolgt. weiterlesen
Die effiziente Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien setzt eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur voraus. Die Europäische Kommission (EU 2020-Strategie) fordert daher ebenso wie die deutsche Bundesregierung (Breitbandstrategie), das Breitbandinternet entschlossen auszubauen. Eine aktuelle Studie des ZEW mit Unterstützung der Deutsche Telekom AG belegt, dass Breitbandinternet ein signifikanter Impulsgeber für die Innovationstätigkeit von Unternehmen in Deutschland ist. In der frühen Phase des DSL-Ausbaus, in den Jahren 2001 bis 2003, konnten Unternehmen, die Breitbandinternet nutzten, die Wahrscheinlichkeit Produkt- oder Prozessinnovationen zu realisieren um durchschnittlich 25 Prozentpunkte steigern. Insbesondere im Dienstleistungssektor hat Breitbandinternet Impulse für Innovationen gegeben. weiterlesen
Die Finanz- und Wirtschaftskrise verschont auch Gründungen und junge Unternehmen nicht: Knapp 48 Prozent der jungen Unternehmen in Deutschland geben an, im Frühsommer 2009 von negativen Folgen der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise betroffen zu sein. Vor allem spüren sie die Auswirkungen bei der Auftragslage (41 Prozent berichten von Einbußen) sowie der Umsatz- und Gewinnsituation (43 Prozent beziehungsweise 40 Prozent geben Verschlechterungen an). Diese Ergebnisse beruhen auf dem KfW/ZEW-Gründungspanel, das Unternehmensgründungen ab ihrem Gründungszeitpunkt verfolgt und ihre Entwicklung im Zeitverlauf erfasst. Die Ergebnisse der zweiten Befragungswelle, die Gründungen der Jahre 2005 bis 2008 umfasst, wurden heute in der KfW Bankengruppe in Frankfurt durch Vertreter von KfW, ZEW und Creditreform vorgestellt. weiterlesen
Der Fahrzeugbau hat im Jahr 2004 mit 27,7 Milliarden Euro so viel für Innovationsprojekte ausgegeben wie keine andere Branche in Deutschland. Auch für 2005 und 2006 erwartet der deutsche Fahrzeugbau weiter steigende Innovationsbudgets von 28,2 Milliarden Euro (2005) beziehungsweise 29,0 Milliarden Euro (2006). weiterlesen
Damit die deutsche Wirtschaft ihre Innovationsaktivitäten ausweitet, sind ein Anstieg der Nachfrage in den Absatzmärkten und eine Verbesserung der Gewinnsituation notwendig. Nur unter dieser Voraussetzung können Innovationsprojekte finanziert werden. weiterlesen
Jährlicher Bericht von ZEW, KfW Bankengruppe, IfM Bonn, RWI Essen und dem Informationsdienstleister Creditreform zu Konjunktur- und Strukturfragen kleiner und mittlerer Unternehmen weiterlesen
Der Fahrzeugbau gibt so viel für Innovationsprojekte aus wie keine andere Branche in Deutschland. Für das Jahr 2004 rechnet die Branche, die neben dem Automobilbau auch die Herstellung von Luft-, Schienen- und Wasserfahrzeugen umfasst, mit Gesamtaufwendungen für Innovationen von 24 Milliarden Euro. Das sind 34 Prozent der gesamten Innovationsaufwendungen der deutschen Industrie. weiterlesen
Die chemische Industrie und die Elektroindustrie sind die innovativsten Branchen in Deutschland. In diesen Branchen haben jeweils etwa 80 Prozent der Unternehmen innovative Produkte und Prozesse eingeführt. weiterlesen
Die Innovationsaktivitäten des ostdeutschen Dienstleistungssektors insgesamt und insbesondere auch die der produktionsnahen Dienstleistungen nähern sich westdeutschen Strukturen an. Eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, zeigt aber, dass ostdeutsche Dienstleister nach wie vor Probleme haben, für die von ihnen angebotenen innovativen Leistungen auch Kunden zu finden. weiterlesen
Trotz der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit besteht in Deutschland großer Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften. Bei jedem siebten Dienstleister behindert der Mangel an geeignetem Fachpersonal die Innovationsaktivitäten. Das heißt die Einführung neuer Produkte oder Produktionsprozesse wird verzögert oder verhindert, was die Wettbewerbsfähigkeit erheblich beeinträchtigt. Die Bedeutung des Fachpersonalmangels hat sich dabei in den vergangenen zwei Jahren um 50 Prozent erhöht: Noch 1997 schränkte er nur bei jedem zehnten Unternehmen die Innovationsaktivitäten ein. weiterlesen
Innovative Dienstleistungsunternehmen exportieren häufiger als ihre innovationsschwachen Konkurrenten. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim. Erstmals wurde der Zusammenhang zwischen der Innovationstätigkeit und den Exporten eines Unternehmens für den Dienstleistungssektor untersucht. Für das verarbeitende Gewerbe liegen bereits mehrere Studien zu diesem Thema vor. Auch im verarbeitenden Gewerbe beeinflusst die Innovationstätigkeit das Exportverhalten der Unternehmen positiv. Weiterhin zeigt die ZEW-Studie, dass auch die Qualifikation der Mitarbeiter die Exporttätigkeit beeinflusst: Dienstleister mit höher qualifizierten Mitarbeitern exportieren häufiger. weiterlesen
Die Innovationsaktivitäten im deutschen Verarbeitenden Gewerbe und Bergbau haben weiter zugenommen. Der Anteil innovativer Unternehmen an allen Unternehmen dieser Sektoren hat 1997 ein Niveau von 66 Prozent gegenüber 60 Prozent im Vorjahr erreicht. Trotz deutlich schrumpfender Unternehmenszahlen im Verarbeitenden Gewerbe und Bergbau ist die Zahl innovativer Unternehmen auch absolut gestiegen und hat erstmals seit 1992 wieder die Marke von 40.000 überschritten. Dies geht aus der neuen Innovationsumfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW); Mannheim, hervor. Das ZEW hat im Jahr 1998 im Rahmen einer repräsentativen Erhebung 5745 Unternehmen zu ihren Innovationsaktivitäten befragt und die Ergebnisse für Deutschland hochgerechnet. Nach den Berechnungen des ZEW sind auch die Innovationsaufwendungen deutlich auf 108 Milliarden Mark gestiegen und erreichen einen Anteil am Umsatz von 5,2 Prozent. Der zum Teil konjunkturell bedingte Einbruch der Innovationsaktivitäten zu Beginn der 90er Jahre ist somit überwunden. weiterlesen