Effektive Unternehmenssteuerbelastung in einer erweiterten Europäischen Union und Analyse damit verbundener Fragestellungen
Im Zuge der Lissabon
Strategie ist die Europäische Kommission bestrebt, die Effizienz des
Binnenmarktes zu erhöhen, indem körperschaftsteuerliche Hindernisse
grenzüberschreitender Tätigkeiten abgebaut werden. Das Ausmaß bestehender
Verzerrungen wird hierbei durch die Analyse effektiver Steuersätze
offenkunding. Um diese Verzerrungen abzubauen, hat die Europäische Kommission,
neben anderen Vorschlägen, das Konzept einer Gemeinsamen Konsolidierten
Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage vorgelegt.
Aus dieser Ausgangslage lässt sich eine
zweigeteilte Zielsetzung der Studie ableiten. Diese besteht zum darin, für eine
große Reihe von Ländern (EU 27, Schweiz, Norwegen, USA, Kanada, Japan,
Kroatien, Republik Mazedonien und Türkei) effektive Steuersätze zu ermitteln.
Dabei stützt sich die Berechnung der inländischen und grenzüberschreitenden
marginalen und durchschnittlichen Effektivsteuersätze auf den Ansatz von
Devereux und Griffith. Zum anderen besteht die Zielsetzung darin, spezifische
Szenarien der Unternehmensbesteuerung zu simulieren und somit die Auswirkungen
potentieller Unternehmenssteuerreformen zu evaluieren.
Laufzeit: 01.01.2011 - 31.12.2012
- Lisa Evers, ZEW (Leiter/in)
- Prof. Dr. Christoph Spengel, Universität Mannheim (Leiter/in)
- Daniel Dreßler, ZEW
- Dr. Christina Elschner, Universität Mannheim
- Prof. Dieter Endres, PriceWaterhouseCoopers AG
- Maria Theresia Evers, ZEW
- Katharina Finke, ZEW
- Dr. Jost Henrich Heckemeyer, ZEW
- Katharina Richter, ZEW
- Uwe Scheuering, ZEW
- Benedikt Zinn, ZEW