Ziel des Projektes war die Beantwortung der Frage, wie Derivate bilanziert werden sollen. Ausserdem sollte untersucht werden, welche zusätzlichen Informationen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung zu publizieren sind, um sowohl Gläubiger als auch Aktionäre über die Risiken des Derivateeinsatzes zu informieren. Zunächst wurde eine Bestandsaufnahme der Rechnungslegungspraxis bei Banken durchgeführt und der Informationswert für Aktionäre und Gläubiger im internationalen Vergleich dargestellt. In einem zweiten Teil wurden auf der Basis von Principal-Agent Ansätzen die Motive für die Durchführung von Absicherungsmaßnahmen mit Derivaten theoretisch und empirisch analysiert. Leider musste das Projekt aufgrund einer Erkrankung des Projektbearbeiters nach dieser Phase beendet werden. In einem zukünftigen Projekt soll auf der Basis der hier gefundenen Resultate geklärt werden, wie sich die Rechnungslegungsvorschriften für Derivate konkret verbessert werden können, damit sie möglichst weitgehend sowohl die Belange der Aktionäre (Stichwort: Shareholder Value) als auch diejenigen der Gläubiger erfüllen.

Ausgewählte Publikationen

Discussion Papers und Working Papers

Projektzeitraum

01.06.1997 - 31.05.1999

Kontakt
Auftraggeber

Fritz Thyssen Stiftung, Köln, DE

Kooperationspartner

Prof. Peter Pope, Lancaster University, Lancaster, UK