Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer Methodologie, die die Ex-Ante-Evaluation des im Januar 2007 eingeführten Elterngeldes ermöglicht.
Zu diesem Zweck wird eine Schätzung eingeführt, die einerseits auf einem familienökonomischen Verhandlungsmodell und andererseits auf einem angewandten Gleichgewichtsmodell beruht. Die Reformwirkungen werden anhand eines gekoppelten Mikro/Makrosimulationsprogramms untersucht, welches das deutsche Steuer- und Transfersystem im Detail widerspiegelt.
Auf der Mikroebene soll die Analyse vor allem die Reformeffekte auf das weibliche Arbeitsangebot und auf die familieninterne Gestaltung der Kinderbetreuung beleuchten. Der makroökonomische Fokus hingegen liegt auf den gesamtwirtschaftlichen Folgen hinsichtlich der Arbeitsnachfrage und der Lohnstruktur.