Die Telekommunikationsbranche - d.h. die Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen - ist eine wichtige Säule des deutschen Innovationssystems. Mit jährlichen Aufwendungen für neue Produkte, Dienstleistungen und Verfahren von über 5 Mrd. € reiht sie sich in die Gruppe der besonders innovationsstarken Branchen ein. Rein quantitativ ist die Bedeutung der Telekommunikation vergleichbar mit der der Chemieindustrie, der Pharmaindustrie oder der elektrotechnischen Industrie (die jeweils gut 6 Mrd. € pro Jahr für Innovationsaktivitäten aufwenden) und deutlich größer als etwa die der Luft- und Raumfahrtindustrie. Dennoch wird die Telekommunikation in der öffentlichen Wahrnehmung und in der Wirtschaftspolitik nicht in dem Ausmaß als Innovationsbranche betrachtet, wie es ihrem Gewicht entspricht.

In diesem Projekt soll auf Basis der Innovations- und IKT-Erhebungen des ZEW sowie anderer aktueller statistischer Daten die Bedeutung der Telekommunikationswirtschaft für das deutsche Innovationssystem herausgearbeitet werden. Ziel ist es, die Innovationsleistung der Telekommunikation quantitativ darzustellen und aufzuzeigen, welche Bedeutung Innovationen in der Telekommunikation für die Gesamtwirtschaft haben (Wegbereiter für Innovationen in anderen Sektoren, Beitrag zu Innovationen und Produktivität). Im Zentrum der Analyse stehen die deutsche Telekommunikationswirtschaft und ihr Beitrag zu Innovationen in anderen Sektoren sowie die Rolle aktueller Trends in der Telekommunikation   mobiles Internet, flächendeckender Breitbandausbau, Cloud Computing etc. als Enabler für Innovationen in anderen Unternehmen.

Ausgewählte Publikationen

Discussion Papers und Working Papers

Projektzeitraum

01.08.2010 - 30.06.2011

Kontakt
Projektteam

Dr. Christian Rammer (Leitung)

Auftraggeber

Deutsche Telekom AG, Bonn, DE