Sowohl Industrie- als auch Entwicklungsländer durchliefen seit dem 2. Weltkrieg substanzielle Gebietsreformen auf unterschiedlichsten Verwaltungsebenen. Trotz weitläufiger Anwendung, fehlt es jedoch bis heute an glaubwürdiger kausale Evidenz für positive Effekte dieser Politiken auf Wohlfahrt und Wachstum. Durch die Nutzung eines neuartigen geo-referenzierten Datensatzes weltweiter Gebietsänderungen auf subnationaler Ebene für die Jahre 1990 bis 2015 versucht der vorliegende Beitrag diese Lücke zu schließen. Zur empirischen Darstellung von Wachstumseffekten von Grenzänderungen matchen wir diese Daten mit öffentlich verfügbaren Rasterdaten von Satellit-Nachtlicht Aufnahmen und Bevölkerungszahlen für diesen Zeitraum. Kausale Effekte werden im Rahmen einer Differenzen-in-Differenzen Analyse auf der Regionen-Ebene und einem Spatial-RDD Design auf der Pixel-Ebene identifiziert, indem man Wachstumseffekte in Regionen oder Rastern mit Grenzänderungen mit benachbarten aber nicht betroffenen Einheiten über die Zeit vergleicht.

Projektzeitraum

01.05.2017 - 31.12.2018

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Auftraggeber

ZEW GmbH, Mannheim, DE