Der Aufstieg des Internets mit seinem leichten Informationszugang wird oft als große Chance für die Information und die politische Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern betrachtet. In dieser Sichtweise sollten Demokratien als Folge der Digitalisierung von besser informierten Wählern profitieren, was kompetente Wahlentscheidungen erleichtern sollte. Anekdotische Evidenz bestätigt diesen Optimismus jedoch nicht unbedingt. In Europa ist derzeit ein Bedeutungszuwachs politischer Parteien zu beobachten, die oftmals von begrenzter oder verzerrter Information begünstigt werden. Außerdem ist die politische Partizipation und insbesondere die Wahlbeteiligung für die jungen Altersgruppen der Digital Natives signifikant niedriger als für die Altersgruppen mit hohen Anteilen von digitalen Analphabeten. Im Hinblick auf diese Kontroverse wird die Meta-Analyse die Literatur sichten und kondensieren im Hinblick auf ihre Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen Digitalisierung auf der einen und Wählerinformation und –partizipation auf der anderen Seite.

Projektzeitraum

01.01.2017 - 30.06.2018

Kontakt

Auftraggeber

Förderkreis Wissenschaft und Praxis am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung e.V., Mannheim, DE