Gunter Grittmann
Leiter Information und Kommunikation
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Kathrin Böhmer
Pressereferentin
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Die Innovationsausgaben der Unternehmen in Deutschland stiegen im Jahr 2011 um 9,2 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 131,9 Milliarden Euro. Die Zunahme konzentrierte sich allerdings auf die Großunternehmen. Trotz der stabilen Konjunktur hielten sich die kleinen und mittleren Unternehmen bei Innovationsaktivitäten zurück. So sank der Anteil der Unternehmen, die Innovationen eingeführt haben, auf unter 40 Prozent. Der mit neuen Produkten erzielte Umsatzanteil erreichte im Jahr 2011 14,2 Prozent und blieb damit leicht unter dem Vorjahreswert. Dies sind wesentliche Ergebnisse der jetzt veröffentlichten "Innovationserhebung für Deutschland 2012". Sie wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung sowie infas - Institut für angewandte Sozialwissenschaft durchgeführt. weiterlesen
Japan und Deutschland haben einen klaren Innovationsvorsprung bezüglich innovativer Kohletechnologien. Angesichts der sinkenden heimischen Bedeutung von Kohle droht dieser Vorsprung allerdings verloren zu gehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim in Zusammenarbeit mit der Hochschule Augsburg, dem Institute for Policy and Management (IPM) in Peking sowie dem Forschungszentrum Jülich (FZJ). Die Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt. weiterlesen

Die Internetwirtschaft setzte in Deutschland im Jahr 2011 etwas mehr als 75 Milliarden Euro um. Erfasst werden hierbei alle Umsätze, die mit dem Internet oder über das Internet realisiert werden, beispielsweise für E-Commerce, Datendienste, Applikationen und IT-Services oder Online-Videospiele. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) entspricht dieser Wert einem Anteil von 2,9 Prozent. Sowohl wertmäßig als auch nach ihrem Anteil am BIP ist die Internetwirtschaft im Zeitraum 2009 bis 2011 stetig gewachsen. Insbesondere Smartphones und mobile Dienste sind die wesentlichen Treiber dieses Wachstums. Aber auch der Bereich des B2B E-Commerce konnte hohe Transaktionsvolumina erzielen, nicht zuletzt getrieben von der zunehmenden Integration und Automatisierung der Prozesse im Einkauf. Dies sind Ergebnisse einer Studie, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) gemeinsam mit TNS Infratest im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zur Vorbereitung des 7. Nationalen IT-Gipfels in Essen durchgeführt hat. weiterlesen
Jahr für Jahr fördern die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten mit Millionen von Euro Forschung und Entwicklung (FuE) sowie Innovationsprojekte in Unternehmen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken. Der Erfolg staatlicher Förderprogramme und damit der Ertrag jedes eingesetzten Euros ließe sich allerdings deutlich steigern, wenn das derzeit eher starre Modell der staatlichen Förderung stärker flexibilisiert würde. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) gemeinsam mit der Warwick Business School im Rahmen des SEEK-Forschungsprogramms durchgeführt hat. weiterlesen

Tausende von Patenten schützen heutzutage innovative Produkte wie etwa Smartphones. Solche Patentdickichte erweisen sich zunehmend als Bremse für die Innovationstätigkeit der Volkswirtschaft und als schlecht kalkulierbares Risiko für die Unternehmen. Patentstreitigkeiten großer Technologiekonzerne wie Apple, Google oder Motorola machen in jüngster Zeit schlaglichtartig diese Problematik deutlich. Viele Unternehmen lässt diese Entwicklung inzwischen zögern, ein innovatives Produkt auf den Markt zu bringen. Kleinere Unternehmen nehmen vor allem dann Abstand, in innovative Produkte und Prozesse zu investieren, wenn Patente in den Händen vieler verschiedener Parteien verstreut liegen. Für kleine Unternehmen ist es dann schwierig und teuer, sich alle nötigen Rechte zu sichern, die zur Einführung innovativer Produkte nötig sind. Große Unternehmen wiederum schreckt die rechtliche Unsicherheit ab, die aus Patentdickichten resultiert. Dies ist das Ergebnis einer empirischen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, die den Einfluss von Dickichten sich überlappender Patente auf die Innovationsneigung der Unternehmen untersucht. weiterlesen
Der Einsatz neuer Technologien zur Verminderung von Treibhausgasen im Produktionsprozess von Unternehmen kann zu einem Produktivitätszuwachs führen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Unternehmen nicht nur solche grünen Technologien einführen, sondern auch ihre Produktionsprozesse und organisatorischen Abläufe an die Erfordernisse der neuen Technologien anpassen. Unterlassen sie diese Anpassung, droht dagegen ein Produktivitätsverlust. Zu diesem Ergebnis kommt eine empirische Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, auf Grundlage einer Befragung von 3.896 Unternehmen in Deutschland. weiterlesen

Eine internationale Konferenz zur Qualität der weltweiten Systeme zum Schutz geistigen Eigentums sowie zum Verhalten von Unternehmen im Wettbewerb bildet heute den Auftakt für den neuen Leibniz-WissenschaftsCampus "Mannheim Centre for Competition and Innovation" (MaCCI). Mit MaCCI nimmt in Mannheim ein vom Land Baden-Württemberg und der Leibniz-Gemeinschaft finanzierter Forschungsverbund die Arbeit auf, der in dieser Ausprägung in Deutschland und Europa bisher kaum zu finden ist. MaCCI ist ein gemeinsames Projekt des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Fakultät für Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre der Universität Mannheim. weiterlesen
Unternehmen, die umweltfreundliche Prozessinnovationen einführten, verzeichneten ein um bis zu fünf Prozentpunkte stärkeres Beschäftigungswachstum als Unternehmen, die nicht-umweltbezogene Prozessinnovationen hervorbrachten. Besonders starke Beschäftigungsimpulse gingen von "grünen" Innovationen aus, die zur Einsparung von Material und Energie führten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim in Kooperation mit Prof. Jens Horbach von der Hochschule Augsburg. Sie untersucht die Wirkung von Umweltinnovationen auf das Beschäftigungsverhalten von rund 2.100 Unternehmen in Deutschland in den Jahren 2006 bis 2008. weiterlesen
Die Unternehmen in Deutschland haben die Wirtschaftskrise des Jahres 2009 für verstärkte Innovationsanstrengungen genutzt. Dies hat sich bezahlt gemacht: Im Jahr 2010 konnten die Unternehmen ihre Umsatzerfolge mit neuen Produkten deutlich steigern. Sehr gut verkauften sich vor allem grundlegende Neuerungen, so genannte "Marktneuheiten". Besonders erfolgreich mit neuen Produkten waren die exportorientierten Branchen. Die starke Stellung der deutschen Unternehmen auf den internationalen Märkten ist somit nicht nur Kostenvorteilen, sondern auch Innovationsvorsprüngen geschuldet. Dies sind Ergebnisse der jetzt veröffentlichten Innovationserhebung für Deutschland 2011. Sie wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung sowie infas - Institut für angewandte Sozialwissenschaft durchgeführt. weiterlesen
Innovationen, qualifizierte Mitarbeiter und maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen sind Erfolgsfaktoren deutscher Unternehmen des Wirtschaftszweigs Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bei der Erschließung von Auslandsmärkten. Dies zeigt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zur Vorbereitung des 6. Nationalen IT-Gipfels, der am 6. Dezember 2011 in München stattfindet. Die Studie untersucht die wesentlichen Motive, Erfolgsfaktoren und Problemfelder beim Internationalisierungsprozess deutscher Unternehmen des IKT-Sektors. Teil der Studie ist eine repräsentative Umfrage bei rund 600 IKT-Unternehmen. weiterlesen
Firmen, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Unternehmenssoftware einsetzen, sind innovativer als Wettbewerber, die vor allem auf standardisierte Software setzen. Dies zeigt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Sie untersucht den Einfluss von Branchensoftware und Individualsoftware auf den Innovationserfolg von Dienstleistungsunternehmen. weiterlesen
"Baden-Württemberg ist einer der dynamischsten und innovativsten Wirtschaftsräume in Europa und arbeitet daran, diese Position auch in Zukunft zu erhalten und weiter auszubauen", lobte Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft bei ihrem Besuch am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Gemeinsam mit Baden-Württembergs Ministerpräsident, Stefan Mappus, war sie zur Auftaktkonferenz des Forschungsprogramms SEEK des ZEW nach Mannheim gekommen. Vom 4. bis 5. März 2011 diskutierten hier zwei Tage lang rund 200 Teilnehmer aus 20 Ländern über Wissen und Innovation als Grundlage für nachhaltiges und intelligentes Wachstum in Deutschland und Europa. weiterlesen
Die Unternehmen in Deutschland haben trotz der schweren Wirtschaftskrise ihren Innovationskurs beibehalten. Zwar gingen die Innovationsausgaben im Jahr 2009 erstmals nach 13 Jahren zurück. Die Abnahme war jedoch geringer als der Umsatzeinbruch, so dass die Innovationsintensität - das ist der Anteil der Innovationsausgaben am Umsatz - anstieg. Für 2010 und 2011 planen die Unternehmen bereits wieder höhere Innovationsausgaben, die an das Vorkrisenniveau des Jahres 2008 heranreichen. Dies sind Ergebnisse der jetzt veröffentlichten Innovationserhebung für Deutschland 2010. Sie wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung sowie infas - Institut für angewandte Sozialwissenschaft durchgeführt. weiterlesen
Bereits 35 Prozent der innovativen Unternehmen in Deutschland nutzen Cloud Computing. Doch sehen zahlreiche Unternehmen die Abhängigkeit von externen Anbietern sowie den Schutz von vertraulichen Unternehmensdaten beim Cloud Computing als problematisch an. Dies zeigen eine repräsentative Befragung von 1.000 innovativen Unternehmen durch das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sowie die Auswertung einer Sonderfrage im Rahmen der vierteljährlichen Umfrage von ZEW und Creditreform bei den Dienstleistern der Informationsgesellschaft (weitere Informationen zu den beiden Umfragen am Ende der Pressemitteilung). weiterlesen
Für 59 Prozent der Unternehmen, die Social Media wie Wikis, Blogs, soziale Online-Netzwerke und Kollaborationsplattformen einsetzen, ist dieser Einsatz Teil der Unternehmensstrategie. Dennoch ist die Nutzung dieser Tools häufig nur auf einzelne Mitarbeiter oder Bereiche beschränkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle repräsentative Befragung, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) bei Unternehmen mit mindestens fünf Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe und in ausgewählten Dienstleistungsbranchen durchgeführt hat. Insgesamt wurden 4.400 Unternehmen befragt. weiterlesen
Web 2.0-Anwendungen wie Facebook und Twitter haben sich als Informations- und Kommunikationsmedien im privaten Bereich schon längst etabliert. Jetzt erobern sie unter dem Label "Enterprise 2.0" zunehmend die Geschäftswelt. Bereits jedes fünfte Unternehmen in Deutschland nutzt derzeit Wikis, Blogs, soziale Online-Netzwerke oder Kollaborationsplattformen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle repräsentative Befragung, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) bei Unternehmen mit mindestens fünf Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe und in ausgewählten Dienstleistungsbranchen durchgeführt hat. Insgesamt wurden 4.400 Unternehmen befragt. weiterlesen
Mobile Endgeräte wie das Smartphone oder der Tablet Computer finden inzwischen in vielen Unternehmen Anwendung. Sie ermöglichen dem mobilen Nutzer ortsunabhängig den Zugriff auf das Internet sowie auf internetbasierte Dienste und Anwendungen. Im Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft setzen etwa 68 Prozent der Unternehmen Smartphones ein, dicht gefolgt von internetfähigen Handys, die von 67 Prozent der Unternehmen genutzt werden. Etwa 63 Prozent der Unternehmen verfügen über UMTS-Cards für Notebooks und 32 Prozent der Unternehmen geben an, Tablet Computer zu nutzen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage bei den Dienstleistern der Informationsgesellschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim im September 2010 in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform, Neuss, durchgeführt hat. weiterlesen
Die effiziente Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien setzt eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur voraus. Die Europäische Kommission (EU 2020-Strategie) fordert daher ebenso wie die deutsche Bundesregierung (Breitbandstrategie), das Breitbandinternet entschlossen auszubauen. Eine aktuelle Studie des ZEW mit Unterstützung der Deutsche Telekom AG belegt, dass Breitbandinternet ein signifikanter Impulsgeber für die Innovationstätigkeit von Unternehmen in Deutschland ist. In der frühen Phase des DSL-Ausbaus, in den Jahren 2001 bis 2003, konnten Unternehmen, die Breitbandinternet nutzten, die Wahrscheinlichkeit Produkt- oder Prozessinnovationen zu realisieren um durchschnittlich 25 Prozentpunkte steigern. Insbesondere im Dienstleistungssektor hat Breitbandinternet Impulse für Innovationen gegeben. weiterlesen
Auf der CeBit 2010 wird Social Software wieder ein wichtiges Thema sein. Indessen wird der Nutzen von Social Software-Anwendungen nach wie vor kontrovers diskutiert. Die einen unterstellen, Wikis, Blogs oder soziale Onlinenetzwerke für Unternehmen würden die Beschäftigten von der Arbeit ablenken. Die anderen sehen Social Software als einen wichtigen Impulsgeber für den Unternehmenserfolg. Letzteres belegt eine Untersuchung am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim. Sie zeigt, dass Dienstleistungsunternehmen, die Social Software-Anwendungen einsetzen, innovativer sind als Firmen, die dies nicht tun (ZEW Discussion Paper Nr. 09-046). weiterlesen
Die Unternehmen in Deutschland treten aufgrund der Wirtschaftskrise bei den Innovationsausgaben heftig auf die Bremse. Nach einem Anstieg auf ein Top-Niveau von 128,1 Milliarden Euro im Jahr 2008, ist im Jahr 2009 ein Rückgang der Innovationsaufwendungen um rund zehn Prozent und fürs laufende Jahr eine Stagnation auf diesem deutlich niedrigeren Niveau zu erwarten. Erfreulich ist indessen, dass die Unternehmen die für ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit besonders wichtigen Investitionen in Forschung und Entwicklung weitgehend verschont haben. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Innovationserhebung 2009 für Deutschland. Sie wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung sowie infas – Institut für angewandte Sozialwissenschaft durchgeführt. weiterlesen
Angetrieben durch die relativ starke Konjunktur im Jahr 2007 haben die Unternehmen in Deutschland verstärkt in Innovationen investiert. Die deutsche Wirtschaft legte im Jahr 2007 mit einem Plus von sechs Prozent bei den Innovationsaufwendungen kräftig zu. Insgesamt beliefen sie sich auf 122,7 Milliarden Euro. Angesichts der konjunkturellen Abkühlung planen die Unternehmen jedoch, geringere Innovationsausgaben in den Jahren 2008 und 2009. Im Jahr 2008 sollen die Innovationsaufwendungen lediglich um 0,9 Prozent auf 123,8 Milliarden Euro steigen. 2009 wollen die Unternehmen 122,5 Milliarden Euro für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland ausgeben. Das entspricht einem Rückgang der Innovationsbudgets um ein Prozent. Dies sind Ergebnisse der jetzt veröffentlichten Deutschen Innovationserhebung 2008. Sie wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung sowie infas – Institut für angewandte Sozialwissenschaft durchgeführt. weiterlesen
Im Jahr 2007 wurden in Deutschland mehr High-Tech-Unternehmen gegründet als in den Vorjahren. Trotz des Aufwärtstrends liegt die Anzahl der Gründungen jedoch immer noch unter dem Niveau des Jahres 1995. Das zeigt eine heute in Berlin vorgestellte Studie, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim in Zusammenarbeit mit Microsoft Deutschland durchgeführt hat. Demnach stieg die Anzahl der High-Tech-Gründungen 2007 im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf insgesamt 19.200 Gründungen. Dies ist auf eine überdurchschnittlich gute Konjunktur in den High-Tech-Industrien zurückzuführen. High-Tech-Gründungen entwickelten sich entgegen dem allgemeinen Trend, denn die Anzahl der Unternehmensgründungen über alle Wirtschaftszweige hinweg ist weiterhin rückläufig. Bei den High-Tech-Gründungszahlen sind im Verlaufe der vergangenen zehn Jahre deutliche regionale Unterschiede erkennbar: Während Aufsteiger Nürnberg überraschend auf den zweiten Platz hinter München vorrückte, büßte die Gründerregion Stuttgart ihre Platzierung im Spitzenfeld ein. Weiteres Ergebnis der Studie: Jedes zwölfte High-Tech-Unternehmen in Deutschland wird mehrheitlich von Frauen gegründet. weiterlesen
Angetrieben von den guten konjunkturellen Rahmenbedingungen haben Unternehmen in Deutschland verstärkt in Innovationen investiert. Im Jahr 2006 legten die Innovationsaufwendungen der deutschen Wirtschaft mit einem Plus von 6 Prozent kräftig zu. Sie beliefen sich insgesamt auf 115,5 Milliarden Euro. Für das Jahr 2007 haben die Unternehmen eine weitere Ausweitung ihrer Innovationsbudgets um gut 5,5 Prozent anvisiert. Die Einschätzungen der Unternehmen für das Jahr 2008 sind dagegen mit einem geplanten Anstieg von rund 2 Prozent relativ verhalten. weiterlesen
Eine aktuelle Umfrage des ZEW unter 2.000 forschenden Unternehmen zeigt einen deutlichen Bedeutungsgewinn von Forschung und Innovation im Jahr 2007. Die Forschungsausgaben könnten im Vergleich zu 2006 um mehr als 7 Prozent steigen. Das wäre der stärkste Anstieg seit dem Jahr 2000. 40 Prozent der Unternehmen haben 2007 das in Forschung und Innovation eingesetzte Personal aufgestockt. Haupttriebkräfte hinter dieser hohen Dynamik sind die gestiegene Nachfrage nach innovativen Produkten sowie der verschärfte internationale Wettbewerb. Aber auch die Hightech-Strategie der Bundesregierung zeigt Wirkung. weiterlesen
Von 2004 bis 2006 haben insgesamt 53 Prozent der baden-württembergischen Unternehmen erfolgreich Innovationen eingeführt. Dabei haben 42 Prozent dieser Unternehmen neue oder merklich verbesserte Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt gebracht (so genannte Produktinnovationen). Intern neue oder merklich verbesserte Prozesse (Prozessinnovationen) eingeführt haben in diesem Zeitraum insgesamt 43 Prozent der Unternehmen. Etwa 32 Prozent der baden-württembergischen Unternehmen geben an, sowohl Produkt- als auch Prozessinnovationen umgesetzt zu haben. weiterlesen
Die Innovationsstärke der deutschen Wirtschaft ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg deutscher Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Indessen zeigen die aktuellsten verfügbaren Zahlen, dass bei der Innovationstätigkeit der deutschen Unternehmen im Jahr 2005 erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen festzustellen sind. weiterlesen
Deutsche Unternehmen haben im Jahr 2005 106,8 Milliarden Euro für Innovationen ausgegeben und diesen Betrag 2006 noch einmal auf 108,1 Milliarden Euro gesteigert. Für 2007 ist von Innovationsanstrengungen in ähnlicher Höhe auszugehen. weiterlesen
Der Fahrzeugbau hat im Jahr 2004 mit 27,7 Milliarden Euro so viel für Innovationsprojekte ausgegeben wie keine andere Branche in Deutschland. Auch für 2005 und 2006 erwartet der deutsche Fahrzeugbau weiter steigende Innovationsbudgets von 28,2 Milliarden Euro (2005) beziehungsweise 29,0 Milliarden Euro (2006). weiterlesen
Die Innovationsaufwendungen der deutschen Wirtschaft sind im Jahr 2004 um zwei Prozent auf 100 Milliarden Euro gestiegen. Für 2005 und 2006 planen die Unternehmen weitere Erhöhungen ihrer Innovationsbudgets mit Jahresraten von einem (2005) beziehungsweise zwei Prozent (2006). Im Jahr 2006 würden die Innovationsaufwendungen der deutschen Wirtschaft demnach knapp 103 Milliarden Euro erreichen. weiterlesen
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind eine zentrale Stütze des Innovationsgeschehens in Deutschland. Es ist daher bedenklich, dass vom Ende der 1990er Jahre bis zum Jahr 2003 die Anzahl der erfolgreich innovierenden KMU um rund 10.000 auf 83.000 abgenommen hat. weiterlesen
Damit die deutsche Wirtschaft ihre Innovationsaktivitäten ausweitet, sind ein Anstieg der Nachfrage in den Absatzmärkten und eine Verbesserung der Gewinnsituation notwendig. Nur unter dieser Voraussetzung können Innovationsprojekte finanziert werden. weiterlesen
Bei der Innovationsbeteiligung der deutschen Industrie bahnt sich eine Trendwende an. Der Anteil der Industrieunternehmen, die in neue Produkte oder neue Verfahren investieren, hat sich im "Jahr der Innovation" 2004 nochmals deutlich von 59 auf 65 Prozent erhöht, nachdem er bereits im Jahr 2003 erstmals seit drei Jahren wieder gestiegen war. weiterlesen
Der Fahrzeugbau gibt so viel für Innovationsprojekte aus wie keine andere Branche in Deutschland. Für das Jahr 2004 rechnet die Branche, die neben dem Automobilbau auch die Herstellung von Luft-, Schienen- und Wasserfahrzeugen umfasst, mit Gesamtaufwendungen für Innovationen von 24 Milliarden Euro. Das sind 34 Prozent der gesamten Innovationsaufwendungen der deutschen Industrie. weiterlesen
Die chemische Industrie und die Elektroindustrie sind die innovativsten Branchen in Deutschland. In diesen Branchen haben jeweils etwa 80 Prozent der Unternehmen innovative Produkte und Prozesse eingeführt. weiterlesen
Die Innovationsstärke der Unternehmen ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der deutschen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb. Die Bereitstellung von genügend Finanzmitteln zur Verbesserung oder Neuentwicklung von Produkten und Dienstleistungen beziehungsweise Fertigungs- und Verfahrenstechniken durch die Unternehmen ist daher auch von großer Bedeutung für die Sicherung von Arbeitsplätzen. weiterlesen
Eine wesentliche Rolle für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit spielt im Dienstleistungssektor die Erneuerung und Verbesserung der unternehmensinternen Prozesse. Die Dienstleister der Informationsgesellschaft setzten dabei vor allem auf den Einsatz von neuen beziehungsweise wesentlich verbesserten Technologien (Prozessinnovationen). weiterlesen
Die Elektroindustrie, der Maschinenbau und die chemische Industrie sind die drei innovativsten Branchen in Deutschland. In diesen Branchen haben jeweils mehr als 70 Prozent der Unternehmen neue Produkte und Prozesse eingeführt. Im verarbeitenden Gewerbe insgesamt liegt der Innovatorenanteil bei 61 Prozent. weiterlesen
Rückläufige Innovationsbudgets kennzeichnen aus Sicht der deutschen Unternehmen das Jahr 2002. So rechnen etwa die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes mit einem Rückgang der Innovationsaufwendungen von 60,6 Milliarden Euro in 2001 auf 58,7 Milliarden Euro in 2002. Allerdings scheint es sich dabei nur um einen vorübergehenden Rückgang zu handeln, denn bereits für dieses Jahr erwarten die Unternehmen einen deutlichen Anstieg der Innovationsaufwendungen. weiterlesen
Um sich in einem Umfeld, das von zunehmendem Konkurrenzdruck geprägt ist, zu behaupten, setzen die Dienstleister der Informationsgesellschaft auf Innovationen. Dabei spielen vor allem Prozessinnovationen, das heißt der unternehmensinterne Einsatz von neuen oder wesentlich verbesserten Technologien, eine wichtige Rolle. weiterlesen
Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) erhöht die Produktivität deutscher Dienstleistungsunternehmen. Wie stark die Produktivität im Einzelfall steigt, hängt jedoch von den Strategien und dem Erfahrungshintergrund des jeweiligen Unternehmens ab. weiterlesen
EDV-, Technik-, Beratungs- und Finanzdienstleister sind der Schwachpunkt im ostdeutschen Innovationssystem. Während sich die Innovationstätigkeit der ostdeutschen Unternehmen insgesamt weitgehend dem westdeutschen Niveau angenähert hat, hinken die unternehmensnahen Dienstleister weiter deutlich hinterher. weiterlesen
Kostensenkungen spielen bei den Innovationsaktivitäten der deutschen Dienstleistungsunternehmen kaum eine Rolle. Den Unternehmen geht es vielmehr darum, neue Verfahren zu entwickeln, um den Kunden neue und verbesserte Dienstleistungen anbieten zu können. weiterlesen
Die Innovationsanstrengungen der deutschen Wirtschaft haben sich dank des günstigen weltwirtschaftlichen Umfelds in den letzten Jahren positiv entwickelt. Die FuE-Anstrengungen der Unternehmen haben zugenommen. Die Zahl der deutschen Patentanmeldungen hat sich stark erhöht. Die baden-württembergische Wirtschaft ist eine wesentliche Stütze dieser Aufwärtsentwicklung. Sie nimmt bei Patentanmeldungen und FuE-Intensität den Spitzenplatz in Deutschland ein. weiterlesen
Die Wachstumsdynamik der unternehmensnahen Dienstleister hat sich im dritten Quartal 2000 im Vergleich zum Vorquartal leicht abgeschwächt. Die saisonbereinigte jährliche Umsatzwachstumsrate sank auf 4,4 Prozent. Im zweiten Quartal dieses Jahres hatte sie noch bei 5,4 Prozent gelegen. weiterlesen
Die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus aus den neuen Bundesländern verhalten sich bei ihren Innovationsaktivitäten kaum anders als Unternehmen aus den alten Bundesländern. Unterschiede sind im Wesentlichen auf die unterschiedliche Unternehmensgrößenstruktur zurückzuführen. weiterlesen
Ostdeutsche Unternehmen der Branchen Handel und Verkehr, die sogenannten distributiven Dienstleister, sind deutlich innovativer als westdeutsche. Sowohl der Anteil innovativer Unternehmen als auch der Anteil der Innovationsaufwendungen gemessen am Umsatz liegen bei den distributiven Dienstleistern in den neuen Bundesländern über den Werten für Westdeutschland. weiterlesen
Die Innovationsaktivitäten im deutschen Dienstleistungssektor haben sich 1997 insgesamt stabil entwickelt. Zwischen den einzelnen Branchen zeichnen sich jedoch unterschiedliche Entwicklungen ab. Während in modernen Dienstleistungsbranchen -Banken/Versicherungen sowie technische, EDV- und Beratungsdienstleistungen - die Innovations-aktivitäten intensiviert werden, gehen sie in den traditionellen Branchen - Einzel- und Großhandel sowie Verkehr - deutlich zurück. Dies ist das Ergebnis der neuen Innovationsumfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim. Das ZEW hat 1998 im Rahmen einer repräsentativen Erhebung 4010 Dienstleistungsunternehmen zu ihren Innovationsaktivitäten befragt und die Ergebnisse für Deutschland hochgerechnet. Nach den Berechnungen des ZEW lag der Anteil innovativer Unternehmen in modernen Dienstleistungsbranchen 1997 mit 66 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert (61 Prozent). Auch die Innovationsaufwendungen sind um 13 Prozent auf 26 Milliarden Mark gestiegen. weiterlesen
Trotz bemerkenswerten Anpassungsfortschritts liegt die Produktivität der ostdeutschen Industrie nach wie vor unterhalb des westdeutschen Niveaus. Allerdings unterscheiden sich die einzelnen ostdeutschen Unternehmen hinsichtlich ihrer Produktivität erheblich. Deutlich zeigt sich, daß innovative im Vergleich zu nicht-innovativen Unternehmen eine signifikant bessere Produktivitätsentwicklung aufweisen. Auch bei Unternehmen, an denen westdeutsche oder ausländische Unternehmen beteiligt sind, gleicht sich die Produktivität schneller an das westdeutsche Niveau an als bei unabhängigen Unternehmen. Dies geht aus einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim hervor. weiterlesen
Die Ansicht, dass vor allem staatliche Verordnungen dem Umweltschutz dienen, widerspricht eine neue Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim. Sie macht vielmehr deutlich, dass die Innovationswirkungen des Einsatzes von ökonomischen Instrumenten - beispielsweise Umweltabgaben - und ordnungsrechtlichen Instrumenten - beispielsweise Umweltauflagen - stark von den Bedingungen im jeweiligen Umfeld abhängen. So kann das gleiche Instrument in verschiedenen Branchen unterschiedliche Wirkungen hervorrufen, und auch die Art der Innovation ist ausschlaggebend.Die ZEW-Studie definiert Umweltinnovationen als Innovationen, die der Vermeidung und Verminderung von Umweltbelastungen durch anthropogene Aktivitäten, der Sanierung bereits eingetretener Schäden sowie der Diagnose und Kontrolle von Umweltbelastungen dienen. weiterlesen