In der energiewissenschaftlichen und wirtschaftlichen Forschung ist das Thema „Wasserstoff als Energieträger“ heiß umstritten. Auf der einen Seite stehen enthusiastische Visionen der „Wasserstoffwirtschaft“, die Wasserstoff in Verbindung mit erneuerbaren Energien sowohl in Hinblick auf den Umweltschutz (insbesondere die Vermeidung von Treibhausgasen zum Klimaschutz) als auch auf die Versorgungssicherheit als Königsweg sehen. Auf der anderen Seite findet man weit skeptischere Einschätzungen, die Wasserstoff allenfalls als Nischen-Energieträger mit schlechter Konkurrenzfähigkeit in der Massenanwendung sehen.
In dem Projekt wurde die ökonomische Rationalität der Diskussion um die Wasserstoffwirtschaft ans Tageslicht befördert. Dabei ging es zum einen darum, das Spektrum der prognostizierten technologischen und Kostenentwicklungen zu sichten und auf einen wahrscheinlichen Bereich einzuengen. Vor allem ging es aber darum, die Bedingungen offen zu legen, unter denen die verstärkte Nutzung von Wasserstoff Bestandteil einer ökonomisch rationalen Umweltpolitik sein kann.