In Zusammenarbeit mit der SEW Eurodrive GmbH wird ein Instrument zur Prognose des Verbrauchs von Vorprodukten entwickelt, das es ermöglicht für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten valide prognostizieren zu können. Hierzu werden für jede Vorproduktgruppe verschiedene Prognosetechniken, wie z. B. rein explorative zeitreihenökonometrische Ansätze in Form von "Autoregressive Integrated Moving Average" (ARIMA) Modellen, andere dynamische Modelle wie Fehlerkorrektur-Modelle (ECM) sowie Vektor Autoregressive Systeme (VAR), in Hinblick auf ihre Prognosetauglichkeit untersucht. Die Software ermöglicht dem Auftraggeber, die Nachfrage selbständig zu prognostizieren, indem die Ergebnisse unterschiedlicher Prognosetechniken ermittelt und hinsichtlich formaler Prognosequalitätskriterien bewertet werden.

Hintergrund hierfür ist die Problematik der Optimierung von Lagerungs-, Fehlmengen-, Bestell- und Produktionskosten im Unternehmen, aufgrund dessen die stochastische Nachfrage nach Einsatzprodukten – also Warenabflüsse aus dem Lager - in Hinblick auf die optimale Bestellmenge und den optimalen Bestellzeitpunkt für das Eingangslager prognostiziert werden muss.

Das Projekt mit dem Einsatz der speziell hierfür entwickelten Software beim Auftraggeber wurde inzwischen erfolgreich beendet.