Unternehmen sehen sich bei der Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in vermarktungsfähige Produkte einer Vielzahl von Barrieren gegenüber. Neben den „natürlichen“ Hemmnisse, die in der Natur von Innovationsprojekten liegen und zu denen insbesondere die Unsicherheit über die Marktakzeptanz und die Reaktion der Wettbewerber zählt, können auch Unvollkommenheiten auf den Faktormärkten (Finanzierungsschwierigkeiten, Mangel an qualifiziertem Personal), den Gütermärkten (Marktmacht von etablierten Unternehmen, Standards, Produktzulassungsreglungen) und Technologiemärkten (Zugang zu geschütztem technischem Wissen) die Umsetzungserfolge schmälern oder eine Umsetzung von FuE-Ergebnissen gänzlich verhindern. Diese Hemmnisse können sich insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) besonders stark bemerkbar machen.

In diesem Projekt werden der aktuelle Kenntnisstand zu Innovationshemmnissen von KMU aufbereitet und zusammengefasst und Implikationen für die Stärkung der Innovationskraft kleiner und mittelständischer Unternehmen abgeleitet.
Das Projekt umfasst folgende Untersuchungsschwerpunkte :

  • Aufbereitung der Forschungsliteratur und Erkenntnisse aus Programmevaluierungen
  • Sekundärauswertungen von vorhandenen Paneldatensätzen, insbesondere der ZEW-Innovationserhebung
  • Expertengespräche und Fallstudien
  • Berücksichtigung der sich ändernden Rahmenbedingungen durch eine Neuorganisation der Europäischen Forschungsförderung (Horizon 2020)

Ausgewählte Publikationen

Gutachten