Im vergangenen Jahrzehnt wurde in Europa ein breites Portfolio an energie- und klimapolitischen Maßnahmen etabliert, um den Herausforderungen von Ressourcenknappheit und Klimawandel zu begegnen. In Europa gilt Deutschland mit seiner Energiewende als einer der Vorreiter der klimapolitischen Anstrengungen und hat ambitionierte nationale Ziele für das Jahr 2020 und darüber hinaus etabliert. Das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland unterliegt infolgedessen zahlreichen Regulierungen und Fördermaßnahmen auf europäischer und nationalstaatlicher Ebene. Diese reichen von Maßnahmen zur direkten Begrenzung von Treibhausgasemissionen bis hin zur Förderung von Investitionen in ressourcenschonende Technologien. Darüber hinaus sieht sich das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland – im internationalen Vergleich – hohen Energiepreisen ausgesetzt. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes gerät somit zunehmend unter Druck. Das beschriebene Umfeld prägt die Investitions- und Produktionsentscheidungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Ziel der Studie war es, die Anpassungsstrategien der Unternehmen an energie- und klimapolitische Regulierungsmaßnahmen näher zu beleuchten. Im Fokus der Untersuchung standen insbesondere Investitionen in energieeffiziente Technologien und erneuerbare Energien.