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Familienunternehmen waren wesentlich am Arbeitsmarktaufschwung der letzten Jahre beteiligt. In den Jahren 2006 bis 2010 schufen die deutschen TOP 500 Familienunternehmen rund 300.000 neue Arbeitsplätze allein in Deutschland. Das entspricht einem Beschäftigungszuwachs von neun Prozent. Zum Vergleich: die Inlandsbeschäftigung bei den im Deutschen Aktienindex (Dax) gelisteten Unternehmen ging im gleichen Zeitraum um 100.000 Stellen oder sieben Prozent zurück. Dies sind zentrale Ergebnisse einer aktualisierten Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung von Familienunternehmen, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Mittelstandsforschung (ifm) der Universität Mannheim im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen durchgeführt hat. weiterlesen
Outsourcing wird in der öffentlichen Diskussion schnell mit Arbeitsplatzverlusten gleichgesetzt. Indessen trifft dieses Urteil in dieser Pauschalität nicht zu. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. weiterlesen
Bestimmte außerbetriebliche Trainingsmaßnahmen der Jobcenter verhelfen Migranten, die Arbeitslosengengeld II (ALG II) beziehen, schneller zu einem neuen Job. Migranten profitieren besonders von Berufseignungstests und Kursen zur Vermittlung allgemeiner beruflicher Qualifikationen. Letztere erhöhen beispielsweise für Frauen mit Migrationshintergrund die Wahrscheinlichkeit, eine neue Stelle zu finden, um bis zu 13 Prozentpunkte im Vergleich zu einer Situation ohne Förderung. Als weitgehend wirkungslos und zum Teil sogar kontraproduktiv erweisen sich hingegen Bewerbungstrainings und Kombinationen aus verschiedenen Maßnahmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Sie untersucht erstmals explizit für Deutschland, wie sich Trainingsmaßnahmen auf den Arbeitsmarkterfolg von Migranten auswirken. weiterlesen
Kleine und mittelständische Unternehmen waren im Jahr 2009 von der schweren Wirtschaftskrise zwar stark betroffen, erwiesen sich aber insgesamt als Stabilisatoren der Konjunktur. Während die in noch höherem Maße auf den Weltmarkt ausgerichteten Großunternehmen von der Rezession besonders erfasst wurden, traf die Krise den in der Breite stärker auf das Inland ausgerichteten Mittelstand weniger hart. Trotz der krisenbedingt schlechten Ertragslage hat die Investitionsbereitschaft vieler Mittelständler nur begrenzt nachgelassen. Viele Unternehmen planen zumindest Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen, um ihre Produktionsanlagen nicht veralten zu lassen. Zugleich ist ein Großteil der kleinen und mittleren Unternehmen trotz der Krise bestrebt, knappes Fachpersonal an sich zu binden. Das konjunkturelle Umfeld bleibt sehr fragil: Der für 2010 erwartete BIP-Zuwachs von knapp 1,5 Prozent ist zu gering, um die Krisenfolgen rasch zu überwinden. weiterlesen
Die Rezession hat den deutschen Mittelstand im Lauf des Jahres 2008 – vor allem im zweiten Halbjahr – voll erfasst. Die international orientierten Großunternehmen besonders in der Industrie sind bisher allerdings stärker von der Krise betroffen. Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen hat sich im Verlauf des Jahres 2008 vor dem Hintergrund des globalen Konjunkturabschwungs, der bereits Mitte des Jahres einsetzte und der durch die Finanzkrise erheblich verstärkt wurde, rasch und massiv verschlechtert. weiterlesen
Vermittlungsgutscheine verhelfen so manchem Arbeitslosen zu einer neuen Beschäftigung. So war bei etwa 5 von 100 Arbeitslosen, die zwischen Juli 2003 und Juni 2004 einen Vermittlungsgutschein in Anspruch nahmen, ZEW-Schätzungen zufolge der Gutschein die Ursache für die Aufnahme einer Beschäftigung. weiterlesen
Die Wahl ist vorbei. Die rot-grüne Regierung kann weiter regieren. Die Probleme aber bleiben, insbesondere die Misere auf dem Arbeitsmarkt. Wer muss was tun? weiterlesen
Die Vorschläge der Hartz-Kommission sind nicht über einen Kamm zu scheren. Jedes Innovationsmodul verdient eine gesonderte Betrachtung. Einige Module sind Lichtblicke, das Kernstück der Reform, die Personalserviceagenturen (PSA), ist jedoch in seiner geplanten Ausgestaltung abzulehnen. weiterlesen
Die starke Reglementierung des deutschen Arbeitsmarkts hält viele Unternehmen davon ab, unbefristete Vollzeitjobs zu schaffen. weiterlesen
Das Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit hat zu tarifpolitischer Mäßigung und zur Zurückweisung hoher Ansprüche à la "Rente mit 60" beigetragen und durchaus zur Besserung am Arbeitsmarkt beigetragen. Doch statt weiterer Deregulierung zur Beseitigung nach wie vor bestehender Beschäftigungshemmnisse plane die Bundesregierung nun Gesetze, die dem Arbeitsmarkt neue Fesseln anlegten. Diese Meinung vertrat Dr. Dieter Hundt, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA), bei einem Vortrag am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. weiterlesen
Das geplante Reformpaket von Finanzminister Eichel wird keinen Einfluß auf die derzeitige Arbeitsmarktlage haben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim, an der sich 265 Experten aus Banken, Versicherungen und Industrieunternehmen beteiligten. weiterlesen
Die Abteilungen Forschung und Entwicklung, Musterbau, Konstruktion und Design (FEK) der Unternehmen in Deutschland haben von 1991 bis 1995 zunehmend Akademiker eingestellt. Laboranten und Techniker mit mittlerem Bildungsabschluss hingegen wurden in diesen Bereichen, die ein hohes formales Bildungsniveau erfordern, entlassen. Insgesamt stagniert die Zahl der FEK-Beschäftigten seit 1987. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, hervor, die im Rahmen der Berichterstattung zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 1997 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie erstellt wurde. weiterlesen