Die internationale Arbeitsteilung spielt sich zunehmend auf der Ebene einzelner Tätigkeiten ab, deren Output über global vernetzte Wertschöpfungsketten zusammengeführt wird. Tätigkeiten lassen sich so unabhängig von Sektoren und qualifikatorischen Ausbildungsniveaus global verlagern. Die regionalen Arbeitsmärkte Europas unterliegen diesem Wandel je nach Tätigkeitsspezialisierung und sektoraler Ausrichtung jedoch in unterschiedlicher Weise. Für die EU-Politik, deren Ziel u.a. die Reduktion regionaler Disparitäten ist, entstehen somit neue Herausforderungen. Das Ziel des Projektes ist es, die Exponiertheit gegenüber dem Wandel der internationalen Arbeitsteilung auf regionaler Ebene europaweit zu untersuchen und anschließend die kausalen Folgen für die regionale Beschäftigung mittels neuer ökonometrischer Verfahren abzuschätzen.