Die mikroökonomisch fundierte Untersuchung des Innovationsverhaltens von Unternehmen erbringt eine Vielfalt von Determinanten, die dieses Verhalten beeinflussen. Damit kann ein Innovationssystem identifiziert werden, das der Generierung, Verbreitung und Aufnahme neuen Wissens in verarbeitenden und dienstleistenden Unternehmen dient. Das Hauptziel der vorliegenden Untersuchung war es, Unternehmen in ein solches Innovationssystem einzuordnen. Ein Arbeitsfeld in diesem Kontext war die Identifikation von Profilen oder Clustern von Unternehmen, die ein vergleichbares Innovationsverhalten an den Tag legen. Dabei umfasst die Analyse auch das Ausmaß der Integration dieser Unternehmenstypen in das nationale Innovationssystem, d. h. den Nutzungsgrad der Forschungsinfrastruktur und die Anpassungsfähigkeit an die sich ändernde Umwelt. Die Untersuchung stand im Zusammenhang mit dem OECD-Projekt „Mapping Innovative Clusters in National Systems of Innovation“. Mit ihr versuchten Wissenschaftler des ZEW, sich in die Debatte über die Charakteristika eines effizienten Innovationssystems einzubringen. Als Ergebnis dieser Zusammenarbeit wurde ein wichtiger Schritt in Hinblick auf die Systematisierung von Innovationssystemen bewältigt. Verschiedene Ansätze der Clusterbildung wurden in Zusammenhang gebracht und die Vergleichbarkeit von Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der Innovationserfolgsmessung verbessert. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden auf mehreren internationalen Workshops diskutiert und schließlich in den „Synthesis Report“ der Working Group on Innovation and Technology Policy des Directorate for Science, Technology and Industry der OECD eingearbeitet.

Ausgewählte Publikationen

Discussion Papers und Working Papers

Spielkamp, A. und Katrin Cremers (1998), Mapping Innovative Clusters in National Innovation Systems, ZEW Discussion Paper No. 98-45, Mannheim. Download