Gunter Grittmann
Leiter Information und Kommunikation
E-Mail: grittmann@zew.de
Tel: +49 (0)621-1235-132
Fax: +49 (0)621-1235-255
Kathrin Böhmer
Pressereferentin
E-Mail: boehmer@zew.de
Tel: +49 (0)621-1235-103
Fax: +49 (0)621-1235-225
Das starke Wirtschaftswachstum im Jahr 2010 und die gute Arbeitsmarktsituation haben sich auf wirtschaftsaktive Gründungen und junge Unternehmen unterschiedlich ausgewirkt: Im Jahr 2010 wurden häufiger solche Gründungen realisiert, die es in der Krise aufgrund mangelnder Erfolgsaussichten vermutlich nicht gegeben hätte. Diese Gründungen waren weniger innovativ, weniger umsatzstark und schufen weniger Beschäftigung als Gründungen im Jahr zuvor. Die vor oder während der Finanz- und Wirtschaftskrise gegründeten Untenehmen profitierten vom Aufschwung. Dies sind Hauptergebnisse des KfW/ZEW-Gründungspanels, die Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe, zusammen mit Dr. Georg Licht, Leiter des Forschungsbereichs Industrieökonomik am ZEW, und Michael Bretz, Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, in Frankfurt vorstellte. weiterlesen
Die Anzahl der High-Tech-Gründungen ist in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent gesunken. Das zeigt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), die in Zusammenarbeit mit Microsoft Deutschland durchgeführt wurde. Der durch die Unternehmergesellschaft ausgelöste Wachstumsschub des Vorjahres hat sich nicht fortgesetzt. Mit rund 14.100 jährlichen Neugründungen im High-Tech-Sektor befindet sich die Anzahl der High-Tech-Gründungen weiter deutlich unter dem Niveau der zweiten Hälfte der neunziger Jahre (durchschnittlich zirka 18.500 Neugründungen pro Jahr). weiterlesen
Zuwanderer in Deutschland gründen deutlich seltener Unternehmen in wichtigen Schlüsselsektoren wie Maschinenbau, Chemie oder Softwareerstellung als Deutsche. Das in Deutschland vorhandene Wachstumspotenzial bei diesen sogenannten wissensintensiven Gründungen wird daher nicht voll ausgeschöpft. Gesamtgesellschaftliche Wohlstandsverluste sind die Folge. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. weiterlesen
Frankfurt macht sich in Deutschland nicht nur als Finanzhauptstadt einen Namen, auch beim Thema High-Tech-Gründungen steht die Mainmetropole an der Spitze der Republik. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit Microsoft Deutschland durchgeführt hat. Frankfurt weist demnach eine besonders hohe Gründungsintensität im High-Tech-Sektor auf: Insgesamt kommen hier mehr als vier High-Tech-Gründer (4,17) auf 10.000 Erwerbsfähige. Auf den weiteren Spitzenplätzen folgen München (3,88), Düsseldorf (3,79) und Hamburg (3,75). Mit diesem Ergebnis bestätigt die Studie die unangefochtene Position der deutschen Ballungszentren als wichtige Zugpferde der gesamten High-Tech-Gründerszene. Doch insgesamt verzeichnen die meisten Regionen weiterhin einen Rückgang der Gründungsintensität. weiterlesen
Viele Geschäftsideen neu gegründeter Unternehmen entstehen während vorangegangener Tätigkeiten der Gründer als Arbeitnehmer in privaten Unternehmen. Aus solchen Ideen hervorgegangene junge Unternehmen sind erheblich innovativer als andere Gründungen. Sie bringen zu einem deutlich höheren Anteil Marktneuheiten hervor. Dies ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen Schwerpunktbefragung des KfW/ZEW-Gründungspanels, die gemeinsam von der KfW Bankengruppe, dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und dem Verband der Vereine Creditreform durchgeführt wurde. weiterlesen
Junge Unternehmen in Deutschland haben die Wirtschaftskrise bemerkenswert gut gemeistert. Ihre Umsatz- und Gewinnsituation zeigte sich stabil und wird sich aus Sicht der Unternehmen im laufenden Jahr weiter verbessern. "Die jungen Unternehmen sehen sich nach der Wirtschafts- und Finanzkrise gut aufgestellt. Das zeigen die positiven Umsatzerwartungen für das Gesamtjahr 2010. Sie sind der Krise aktiv begegnet und haben sich mit der Ausrichtung ihrer Produkte an den Bedürfnissen der Kunden auf ihre Stärken konzentriert. Gleichwohl haben die jungen Unternehmen aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten weniger als geplant investiert", sagt Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe bei der Pressekonferenz des "KfW/ZEW-Gründungspanels 2010" heute in Frankfurt. Für die Ergebnisse des nunmehr dritten Berichts, den die KfW Bankengruppe, das ZEW Mannheim und der Verband der Vereine Creditreform herausgeben, wird die wirtschaftliche Entwicklung von so genannten wirtschaftsaktiven Unternehmensgründungen ab ihrem Gründungszeitpunkt verfolgt. weiterlesen
Software-Start-ups stützen positive Entwicklung, forschungsintensive Industrien verlieren weiter / Gründer nennen die stärksten Hemmnisse Die Anzahl der High-Tech-Gründungen ist in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent gestiegen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), die in Zusammenarbeit mit Microsoft Deutschland durchgeführt wurde. Der Software-Bereich verzeichnete mit 15 Prozent sogar einen regelrechten Gründerboom. Allerdings nahmen High-Tech-Gründungen bei Spitzentechnologien wie der Medizintechnik, die langfristig besonders große Wachstumschancen besitzen, weiter ab. Insgesamt gesehen liegt die Gründungstätigkeit im High-Tech-Bereich mit 14.000 Neugründungen jedoch weiterhin auf einem der niedrigsten Niveaus seit Mitte der 90er Jahre. weiterlesen
Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen (akademische Spinoffs) sind eine Möglichkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse ohne große Umwege in volkswirtschaftlichen Nutzen umzusetzen. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass mit den Gründungen, wettbewerbsfähige Arbeitsplätze entstehen. Im Team gegründete akademische Spinoffs verzeichnen im Durchschnitt ein um 7,5 Prozentpunkte höheres Beschäftigungswachstum als Gründungen durch einen einzelnen Akademiker. weiterlesen
Deutschlands High-Tech-Gründer werden immer älter. Das hat eine heute veröffentlichte Untersuchung ergeben, die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit Microsoft Deutschland erarbeitet wurde. weiterlesen
Die Anzahl der Unternehmensgründungen in Deutschland ist im Jahr 2008 bereits im vierten Jahr in Folge gesunken. Mit einem Rückgang um rund sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr wurden nur noch 206.000 Unternehmensgründungen erreicht. Das ist der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung. Von den großen Wirtschaftsbereichen waren der Bausektor und der Handel am stärksten betroffen. Dagegen war in den Wirtschaftszweigen Maschinenbau sowie Mess- und Steuerungstechnik noch eine positive Entwicklung der Gründungstätigkeit zu verzeichnen. Zu diesen Ergebnissen kommen aktuelle Auswertungen des Mannheimer Unternehmenspanels durch das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. weiterlesen
Die Finanz- und Wirtschaftskrise verschont auch Gründungen und junge Unternehmen nicht: Knapp 48 Prozent der jungen Unternehmen in Deutschland geben an, im Frühsommer 2009 von negativen Folgen der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise betroffen zu sein. Vor allem spüren sie die Auswirkungen bei der Auftragslage (41 Prozent berichten von Einbußen) sowie der Umsatz- und Gewinnsituation (43 Prozent beziehungsweise 40 Prozent geben Verschlechterungen an). Diese Ergebnisse beruhen auf dem KfW/ZEW-Gründungspanel, das Unternehmensgründungen ab ihrem Gründungszeitpunkt verfolgt und ihre Entwicklung im Zeitverlauf erfasst. Die Ergebnisse der zweiten Befragungswelle, die Gründungen der Jahre 2005 bis 2008 umfasst, wurden heute in der KfW Bankengruppe in Frankfurt durch Vertreter von KfW, ZEW und Creditreform vorgestellt. weiterlesen
Auch die High-Tech-Branche kann sich der Wirtschaftskrise nicht entziehen. In nahezu allen High-Tech-Sektoren fiel die Anzahl der Unternehmensgründungen auf einen neuen Tiefpunkt. Insgesamt ging die Gründungstätigkeit in den High-Tech-Sektoren 2008 nach Jahren der Stabilisierung um elf Prozent auf rund 15.300 Unternehmensgründungen zurück. Das zeigt eine heute in München vorgestellte Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim, die in Zusammenarbeit mit Microsoft Deutschland durchgeführt wurde. Am stärksten betroffen sind die Spitzentechnologie sowie technologieorientierte Dienstleistungen. Verhältnismäßig robust zeigt sich die Entwicklung bei den IT-Dienstleistungen, vor allem im Software-Sektor. Die High-Tech-Gründer selbst erwarten eine deutliche Marktbereinigung. Ihr Optimismus in Bezug auf die Zukunftschancen des eigenen Unternehmens ist jedoch ungebrochen. Die Aufgabe der Politik sehen sie in der langfristigen Gestaltung günstiger Rahmenbedingungen für Gründungen. weiterlesen
Eine Untersuchung auf Grundlage der aktuellsten verfügbaren Daten zum Gründungsgeschehen in Deutschland zeigt, dass die Anzahl der Unternehmensgründungen in technologie- und wissensintensiven Branchen (vgl. Definition am Textende) im Jahr 2003 um rund vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. weiterlesen
Im Jahr 2003 ist die Anzahl der neu gegründeten Unternehmen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent gestiegen. Der wesentliche Grund für die deutliche Zunahme der Unternehmensgründungen ist die Einführung des Existenzgründungszuschusses für Arbeitnehmer (Ich-AG) und die starke Nutzung des Überbrückungsgeldes. weiterlesen
Die Unternehmensgründungen in technologie- und wissensintensiven Branchen (siehe Definition am Textende) sind im Jahr 2002 in Deutschland um durchschnittlich neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Insbesondere die Anzahl der Gründungen in den technologieintensiven Branchen des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors war stark rückläufig. weiterlesen
"Handwerk hat goldenen Boden". Dieses Sprichwort galt in Deutschland über Jahrzehnte als Binsenweisheit und stellte Handwerkern und solchen, die es werden wollten, eine gesicherte Zukunft in Aussicht. Zumindest seit Anfang der 1990er Jahre scheinen allerdings die Zukunftschancen im Handwerk von potenziellen Gründern zunehmend skeptischer eingeschätzt zu werden. Darauf weist der Rückgang der Unternehmensgründungen hin, den der halbjährlich erscheinende Gründungsreport des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim für das Handwerk konstatiert. weiterlesen
Die Talsohle bei dem nun schon seit 1999 anhaltenden Abwärtstrend der Unternehmensgründungen in Deutschland scheint erreicht. Die halbjährliche Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim zum Gründungsgeschehen in Deutschland zeigt, dass die Zahl der Unternehmensgründungen im Jahr 2002 im Vergleich zum Jahr 2001 nahezu konstant geblieben ist. weiterlesen
Die Biotechnologie gilt als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Es gibt daher Anlass zur Sorge, dass es neu gegründete Biotechnologie-Unternehmen in Deutschland heute deutlich schwerer als noch vor wenigen Jahren haben, Risikokapitalgeber zu finden, die bereit sind, ihre Geschäftsidee zu finanzieren. weiterlesen
Die Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland ist im Jahr 2001 um sechs Prozent zurückgegangen. Damit setzte sich der seit 1999 zu beobachtende Abwärtstrend fort. weiterlesen
Die Zahl neu gegründeter Unternehmen in Ostdeutschland ist im Jahr 2000 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 3,5 Prozent gesunken. In Westdeutschland dagegen stabilisierte sich die Zahl der Unternehmensgründungen auf dem Niveau der vergangenen zwei Jahre. weiterlesen
Der Anteil von technologie- und wissensintensiven Gründungen des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors an allen Gründungen in Deutschland ist von gut 13 Prozent im Jahr 1998 auf knapp 15 Prozent im Jahr 1999 gestiegen. Dieser Anstieg geht hauptsächlich auf das Konto der technologieintensiven Dienstleistungen, zu denen unter anderem Datenverarbeiter und Ingenieurbüros zählen. Die Zahl der Gründungen in diesen Wirtschaftszweigen erhöhte sich in Westdeutschland im Jahr 1999 um 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. weiterlesen
In der Branche der unternehmensnahen Dienstleister ist die Zahl der Unternehmensgründungen 1999 in Westdeutschland um gut zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Auch in Ostdeutschland einschließlich Berlin erhöhte sich die Zahl der Gründungen um beachtliche sechs Prozent. Damit setzt sich dieser Wirtschaftszweig deutlich von der Entwicklung in Gesamtdeutschland ab. weiterlesen
Auf einer Pressekonferenz in London präsentierten am gestrigen Abend das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und die London Business School (LBS) die Ergebnisse ihrer Studie zur schnellen Internationalisierung von Unternehmensgründungen in Deutschland und Großbritannien. weiterlesen