Gunter Grittmann
Leiter Information und Kommunikation
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Kathrin Böhmer
Pressereferentin
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Bereits heute ist das Internet für den Geschäftserfolg jedes zweiten Unternehmens der deutschen Informationswirtschaft unverzichtbar. Bis Ende des Jahres 2014 geht die Branche mehrheitlich davon aus, dass die Bedeutung des World Wide Web noch weiter wachsen wird. Dabei erwarten die befragten Unternehmen, dass das Internet in den kommenden Jahren vor allem einen Beitrag zur Verbesserung der Effizienz bei der Zusammenarbeit mit Kunden und externen Partnern sowie beim Umgang mit Wissen und Informationen leisten wird. Weiteres Potenzial wird dem Internet aber auch zugeschrieben für eine verbesserte Abwicklung von Geschäftsprozessen und Transaktionen, für die Erschließung neuer Märkte und Kundengruppen sowie für die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, unter rund 1.000 Unternehmen der deutschen Informationswirtschaft mit mindestens fünf Beschäftigten. weiterlesen

Tausende von Patenten schützen heutzutage innovative Produkte wie etwa Smartphones. Solche Patentdickichte erweisen sich zunehmend als Bremse für die Innovationstätigkeit der Volkswirtschaft und als schlecht kalkulierbares Risiko für die Unternehmen. Patentstreitigkeiten großer Technologiekonzerne wie Apple, Google oder Motorola machen in jüngster Zeit schlaglichtartig diese Problematik deutlich. Viele Unternehmen lässt diese Entwicklung inzwischen zögern, ein innovatives Produkt auf den Markt zu bringen. Kleinere Unternehmen nehmen vor allem dann Abstand, in innovative Produkte und Prozesse zu investieren, wenn Patente in den Händen vieler verschiedener Parteien verstreut liegen. Für kleine Unternehmen ist es dann schwierig und teuer, sich alle nötigen Rechte zu sichern, die zur Einführung innovativer Produkte nötig sind. Große Unternehmen wiederum schreckt die rechtliche Unsicherheit ab, die aus Patentdickichten resultiert. Dies ist das Ergebnis einer empirischen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, die den Einfluss von Dickichten sich überlappender Patente auf die Innovationsneigung der Unternehmen untersucht. weiterlesen
Das aktuelle CO2-Barometer von KfW/ZEW zeigt, dass die befragten Unternehmen den Kostenbelastungen durch das Europäische Emissionshandelssystem (EU-EHS) bei ihren Standortentscheidungen einen deutlich geringeren Stellenwert beimessen als weithin angenommen. Zwar investieren die emissionshandelsverpflichteten deutschen Unternehmen zunehmend auch außerhalb Europas, suchen aber vor allem die Nähe zu den dortigen Absatzmärkten. weiterlesen
Mit Risikokapital (Venture Capital, VC) finanzierte junge, technologieorientierte Unternehmen sind produktiver, wachsen stärker, investieren mehr und sind innovativer als solche, an denen keine VC-Geber beteiligt sind. Dabei entscheidet neben der Erfahrung vor allem der Typ des VC-Gebers darüber, ob und wie stark die Produktivität, das Wachstum, die Investitionstätigkeit oder die Innovationskraft profitieren. Mit VC finanzierte Unternehmen sind auch krisenresistenter als andere, wie eine Betrachtung ihrer Entwicklung in der Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 zeigte. Vor dem Hintergrund des nach wie vor fragmentierten VC-Marktes in Europa zahlt sich außerdem grenzüberschreitende Zusammenarbeit von VC-Gebern bei der Finanzierung von Unternehmen aus. Auf diesem Wege lassen sich unvorteilhafte Bedingungen für die VC-Branche in einem Land zumindest teilweise kompensieren. Dies sind zentrale Ergebnisse des VICO-Projekts, das das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) unter Beteiligung zahlreicher internationaler Partner im Auftrag der Europäischen Union durchgeführt hat. weiterlesen

Deutsche Unternehmen sind ungenügend auf die dritte Handelsperiode des EU-Emissionshandelssystems (EU EHS) ab 2013 vorbereitet. Dies zeigt das heute zum dritten Mal veröffentlichte KfW/ZEW CO2-Barometer. Noch zu wenige deutsche Unternehmen haben bisher Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen in Angriff genommen. Bisher haben nur 40% der befragten Unternehmen die dafür zu erwartenden Kosten bewertet. weiterlesen
Im Vergleich zu den jüngeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deutscher Unternehmen schätzen ältere den Ertrag ihrer Weiterbildung geringer ein. Obwohl die Unternehmen ungefähr das gleiche Geld pro Teilnehmer für die Weiterbildung Älterer und Jüngerer ausgeben, gehen sie zu wenig auf die besonderen Bedürfnisse und Präferenzen der älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Die Investitionen in Weiterbildung zahlen sich für die Unternehmen daher bei Weitem nicht so stark aus, wie sie könnten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. weiterlesen
Zuwanderer in Deutschland gründen deutlich seltener Unternehmen in wichtigen Schlüsselsektoren wie Maschinenbau, Chemie oder Softwareerstellung als Deutsche. Das in Deutschland vorhandene Wachstumspotenzial bei diesen sogenannten wissensintensiven Gründungen wird daher nicht voll ausgeschöpft. Gesamtgesellschaftliche Wohlstandsverluste sind die Folge. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. weiterlesen
Die gute Konjunkturentwicklung in Deutschland sorgt im laufenden Jahr für eine Belebung bei Fusionen und Übernahmen (M&A). Damit scheint der in den zurückliegenden beiden Jahren zu beobachtende Negativtrend bei den M&A-Aktivitäten hierzulande durchbrochen zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Prognose des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim. weiterlesen
Unternehmen, die nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland forschen, machen deutlich höhere Gewinne. Ihr Gewinnanteil an jedem Euro Umsatz liegt vor Steuern um fast zwei Prozentpunkte über dem von Unternehmen, die keine eigene Forschung und Entwicklung (FuE) betreiben und immerhin noch um einen Prozentpunkt höher als der Gewinnanteil von Unternehmen, die nur in Deutschland forschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. weiterlesen
Das heute zum zweiten Mal veröffentlichte KfW/ZEW CO2 Barometer zeigt, dass deutsche Unternehmen sich nur unzureichend mit den Chancen und Risiken des EU-Emissionshandelssystems (EU EHS) befassen. Zwei Drittel haben sich noch nicht mit den möglichen Kosten auseinandergesetzt, die ab 2013 auf sie zukommen. Emissionszertifikate werden ab diesem Zeitpunkt überwiegend nicht mehr kostenlos zugeteilt, sondern versteigert. weiterlesen
Sowohl die Anzahl als auch das Volumen von Fusionen und Übernahmen in Griechenland sind deutlich rückläufig. Während im Jahr 2008 noch 153 M&A-Transaktionen mit einem Wert von sieben Milliarden Euro zu verzeichnen waren, hat sich die Anzahl der Transaktionen im Jahr 2009 auf 102 und ein Volumen von vier Milliarden Euro verringert. Dies zeigt eine Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim auf Grundlage der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk, die Detailinformationen zu Fusionen und Übernahmen weltweit enthält. weiterlesen
Für eine Unterversorgung deutscher Unternehmen mit Bankkrediten gibt es bislang keinen Beleg. Ganz im Gegenteil: Das Kreditvolumen in Deutschland, ohne Kredite an den Bund und ohne Kreditvergabe der Banken untereinander, steigt seit Anfang 2008 zwar schwach aber kontinuierlich an. Und das trotz Rezession und damit zurückhaltenderer Kreditnachfrage der Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine empirische Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. weiterlesen
Unternehmen, die Dienstleistungen für Informationstechnologien (IT) an externe Anbieter auslagern (IT-Outsourcing), produzieren insgesamt effizienter als Unternehmen, die IT-Dienstleistungen aus eigener Hand erbringen. Darüber hinaus sind Beschäftigte, die ihre Arbeit hauptsächlich an einem Computerarbeitsplatz erledigen, in Unternehmen mit IT-Outsourcing merklich produktiver. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. weiterlesen
Die Pläne der Bundesregierung zur Unternehmenssteuerreform 2008 werden ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht. So ist zu erwarten, dass die Steuerreform weder die steuerliche Standortattraktivität noch die Bedingungen für Investitionen und Wachstum entscheidend verbessert. weiterlesen
Deutschland belastet die Gewinne seiner Kapitalgesellschaften so stark wie sonst nur Spanien in der Europäischen Union. Der steuerliche Standortnachteil Deutschlands hat sich im vergangenen Jahr vergrößert: Während hierzulande über Steuersenkungen bislang nur diskutiert wird, haben eine Reihe anderer EU-Staaten wie Österreich, Dänemark oder die Niederlande gehandelt. weiterlesen
Damit die deutsche Wirtschaft ihre Innovationsaktivitäten ausweitet, sind ein Anstieg der Nachfrage in den Absatzmärkten und eine Verbesserung der Gewinnsituation notwendig. Nur unter dieser Voraussetzung können Innovationsprojekte finanziert werden. weiterlesen
Ende 2004 hatten 48 Prozent der Beschäftigten in Deutschland an ihrem Arbeitsplatz Zugang zum Internet. Das entspricht einem Anstieg um sechs Prozentpunkte innerhalb von zwei Jahren und ist beinahe eine Verdoppelung gegenüber dem Jahr 2000, als lediglich 27 Prozent der Beschäftigten online waren. weiterlesen
Gut 87 Prozent der deutschen Unternehmen haben IT-Dienstleistungen wie beispielsweise Systembetreuung, Wartung der Hardware, Softwareprogrammierung oder Anwenderunterstützung in mehr oder weniger großem Umfang auf externe Anbieter verlagert (Outsourcing). Dabei wird die Möglichkeit, IT-Dienstleistungen in Länder mit niedrigerem Lohnniveau auszulagern (Offshoring), bisher eher wenig genutzt. weiterlesen
Drei Viertel der innovativen Unternehmen in Deutschland nutzen das betriebliche Vorschlagswesen für ihre Innovationsaktivitäten. Denn: Hohe Löhne und kurze Arbeitszeiten in Deutschland setzen angesichts eines harten Wettbewerbs die Entwicklung immer neuer und verbesserter Produkte und Dienstleistungen voraus. weiterlesen
Angesichts einer zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft ist es für die einzelnen Volkswirtschaften wichtig, möglichst viele international wettbewerbsfähige Unternehmen zu haben. Nicht jedes Unternehmen hat jedoch mit seinen Exporten Erfolg. weiterlesen
Deutsche Unternehmen verfolgen beim Handel über das Internet (E-Commerce) vor allem zwei Ziele: Sie wollen damit zu einem positiven Unternehmensimage beitragen und vermeiden, dass sich die Konkurrenz mit einem E-Commerce-Angebot profiliert, während sie selbst in diesem Bereich nichts vorzuweisen haben. weiterlesen
Seit das Internet seinen Siegeszug auch durch die Privathaushalte angetreten hat, ist von den neuen Möglichkeiten die Rede, die dieses Medium den Unternehmen für den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen bietet. Ein Vergleich der hoch gesteckten Erwartungen mit der Wirklichkeit sorgt indessen für Ernüchterung: Die privaten Endverbraucher als Abnehmer von Gütern und Dienstleistungen im Internet (B2C) spielen eine eher geringe Rolle. weiterlesen
In den vergangenen 15 Jahren hat in der deutschen Wirtschaft der Anteil der Beschäftigten mit einer akademischen Qualifikation erheblich zugenommen. Auch in Zukunft ist mit einem steigenden Bedarf an Hochschulabsolventen zu rechnen. Indessen geht seit Mitte der neunziger Jahre die Anzahl der Hochschulabsolventen insgesamt, und insbesondere die der Absolventen ingenieur- und naturwissenschaftlicher Fächer stark zurück. weiterlesen
Unter Verweis auf die bereits im vergangenen Jahr von der OECD veröffentlichten Steuer- und Abgabenquoten weist das Bundesfinanzministerium (BMF) jetzt auf die im internationalen Vergleich niedrige Steuer- und Abgabenlast in Deutschland hin. Untersuchungen zur Unternehmensbesteuerung am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim stützen diese positive Bewertung der steuerlichen Standortbedingungen durch die Bundesregierung nicht. weiterlesen
Weiterbildung lohnt sich, denn sie erhöht die Produktivität der Unternehmen. Um durchschnittlich 0,3 Prozent steigt die Produktivität von Unternehmen, wenn der Anteil der an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmenden Beschäftigten um ein Prozent zunimmt. weiterlesen
Marktneuheiten spielen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland eine wichtige Rolle. Es ist daher eine gute Nachricht, dass im deutschen verarbeitenden Gewerbe im Jahr 1999 mehr als 40 Prozent der Unternehmen Markneuheiten eingeführt haben. Auch in den Dienstleistungssektoren sind die Anteile deutlich auf mehr als 30 Prozent gestiegen. Damit gehört die deutsche Wirtschaft in Europa zur Spitzengruppe. weiterlesen
Die Internetangebote in Deutschland zum Transfer von Technologien und Kompetenzen aus der öffentlichen Forschung in die private Wirtschaft sind unzureichend. Es besteht erheblicher politischer Handlungsbedarf, um vor allem kleinen Unternehmen über das Internet Zugang zu Forschungsergebnissen und kompetenten Ansprechpartnern in der Wissenschaft zu verschaffen. weiterlesen
Jedes zehnte deutsche Unternehmen, das Innovationen durchführt, nutzt wissenschaftliche Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Produkte und Produktionsverfahren. Der Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Unternehmen in Deutschland funktioniert weit besser als oft behauptet. weiterlesen
Die Produktivität der Unternehmen Mittel- und Osteuropas ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Wie eine neue Untersuchung des ZEW zeigt, steht diese Entwicklung damit in Zusammenhang, dass die Unternehmen Mittel- und Osteuropas in den vergangenen Jahren immer stärker die Kapitalmärkte zur Finanzierung ihrer Investitionen genutzt haben. weiterlesen
Der Standort Deutschland ist für Unternehmen, die investieren wollen, unattraktiv. Insbesondere die Unternehmensbesteuerung ist im internationalen Vergleich viel zu hoch. Aussagen wie diese waren über die letzten Jahre wieder und wieder zu hören. Und tatsächlich, ein Blick auf die laufende Steuerbelastung von Unternehmen, die jeweils in Deutschland, Frankreich oder der Schweiz ansässig sind, bietet ein trübes Bild. Vor allem wegen der hohen Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag - sie liegt um etwa elf Prozent über derjenigen in Frankreich und um etwa 26 Prozent über der in der Schweiz - weist Deutschland mit 56,5 Prozent die eindeutig höchste Steuerbelastung auf. Ein gleiches französisches Unternehmen wird mit 51,5 Prozent um einiges geringer belastet. Und die Schweiz erweist sich mit einer Belastung von nur 32,8 Prozent sogar als besonders attraktiv. weiterlesen