Dieses Projekt untersucht administrative Steuerdaten von österreichischen KMU-Firmen und deren Eigentümern um Steuervermeidungsverhalten festzumachen. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass Kleinunternehmer stark auf den hohen Anstieg des Grenzsteuersatzes zwischen erster und zweiter Tarifstufe reagieren. Die Auswertung der monatlichen Umsatzsteuerdaten ihrer Firmen zeigt relativ niedrigere Umsatzzahlen zum Jahresende. Wir bezeichnen dieses Phänomen als "Inverse December Fever". Weiter zielt das Projekt auf die Identifizierung der von den Firmen genutzten Kanäle zur Verringerung der Umsatzzahlen zum Jahresende und damit die Reduktion des zu versteuernden Gewinnes ab.