Der Forschungsschwerpunkt umfasst:

    • Grundregeln für effiziente Beschaffung
    • Vergleich verschiedener Beschaffungsverfahren
    • Gestaltung von Beschaffungsverträgen

Der Forschungsschwerpunkt „Regeldesign für die öffentliche Beschaffung“ analysiert die optimale Gestaltung allgemeiner Regeln für die öffentliche Beschaffung. Öffentliche Beschaffung macht in der Europäischen Union etwa 16 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Schon geringe relative Effizienzgewinne übersetzen sich daher in Einsparungen in Milliardenhöhe. Die Gestaltung eines Beschaffungsprozesses ist oftmals ein komplexes Problem, da mehrere Ziele berücksichtigt und gegeneinander abgewogen werden müssen. Obwohl Einkaufsmechanismen aufgrund ihrer Komplexität für jede Situation spezifisch gestaltet werden müssen, können Grundregeln bestimmt werden, die für die Effizienz entscheidend sind. Solche Regeln sind von herausragender Bedeutung, da alleine aufgrund der Menge und Vielfalt von Beschaffungsprozessen eine detaillierte Untersuchung jedes einzelnen Prozesses nahezu unmöglich ist. 

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