Gunter Grittmann
Leiter Information und Kommunikation
E-Mail: grittmann@zew.de
Tel: +49 (0)621-1235-132
Fax: +49 (0)621-1235-255
Kathrin Böhmer
Pressereferentin
E-Mail: boehmer@zew.de
Tel: +49 (0)621-1235-103
Fax: +49 (0)621-1235-255
Großkunden wie Industrieunternehmen, große Gewerbebetriebe, Kommunen oder andere Endverbraucher, die Energie in großem Umfang beziehen, können im kommenden halben Jahr mit stabilen Preisen für Strom, Erdöl, Erdgas und Kohle rechnen. In den kommenden fünf Jahren allerdings kommen auf die Großabnehmer steigende Energiepreise auf breiter Front zu. Dies ist das Ergebnis des ZEW Energiemarktbarometers, einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Rund 200 Fachleute aus der Energiewirtschaft werden halbjährlich zu den kurz- und mittelfristigen Trends bei den Energiepreisen für Großkunden befragt. Die aktuelle Erhebung wurde Ende 2012 durchgeführt. (Details zur Erhebung am Ende dieser Pressemitteilung.) weiterlesen
Die Ausbeutung von Schiefergas durch die umstrittene Fracking-Methode hat den Gaspreis in den Vereinigten Staaten drastisch sinken lassen. In der Europäischen Union (EU) dagegen würde sich Fracking, also die Förderung von im Gestein sitzenden Gasvorkommen durch das Einpressen von Wasser und Chemikalien, bei den aktuellen Gaspreisen überhaupt nicht lohnen. Erst wenn die Gaspreise deutlich stiegen, wäre eine Förderung in der EU wirtschaftlich. Zu diesem Ergebnis kommt das ZEW Energiemarktbarometer, eine halbjährliche Befragung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) unter rund 200 Fachleuten aus der Energiewirtschaft. weiterlesen

Eine möglichst störungsfreie Belieferung mit Erdöl und Erdgas ist für Deutschland ebenso wie für viele andere Industriestaaten von großer Bedeutung. Eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) unter rund 200 Experten der Energiewirtschaft in Deutschland zeigt, dass vor allem seit langem bestehende Lieferbeziehungen zu einem Erdöl und Erdgas exportierenden Land und ein hoher ökonomischer Entwicklungsgrad eines solchen Landes als Garanten für störungsfreie Lieferbeziehungen betrachtet werden. Destabilisierend wirkt sich dagegen aus, wenn im Lieferland starke Korruption in Staat und Wirtschaft herrscht. Zu dieser Einschätzung kommt das aktuelle ZEW Energiemarktbarometer. Es befragt halbjährlich Experten der Energiewirtschaft zu aktuellen energiewirtschaftlichen Themen. weiterlesen
Bis Ende des Jahres 2012 müssen Großkunden in Deutschland voraussichtlich nicht mit weiter steigenden Energiepreisen rechnen. Anders sieht es dagegen aus, wenn man einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren ins Auge fasst. Aus dieser mittelfristigen Perspektive betrachtet müssen sich Industrieunternehmen, große Gewerbebetriebe, Kommunen und andere Endverbraucher, die Strom, Erdöl, Erdgas und Kohle in großem Umfang nachfragen, auf einen deutlichen Preisanstieg einstellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des ZEW Energiemarktbarometers unter rund 200 Fachleuten aus der Energiewirtschaft und Wissenschaft. Sie wurden Mitte 2012 zu den kurz- und mittelfristigen Trends bei den Energiepreisen für Großkunden befragt (weitere Informationen zum ZEW Energiemarktbarometer siehe Ende der Pressemitteilung). weiterlesen
Einen Anstieg der Energiepreise müssen Großkunden bis Mitte des Jahres 2012 nicht befürchten. Auf Sicht von fünf Jahren ist eine Verteuerung von Energie für Industrieunternehmen, große Gewerbebetriebe, Kommunen und andere Endverbraucher, die Strom, Erdöl, Erdgas und Kohle in großem Umfang nachfragen, allerdings so gut wie sicher. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des ZEW Energiemarktbarometers unter rund 200 Fachleuten aus der Energiewirtschaft. Sie wurden Ende 2011 zu den kurz- und mittelfristigen Trends bei den Energiepreisen für Großkunden befragt. weiterlesen
Die aktuellen Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) zur Regelung eines "Lastabwurfs" von Großverbrauchern im Stromnetz gehen nach Einschätzung von Fachleuten durchaus in die richtige Richtung. Ein weiterer Netzausbau ist jedoch die wichtigste Maßnahme zur Sicherung der Stromversorgung. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle ZEW Energiemarktbarometer. Es befragt halbjährlich rund 200 Experten der Energiewirtschaft zu aktuellen Themen. weiterlesen
Der Ausstieg aus der Atomenergie innerhalb von zehn Jahren ist möglich. Bei einem so gewählten Ausstiegszeitraum sind Netzinstabilitäten nicht zu befürchten. Ohne Preiserhöhungen beim Strom ist die mit dem Ausstieg aus der Kernenergie verbundene Energiewende allerdings nicht zu haben. Die voraussichtlich wichtigsten Faktoren der Preisentwicklung beim Strom werden in den kommenden Jahren der Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Ausbau des Stromnetzes, der Atomausstieg sowie die Entwicklung der Gaspreise sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) unter rund 200 Energiemarktexperten. Sie wurden vom ZEW im Rahmen des halbjährlichen Energiemarktbarometers befragt. weiterlesen
Industrielle Energieverbraucher, vor allem energieintensive Unternehmen – etwa in der chemischen Industrie oder in der Stahl- oder Aluminiumproduktion –, größere Gewerbebetriebe, Kommunen oder andere Letztverbraucher mit hohem Energiebedarf müssen sich auf steigende Kosten für Strom, Erdgas, Öl und Kohle in den kommenden Jahren einstellen. Kurzfristig, also bis etwa gegen Ende 2011, ist dagegen, außer beim Strom, von einem eher stabilen Preisgefüge bei den genannten Energieträgern auszugehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) unter rund 200 Energiemarktexperten. Sie wurden im Rahmen des ZEW Energiemarktbarometers zu den kurz- und mittelfristigen Trends bei den Energiepreisen für Großkunden befragt. weiterlesen
Die Kosten für das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) werden in den kommenden Jahren deutlich steigen. Dadurch ist die Zustimmung in der Bevölkerung für die Förderung von erneuerbaren Energien erheblich gefährdet. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen ZEW-Energiemarktbarometers, einer halbjährlichen Befragung von rund 200 Experten und Fachleuten aus der Energiewirtschaft durch das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim. weiterlesen
Das Ziel der Bundesregierung, die deutschen CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, ist bei der gegenwärtigen umweltpolitischen Gesetzeslage nicht zu erreichen. Davon ist die große Mehrheit der rund 200 Energiemarktexperten überzeugt, die regelmäßig im Rahmen des ZEW Energiemarktbarometers zu aktuellen energiewirtschaftlichen Themen befragt werden (mehr zum ZEW Energiemarktbarometer siehe Ende der Pressemitteilung). weiterlesen
Der Primärenergieverbrauch in Deutschland wird bis zum Jahr 2030 um 21 Prozent im Vergleich zum Jahr 2007 zurück gehen. Verantwortlich dafür sind vor allem deutliche Steigerungen bei der Energieproduktivität. Das zeigt die Energieprognose 2009, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI) erstellt wurde. Die Energieprognose wurde vom Zentrum für Europäische Wirtschaftforschung (ZEW), Mannheim, gemeinsam mit dem Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart und dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Essen, berechnet. weiterlesen
Die EU-Kommission nimmt einen zweiten Anlauf, ein neues Energieeffizienz-Label für Elektrogeräte einzuführen. Es soll die europäischen Verbraucher verstärkt zum Kauf Strom sparender Geräte anregen. Es spricht allerdings einiges dafür, dass dieses Ziel auch im zweiten Anlauf verfehlt wird. Denn klebt auf dem Gerät das neue statt des bisherigen Energieeffizienz-Kennzeichens, verliert ein sparsamer Stromverbrauch bei der Kaufentscheidung deutlich an Gewicht. Auch nimmt die Bereitschaft der Konsumenten ab, für ein besonders Strom sparendes Elektrogerät tiefer in die Tasche zu greifen, wenn es mit dem neuen Label gekennzeichnet ist. weiterlesen
Energiegroßhandel, Industrieunternehmen und größere Gewerbebetriebe, Kommunen sowie andere Letztverbraucher mit hohem Energiebedarf können bis zur Jahresmitte mit stabilen Energiepreisen in Deutschland rechnen. Auf Sicht von fünf Jahren müssen sich diese Großkunden allerdings auf steigende Preise bei Öl, Kohle, Gas und Elektrizität einstellen. Somit ist trotz der Wirtschaftskrise der vergangenen beiden Jahre der langfristige Trend zu steigenden Energiepreisen ungebrochen. Dies sind Ergebnisse des aktuellen ZEW Energiemarktbarometers. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, befragt im Rahmen dieser halbjährlichen Erhebung rund 200 Energieexperten aus Wissenschaft und Praxis zu den Entwicklungen an den Energiemärkten. weiterlesen
Zum bevorstehenden Jahreswechsel sind wie bereits im vergangenen Jahr wieder Kontroversen über die Höhe des Gaspreises zwischen Russland und der Ukraine zu erwarten. Zu diesem Ergebnis kommt das ZEW-Energiemarktbarometer, eine regelmäßige Befragung von knapp 200 Experten der Energiebranche. weiterlesen
Im Zuge des Klimawandels ist in Zukunft mit zunehmenden Kraftwerksausfällen in Europa zu rechnen. Aufgrund der globalen Erwärmung, die auch hierzulande für Hitze- und Trockenperioden in den Sommermonaten sorgt, werden insbesondere Atommeiler häufiger ihre Stromerzeugung drosseln müssen. Ob die Produktionsausfälle eine Gefahr für die Versorgungssicherheit darstellen, ist bisher nicht eindeutig zu beantworten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter rund 200 Energiemarktexperten aus Wissenschaft und Praxis, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Rahmen des ZEW-Energiemarktbarometers halbjährlich durchführt. weiterlesen
Die Wirtschaftskrise hält auch weiterhin die Preise auf den deutschen Energiemärkten in Schach. Die Preise für Elektrizität, Rohöl, Gas und Kohle werden im nächsten halben Jahr stagnieren – eine beruhigende Nachricht für Unternehmen und Verbraucher. Allerdings ist auf Sicht von fünf Jahren wieder mit steigenden Energiepreisen für alle genannten Energieträger zu rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle ZEW Energiemarktbarometer, eine Umfrage unter rund 200 Energiemarktexperten, die halbjährlich vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführt wird. weiterlesen
Die weltweite Finanzmarktkrise ebenso wie der spektakuläre Anstieg und Fall des Ölpreises haben eine neue Debatte über Spekulation und verschärfte Regulierung entfacht. Grund genug für das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim die 200 Experten aus der Energiebranche, die regelmäßig am ZEW-Energiemarktbarometer teilnehmen, in der Umfrage Ende 2008 zu Spekulationen und Regulierung an den Rohölmärkten zu befragen. weiterlesen
Die aktuelle Rezession und die damit einhergehende rückläufige Industrieproduktion beenden vorläufig den Anstieg der Energiepreise in Deutschland. Die Preise für Elektrizität, Rohöl und Kohle werden im nächsten halben Jahr stagnieren. Beim Erdgas wird der Preis bis zur Jahresmitte sogar sinken. Auf Sicht von fünf Jahren ist allerdings wieder mit anziehenden Preisen für Strom, Öl, Kohle und Gas zu rechnen. Dies sind Ergebnisse des aktuellen ZEW-Energiemarktbarometers, das Ende 2008 rund 200 Energieexperten aus Wissenschaft und Praxis zu Entwicklungen an den Energiemärkten befragt hat. weiterlesen
Die Sicherheit der Energieversorgung steht durch den heftigen Streit zwischen dem Gaserzeuger Russland und dem Transitland Ukraine und seinen Auswirkungen insbesondere auf die osteuropäischen EU-Staaten im Mittelpunkt des aktuellen politischen Interesses in Europa. Das ZEW-Energiemarktbarometer, das vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) halbjährlich erhoben wird, hat im November und Dezember 2008 seine Experten um eine Einschätzung zur Versorgungssicherheit hinsichtlich verschiedener Energieträger gebeten. "Mittelfristig ist von einer Verschlechterung der Versorgungssicherheit für Gas und Öl auszugehen. Der aktuelle Streit um die Erdgasversorgung wird voraussichtlich keine einschneidenden Auswirkungen für Deutschland haben. Er sollte aber zum Anlass genommen werden, die Energiesicherheit durch Investitionen in neue Leitungen und Speicherstätten sowie die verstärkte Nutzung von verflüssigtem Erdgas zu erhöhen", erklärt ZEW-Forschungsbereichsleiter Dr. Andreas Löschel. weiterlesen
Die Energieversorgungssicherheit in Europa wird nach Einschätzung von Energiemarktexperten in den nächsten zehn Jahren abnehmen. Insbesondere die Versorgungssicherheit durch den Energieträger Erdöl wird pessimistisch eingeschätzt. Auf die Frage, wie sie die Versorgungssicherheit beim Erdöl beurteilen, geben über 52 Prozent der Experten an, dass die Versorgungssicherheit Europas bei diesem Energieträger in den kommenden zehn Jahren sinken wird. Dagegen glauben nur knapp drei Prozent an eine höhere Öl-Versorgungssicherheit und rund 45 Prozent der Befragten erwarten eine unveränderte Situation. Aber auch die Versorgungssicherheit durch Erdgas und Strom wird von den Experten kritisch bewertet. Nur bei der Kohle erwarten genauso viele Experten sinkende wie steigende Versorgungssicherheit in den kommenden zehn Jahren. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Rahmen des ZEW-Energiemarktbarometers, das halbjährlich 200 Energiemarktexperten zum Geschehen an den Energiemärkten befragt. weiterlesen
Die Preise für Erdgas, Kohle, Strom und Rohöl werden nach Einschätzung von Energieexperten in den nächsten sechs Monaten weiter steigen. Aber auch langfristig, das heißt auf Sicht von fünf Jahren, erwartet die große Mehrheit der Experten, dass die genannten Energieträger teuerer werden. Sinkende Energiepreise prognostiziert dagegen nur eine Minderheit. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle ZEW-Energiemarktbarometer, eine Umfrage unter mehr als 200 Energiemarktexperten, die halbjährlich vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung durchgeführt wird. weiterlesen
Die deutsche Energiepolitik hebt nach Meinung von Experten zu stark auf Umweltverträglichkeit ab, während andere wichtige Ziele wie eine kostengünstige Energieversorgung oder die Versorgungssicherheit einen deutlich geringeren Stellenwert haben, als ihnen eigentlich zukommen müsste. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim im Rahmen des ZEW-Energiemarktbarometers, das halbjährlich 200 Energiemarktexperten zum Geschehen an den Energiemärkten befragt. weiterlesen
In den vergangenen Monaten stellte der Ölpreis fast wöchentlich neue Rekorde auf. Im nächsten halben Jahr wird sich die Situation beim Erdöl allerdings entspannen, während beim Erdgas mit einem weiteren Preisanstieg zu rechnen ist. Dieser Ansicht ist eine Mehrheit der 200 Energiemarktexperten, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, halbjährlich zum Geschehen an den Energiemärkten im Rahmen des ZEW-Energiemarktbarometers befragt. Auf Sicht von fünf Jahren gehen die Teilnehmer an der ZEW-Umfage von weiter steigenden Preisen vor allem bei Erdgas und Strom, aber auch bei Kohle und Öl aus. weiterlesen
Die große Mehrheit der für das ZEW-Energiemarktbarometer befragten Experten erwartet langfristig (das heißt in den nächsten fünf Jahren) steigende Preise bei Strom für Industriekunden, bei Erdgas, Rohöl und Kohle. Kurzfristig (das heißt in den nächsten sechs Monaten) geht die Mehrheit der Experten für Kohle und Erdgas von stagnierenden Preisen aus, während sich für die Energieträger Strom und Rohöl der Anteil der Experten, die stagnierende Preise erwarten, und der Anteil der Experten, die steigende Preise erwarten, die Waage halten. Dies zeigt eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, bei mehr als 200 Energieexperten im Rahmen des aktuellen ZEW-Energiemarktbarometers. weiterlesen
Die Politik sieht sich regelmäßig mit dem Problem konfrontiert, dass Reformen, die von Experten empfohlen werden, in großen Teilen der Bevölkerung auf Ablehnung stoßen. Der Widerstand gegen Veränderungen, die sich für Fachleute mit unabweisbarer Notwendigkeit ergeben - beispielsweise das Heraufsetzen des Renteneintrittsalters oder auch Maßnahmen zur Liberalisierung des Arbeitsmarkts - mutet oftmals irrational an. Vor diesem Hintergrund hat sich eine Studie des ZEW im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen mit Reformwiderständen beschäftigt, die auf der psychologischen Ebene angesiedelt sind und Abweichungen von den Annahmen strenger Rationalität des Homo oeconomicus darstellen. Diese Studie wird in der aktuellen Ausgabe der ZEWnews vorgestellt. weiterlesen
Kurzfristig (das heißt in den nächsten sechs Monaten) geht die Mehrheit der für das ZEW-Energiemarktbarometer befragten Experten von stagnierenden Energiepreisen aus. Die große Mehrheit der Experten erwartet hingegen langfristig (das heißt in den nächsten fünf Jahren) höhere Preise bei Strom für Industriekunden, Erdgas, Rohöl und Kohle. Dies zeigt eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, bei mehr als 200 Energieexperten im Rahmen des aktuellen ZEW-Energiemarktbarometers. weiterlesen
Eine große Mehrheit der für das ZEW-Energiemarktbarometer befragten Experten befürwortet das entschlossene Vorgehen der Europäischen Kommission zur Liberalisierung der Strommärkte. Dies gilt für die Schritte sowohl gegen die Mitgliedsstaaten als auch gegen einzelne Unternehmen. weiterlesen
Strom, Erdgas und Rohöl werden nach Ansicht von Energieexperten in den kommenden fünf Jahren deutlich teurer werden. Geringer fällt dagegen in diesem Zeitraum der Preisanstieg für Kohle aus. Für die kommenden sechs Monate halten sich bei allen genannten Energieträgern die Erwartungen steigender und stagnierender Preise weitgehend die Waage. Ein Sinken der Preise für die genannten Energieträger erwartet dagegen kaum jemand. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle ZEW-Energiemarktbarometer, für das das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, halbjährlich rund 200 Experten aus Energieversorgungs-, -handels- und Dienstleistungsunternehmen zu ihren Erwartungen hinsichtlich der kurz- und mittelfristigen Entwicklungen auf den nationalen und internationalen Energiemärkten befragt. weiterlesen
In der Politik wird häufig das Modell der nationalen Champions favorisiert, um das Bestehen der deutschen Unternehmen im internationalen Wettbewerb zu sichern. Im Energiesektor ist dies vor dem Hintergrund zu sehen, dass in anderen europäischen Ländern einzelne Unternehmen - wie etwa der französische Quasi-Monopolist EdF - jeweils größere Marktanteile halten als ihre deutschen Konkurrenten im deutschen Markt. Für den deutschen Energiesektor stößt dieses industriepolitische Konzept bei den Fachleuten jedoch auf wenig Gegenliebe. weiterlesen
Vielfach wurde in jüngster Zeit die Befürchtung geäußert, dass die Energieversorgung in der Europäischen Union aufgrund der Abhängigkeit von Importen der politischen Stimmung in Russland ausgesetzt sei. Nach Auffassung der meisten im Rahmen des ZEW-Energiemarktbarometers befragten Experten bieten die großen Ölimporte aus Russland jedoch keinen Anlass zur Sorge. Beim Gas ist die Einschätzung weniger gelassen. Um die unmittelbare Versorgungssicherheit fürchten die Experten nicht. weiterlesen
Erdgas wird nach Ansicht von Energieexperten innerhalb der nächsten sechs Monate deutlich teurer werden, während die Preise für Kohle und Rohöl in diesem Zeitraum eher stagnieren sollen. Beim Strom halten sich die Erwartungen steigender und stabiler Preise für die nächsten sechs Monate in etwa die Waage. Auf Sicht von zwei Jahren ist allerdings für alle Energieträger mit steigenden Preisen zu rechnen. weiterlesen
Die Investitionsbereitschaft in neue Kraftwerke ist in den vergangenen eineinhalb Jahren gestiegen. Investitionen in neue und bestehende Netze werden dagegen weniger attraktiv eingeschätzt. Die Chancen für neue Stromvertriebsgesellschaften dürften sich in Deutschland durch die bevorstehende Regulierung der Stromnetzentgelte verbessern. weiterlesen
Der Preis für Erdgas in Deutschland wird voraussichtlich im nächsten halben Jahr steigen. Dagegen wird insbesondere bei Kohle ein stabiles Preisniveau erwartet. weiterlesen
Die Preise für Erdgas und Strom in Deutschland werden voraussichtlich im nächsten halben Jahr steigen. Dagegen wird bei Erdöl, Mineralöl und Kohle kurzfristig ein stabiles Preisniveau erwartet. Allerdings ist auch bei diesen Energieträgern auf Sicht von fünf Jahren mit einer weiteren Verteuerung zu rechnen. weiterlesen
Die in den vergangenen Wochen wieder aufgeflammte Kontroverse um den Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland zeigt, dass dieses Thema noch längst nicht ausdiskutiert ist. So stellt sich nach wie vor die Frage, wie bei einem Anteil der Kernenergie an der deutschen Stromerzeugung von derzeit 28 Prozent dieser Strombedarf nach Abschaltung der Kernkraftwerke gedeckt werden soll. weiterlesen
Die wenigsten Unternehmen wird der Emissionshandel wirklich teuer zu stehen kommen. Mehr als 80 Prozent der für das ZEW-Energiemarktbarometer befragten Experten erwarten, dass zu Beginn des 2005 beginnenden europaweiten Handels mit CO2-Emissionsrechten der Preis pro Tonne Emission von Kohlendioxid unter zehn Euro liegt. Etwa 31 Prozent der Befragten rechnen sogar mit einem Preis unter fünf Euro. weiterlesen
Trotz des derzeit bereits sehr hohen Niveaus ist auch in den kommenden Jahren nicht mit einer dauerhaften Entspannung beim Ölpreis zu rechnen. 62 Prozent der im Rahmen des ZEW-Energiemarktbarometers befragten 200 Experten aus Energieversorgungs-, -handels- und -dienstleistungsunternehmen und der Forschung gehen jedenfalls von weiter steigenden Ölpreisen in den nächsten fünf Jahren in Deutschland aus, während nur zwölf Prozent einen Preisrückgang prognostizieren. weiterlesen
Der beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie und der Erneuerungsbedarf bei Kraftwerken in Deutschland werden künftig zu einer deutlichen Veränderung des Energiemixes bei der Stromerzeugung führen. Profitieren wird von dieser Entwicklung vor allem der Energieträger Gas. weiterlesen
Bei Öl, Gas und Elektrizität müssen die Verbraucher auch in diesem Jahr mit steigenden Preisen rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt das Energiemarktbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. weiterlesen
Mit einem Preisanstieg bei Strom, Rohöl, Mineralöl und Erdgas ist zu rechnen. Das ZEW-Energiemarktbarometer, eine halbjährliche Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, unter rund 180 Experten der Energiewirtschaft, zeichnet ein für die Kun-den der Energiewirtschaft insgesamt eher ungünstiges Bild bezüglich der künftigen Entwicklung der Energiepreise in Deutschland. weiterlesen
Mit sinkenden Preisen für Öl und Erdgas ist weder kurz- noch mittelfristig zu rechnen. Zu dieser Einschätzung kommen 150 Experten aus Energieversorgungs-, Energiehandels- und Energiedienstleistungsunternehmen, aber auch der Wissenschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Rahmen des ZEW-Energiemarktbarometers im November und Dezember vergangenen Jahres zur künftigen Entwicklung auf den internationalen Energiemärkten befragte. weiterlesen