Dieses Projekt trug in dreierlei Hinsicht zur empirischen Literatur über die Diffusion klimafreundlicher und energieeffizienter Technologien bei. Erstens erweiterte das Projekt die aktuelle Analyse von Technologiediffusionen um die Betrachtung von Schwellen- und Entwicklungsländern, die zukünftig zu den stärksten Emittenten von Treibhausgasen gehören werden und ihre ökonomische Leistung von anthropogenen Emissionen entkoppeln müssen, um die ökonomische Entwicklung zu fördern. Zweitens haben wir in den empirischen Analysen den Beitrag bedeutender treibender Kräfte von Technologiediffusion untersucht, die bisher in der Umwelt- und Energieökonomik weitestgehend ignoriert worden sind. Dazu gehören beispielsweise intellektuelle Eigentumsrechte, Humankapital, Bildungsausgaben und Umweltpolitik. Drittens wurde im Projekt jenseits reiner Technologiediffusion auch die Dynamik der Umweltperformance analysiert, die durch die Adoption neuer umweltfreundlicher Technologien verursacht wird. Auf diese Weise wurde in diesem Projekt das fehlende Glied zwischen Technologiediffusion und Technologieadoption näher beleuchtet.

Das Forschungsprogramm "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies (SEEK)" wurde durch das Land Baden-Württemberg gefördert.