Ziel der Studie ist die Fortsetzung der regelmäßigen Berichterstattung zu wichtigen Innovationsindikatoren für die Chemie für das Jahr 2014. Die Studie bietet in knapper Form einen aktuellen Überblick zum Stand und zu den Entwicklungstendenzen von Forschung und Innovation in der deutschen Chemieindustrie und im Wissenschafts- und Technologiefeld Chemie.
Besonders Augenmerk wird auf Indikatoren gelegt, die künftige Entwicklungstendenzen frühzeitig anzeigen. Dies betrifft vor allem die Ressourcen, die für FuE/Innovation bereitgestellt werden, sowie die im Bereich Bildung und Wissenschaft gelegten Potenziale. Gleichzeitig wird die Umsetzung von FuE-Aktivitäten in technologische und ökonomische Ergebnisse betrachtet. Im Jahr 2014 ist ein Schwerpunkt der Analysen der Rolle von Mitarbeitereinbindung und Weiterbildung für Innovationen gewidmet.
Die "Chemie" wird in Abhängigkeit vom betrachteten Indikator entweder als Industriebranche (FuE, Innovation, Produktion), als Gütergruppe (Außenhandel), als Technologiefeld (Patente), als Wissenschaftsdisziplin (Wissenschaft, akademische Ausbildung) oder als Tätigkeitsfeld (Berufe, berufliche Bildung) abgegrenzt. Dies gewährleistet, dass die Chemie als ein Gesamtsystem der Produktion, Vermittlung und Anwendung von chemischem Wissen, der Umsetzung dieses Wissens in chemische Produkte und der Herstellung und Vermarktung dieser Produkte durch die Unternehmen der Chemischen Industrie betrachtet wird.

Ausgewählte Publikationen

Gutachten

Rammer, Christian und Birgit Gehrke (2014), Innovationsindikatoren Chemie 2014, Verband der Chemischen Industrie e.V., Mannheim und Hannover. Download