In Zeiten knapper öffentlicher Haushalte wird es zunehmend wichtiger, die Effizienz von Bildungsinvestitionen einzuschätzen. Vielfach wird argumentiert, dass angesichts des immensen Fortschritts in den Informations- und Kommunikationstechnologien die berufliche im Unterschied zur allgemeinen Bildung schneller obsolet wird. Aus Sicht der empirischen Wirtschaftsforschung ist es zunächst erforderlich, angemessene Methoden zur Analyse von Bildungswirkungen zu finden. Ziel des Projektes ist es, durch einen Vergleich der Verwertbarkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung im Erwerbsleben zur Versachlichung der aktuellen bildungspolitischen Reformdebatte beizutragen und Handlungsoptionen zu erarbeiten.Basierend auf Umfragedaten sollen zunächst Maße zur Verwertbarkeit von Ausbildungsinhalten entwickelt werden. Die neue BIBB/IAB-Erhebung über Qualifikation und Berufsverlauf im Jahr 1999 bildet die Datengrundlage für die ökonometrische Studie. Diese Daten ermöglichen erstmals eine vergleichende Analyse der Verwertbarkeit von allgemeinen und beruflichen Ausbildungsinhalten. Hier ist insbesondere zu testen, ob allgemeine Ausbildungsinhalte tatsächlich langsamer veralten als berufliche und von welchen personen- oder betriebsbezogenen Faktoren dies im einzelnen abhängt. Soweit es die Daten zulassen, ist ein Vergleich mit früheren Erhebungen (1979, 1985, 1991) geplant.

Ausgewählte Publikationen

Beiträge in referierten Fachzeitschriften

Discussion Papers und Working Papers

Ludwig, Volker und Friedhelm Pfeiffer (2005), Abschreibungsraten allgemeiner und beruflicher Ausbildungsinhalte, ZEW Discussion Paper No. 05-36, Mannheim, LLL:citation.label.journal: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik. Download

Projektzeitraum

01.08.2002 - 30.12.2005

Kontakt
Projektteam

PD Dr. Friedhelm Pfeiffer (Leitung)

Kooperationspartner

Prof. Dr. Winfried Pohlmeier, Universität Konstanz, Konstanz, DE