Es besteht zunehmend Konsens darin, dass Innovation in 'sauberen', umweltfreundlichen Technologien nötig ist, um die negativen Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen, ohne das Wirtschaftswachstum einschneidend zu beeinträchtigen. Saubere Innovation kann nur effektiv sein, wenn es ökonomische Anreize gibt, Ressourcen von umweltverschmutzender in saubere Produktion umzuschichten. Diese Anreize können von politischen Maßnahmen abhängen, aber sie hängen auch von der Produktionsstruktur einer Volkswirtschaft ab.

Ein zentraler Parameter der makroökonomischen Produktionsstruktur ist die Substitutionselastizität zwischen sauberer und umweltverschmutzender Produktion. Sie spielt eine entscheidene Rolle in makroökonomischen Modellen, mit denen man die Auswirkungen umweltpolitischer Maßnahmen auf Klima und Wirtschaftswachstum simuliert. Auch wenn es bereits verwandte empirische Forschung über Substitution zwischen Kapital und Energie und Substitution zwischen Brennstoffen gibt, existieren bislang keine Schätzungen dieses Parameters, die verwendet werden können, um makroökonomische Modelle zu kalibrieren. Ziel des Projektes ist es, hier auf Basis sektoraler und makroökonomischer Daten einen empirischen Beitrag zu leisten.

Das Forschungsprogramm "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies (SEEK)" wird durch das Land Baden-Württemberg gefördert.

Weitere Informationen zum SEEK-Forschungsprogramm.

(Für die Inhalte dieses Projekts sind alleine die Autoren verantwortlich. Sie entsprechen nicht unbedingt der Meinung des IWF, des IWF-Vorstands oder des IWF-Managements.)

Ausgewählte Publikationen

Beiträge in referierten Fachzeitschriften

Papageorgiou, Chris, Marianne Saam und Patrick Schulte (2017), Substitution Between Clean and Dirty Energy Inputs - A Macroeconomic Perspective, Review of Economics and Statistics Vol. 99, No. 2, May 2017, 281-290. Download

Discussion Papers und Working Papers

Verwandte Veranstaltungen

Projektzeitraum

01.04.2011 - 30.09.2012

Kontakt
Auftraggeber

Land Baden-Württemberg, Stuttgart, DE

Kooperationspartner

Chris Papageorgiou, Ph.D., Internationaler Währungsfonds (IWF), Washington D.C., US