Das Forschungsprojekt baute auf den Ergebnissen der von ZEW und Prognos gemeinsam erarbeiteten Studie Bedarfsanalyse zur Umwelttechnologieforschung in Baden-Württemberg aus dem Jahr 1997 auf. In dieser Studie wurde das heterogene Spektrum der Technologien und Maßnahmen des betrieblichen Umweltschutzes in den Bereichen Entsorgung, Verwertung, Vermeidung und Controlling bereits auf künftig bedeutsame und zugleich forschungsintensive Themenfelder hin untersucht. Wegen der Breite des Blickwinkels blieb der Differenzierungsgrad bei der Unterscheidung von Technologien in dieser ersten Untersuchung jedoch notwendigerweise eher grob. Als zweiter Schritt auf dem Wege zur praktischen Umsetzung der Untersuchungsergebnisse erfolgte deshalb eine vertiefte Auseinandersetzung mit den in der ersten Studie ermittelten Zukunftsfeldern der Umwelttechnologieforschung. Ziel dieses Folgeprojektes war es, eng abgegrenzte technologische Leitthemen zu identifizieren, die sich als Schwerpunkte für künftige förderpolitische Pilotprojekte eignen. Die Untersuchung kam zum Ergebnis, dass insbesondere Forschungen zu den Themenfeldern "Kreislaufführung und Reinhaltung von Wasser" und "Vom landwirtschaftlichen Reststoff zum Biowertstoff" Potenzial für die Zukunft bergen.