Heutzutage sehen viele Führungskräfte in der Leistung ihrer Mitarbeiter den entscheidenden Beitrag für den zukünftigen Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens. Damit gewinnt auch strategisches Human Resource Management als Steuerungsinstrument zunehmend an Bedeutung. Neben dem Ziel der Produktivitätssteigerung ist die langfristige Bindung von Mitarbeitern ein wichtiges Ziel von HR-Maßnahmen. Mit dem beantragten Forschungsvorhaben möchten wir untersuchen, wie sich Maßnahmen des strategischen Human Resource Managements, wie z.B. die Verlagerung von Verantwortung nach unten, Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter oder Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit auf die Mitarbeiterbindung auswirken. Da diese Maßnahmen häufig in Kombination eingeführt werden, werden wir Maßnahmenbündel und deren gemeinsame Wirkung analysieren. Darauf aufbauend soll dann untersucht werden, ob sich die Wirkungsmechanismen für bestimmte Beschäftigtengruppen unterscheiden. Dies könnte beispielsweise für verschiedene Qualifikationsniveaus, Altersgruppen oder bisherige Karriereverläufe der Fall sein. Eine geeignete Datenbasis bieten die verknüpften Betriebs- und Beschäftigtendaten der Bundesagentur für Arbeit (LIAB-Daten).

Ausgewählte Publikationen

Gutachten

Mühler, Grit und Susanne Steffes (2011), Die Bedeutung des Human Resource Managements für die Mitarbeiterbindung, Projektkurzbericht, Förderkreis Wissenschaft und Praxis am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung e.V., Mannheim. Download

Projektzeitraum

01.05.2010 - 31.03.2011

Kontakt
Auftraggeber

Förderkreis Wissenschaft und Praxis am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung e.V., Mannheim, DE