Das Projekt zielte darauf ab, eine dauerhafte Kooperation zwischen der Abteilung für Umwelt- und Ressourcenökonomik am ZEW Mannheim und dem Center for Energy Economics and Strategy Studies der Fudan Universität Schanghai zu etablieren. Wissenschaftler beider Institutionen arbeiteten gemeinsam an Forschungsprojekten zur Zukunft der Energieversorgung in China und Europa vor dem Hintergrund klimapolitischer Herausforderungen. Ein Fokus wurde hierbei auf Instrumente  zur Emissionsvermeidung auf sektoraler Ebene gelegt. Auch wenn sektorale Vermeidungsziele nicht das ökonomisch effizienteste Instrument der Klimapolitik sind, konnten diese einen wichtigen Beitrag bei der Einbeziehung von Schwellenländern in zukünftige internationale Klimaschutzregime leisten. Die Partner arbeiteten daher im Nachgang zur Weltklimakonferenz in Kopenhagen die Diskussion zu sektoralen Instrumenten der Klimapolitik auf und untersuchten die damit verbundenen Optionen für den Energiesektor. Das Projektziel wurde erreicht, indem beide Institute zukünftig in enger Kooperation eine quantitative Abschätzung von sektoralen Abkommen zwischen China und Europa leisten.