Das Schlagwort Wettbewerbsfähigkeit wird immer mehr zu einem zentralen Bewertungskriterium für Politikeingriffe auf staatlicher und europäischer Ebene. Vor diesem Hintergrund werden Kompetenzen zum Themenfeld Wettbewerbsfähigkeit aufgebaut und innerhalb des ZEW gebündelt. In einer Kooperation der Fachbereiche Industrieökonomik und Umweltökonomik werden zunächst grundlegende Konzepte, Theorien und Definitionen zur häufig verschwommenen Begrifflichkeit Wettbewerbsfähigkeit zusammengestellt. Im Anschluss daran werden Indikatoren zur Messung von Wettbewerbsfähigkeit identifiziert und deren Implementierung in sektoralen und gesamtwirtschaftlichen Modellen diskutiert. Schließlich soll auf dieser Basis geprüft werden, wie die am ZEW vorhandenen Analyseinstrumente konzeptionell erweitert werden müssten, um die Auswirkungen von wirtschaftspolitischen Eingriffen auf die Wettbewerbsfähigkeit von bestimmten Sektoren zu untersuchen und zu bewerten.