Der „Innovationsindikator" ist ein Projekt der Deutsche Telekom Stiftung und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), das 2005 ins Leben gerufen wurde. Ab dem Jahr 2011 wird der Innovationsindikator von einem Konsortium bestehend aus dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI), dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und dem Maastricht Economic and social Research and training centre on Innovation and Technology der Universität Maastricht (MERIT) erstellt. Der Indikator erfasst die Innovationsbedingungen am Wirtschaftsstandort Deutschland und vergleicht diese mit den weltweit führenden Industriestaaten. Daraus entsteht ein Länderranking. Die Besonderheit des Innovationsindikators im Vergleich zu anderen indikatorengestützten Rankings liegt in der modellgestützten, ökonometrischen Auswahl von Indikatoren. Dadurch ist gewährleistet, dass nur relevante Indikatoren betrachtet werden und eine Redundanz der über unterschiedliche Indikatoren gemessenen Informationen vermieden wird. Thematische Schwerpunkte des Indikators sind Bildung und Wissenschaft, Forschung, neue Technologien und Innovation sowie die Rahmenbedingungen für Innovationen im Bereich von Politik und Gesellschaft. In Rahmen von Spezialthemen wird u.a. den Aspekten berufliche Bildung, Innovationsleistung der deutschen Bundesländer, Diversity im Innovationsprozess, dem Aufholprozess der Schwellenländer oder der Rolle internationaler Konzerne besonderes Augenmerk gewidmet.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie unter www.innovationsindikator.de.

Ausgewählte Publikationen

Gutachten

Schubert, Torben, Christian Rammer und Rainer Frietsch (2014), Innovationsindikator 2014, Deutsche Telekom Stiftung, Bonn. Download

Frietsch, Rainer, Christian Rammer, Torben Schubert, Susanne Bührer und Peter Neuhäusler (2012), Innovationsindikator 2012, Deutsche Telekom Stiftung und Bundesverband der Deutschen Industrie, Bonn und Berlin. Download