Der wesentliche Zweck des DFG Schwerpunktprogramms 1764 besteht in der Entwicklung eines tieferen Verständnisses für die Herausforderungen des europäischen und insbesondere des deutschen Arbeitsmarktes in einem globalen Kontext. Das Programm befasst sich dabei mit den einschlägigen Forschungsfragen des Zusammenhangs von Globalisierung, technologischen Wandel und demographischen Veränderungen und dem Effekt auf Beschäftigung und Löhne. Mit Hilfe einer internationalen Perspektive analysiert dieses Schwerpunktprogramms empirisch, wie der deutsche Arbeitsmarkt funktioniert. Dabei wird und gleichzeitig ein Schwerpunkt auf Arbeitsmarktbewegungen, die Rolle von Institutionen und Politik, die Erklärung der ansteigenden Ungleichheit und  demographischer Veränderungen gelegt. Außerdem wird dabei die Rolle von Qualifikationen und wichtigen nicht -ökonomischen Motiven und Auswirkungen beleuchtet. Das Verständnis dieser Aspekte ist der Schlüssel für politische Maßnahmen im Arbeitsmarktbereich in Bezug auf Weiterbildung und Qualifikation der Bevölkerung unabhängig von Alter, Familienstand und Geschlecht.  Des Weiteren können diese Erkenntnisse dazu beitragen, politische Fragen bezüglich der Demographie, Gesundheitspolitik, Sozialpolitik, Kriminalität, Immigration und der makroökonomischen Leistung des Arbeitsmarkts zu beantworten. Die Herausforderungen, ausgelöst durch globalen Wettbewerb und Immigration in Verbindung mit dem demographischen Wandel, werden nicht nur verschiedene Gruppen von Beschäftigten betreffen (mit bedeutenden Konsequenzen für die soziale Ungleichheit), sondern auch die Methoden des Personalmanagements verändern müssen.

Projektzeitraum

01.09.2014 - 31.08.2017

Kontakt

Projektteam

Prof. Bernd Fitzenberger, PhD (Leitung)
Dr. Arne Jonas Warnke (Leitung) (ausgeschieden)

Auftraggeber

Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bonn, DE