Das Untersuchungsziel dieses Projektes ist es, Aufschluss über die Rendite von Innovationsprojekten zu geben. Forschung und Entwicklung (FuE) wie auch andere Innovationsaktivitäten sind in besonderem Maße von Unsicherheiten und langen Phasen zwischen den Investitionsaufwendungen und deren Erlösen geprägt. Viele Innovationsprojekte kommen nie zu einem verwertbaren Ergebnis. Selbst wenn ein neues Produkt oder ein Prozess entwickelt wird, so ist der kommerzielle Erfolg noch lange nicht gewährleistet. Neben dem inhärenten Risiko jeder Forschungstätigkeit besteht bei den FuE-Aktivitäten in Unternehmen das Risiko des Informationsflusses in Konkurrenzunternehmen und/oder der späteren Imitation der eingeführten Marktneuheit.Aufgrund der speziellen Situation bei Innovationsprozessen ist es unklar, ob sich diese Aufwendungen für die Unternehmen grundsätzlich lohnen. Falls überhaupt, erfolgen die Ertragsflüsse erst viele Jahre nach der Investition, und die zunächst für den Innovator erreichbare Monopolstellung kann durch Nachahmer schnell erodiert sein.Die langen zeitlichen Verzögerungen erschweren eine empirische Überprüfung des Zusammenhangs zwischen Innovation und Profitabilität. Es ist beabsichtigt,die Entwicklung einer Innovation von den FuE-Aufwendungenüber die Patentanmeldung und -erteilung bis zur erfolgreichen Produkt- oder Prozesseinführung zu verfolgen. Dazu werden unterschiedliche Datenquellen miteinander verknüpft, um die interne Rendite von Innovationsaktivitäten zubestimmen.

Ausgewählte Publikationen

Beiträge in referierten Fachzeitschriften

Discussion Papers und Working Papers

Czarnitzki, Dirk und Kornelius Kraft (2004), On the Profitability of Innovative Assets, ZEW Discussion Paper No. 04-38, Mannheim, LLL:citation.label.journal: Applied Economics. Download