Das Research Network on Innovation and Competition Policy (RNIC) begründet mit seinen acht Partnerinstituten und -universitäten ein internationales und interdisziplinäres Forschungsnetzwerk zur Europäischen Wettbewerbspolitik. Die rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Diskussion um die Modernisierung der Europäischen Wettbewerbspolitik umfasst die ökonomische und ökonometrische Fundierung der Entscheidungen der Europäischen Kommission in Fusionsfällen oder in Fällen des Missbrauchs von Marktmacht. Diesen wirtschaftspolitischen Entscheidungen liegt im ökonomischen Sinne das Ziel einer Maximierung der Konsumentenwohlfahrt zugrunde, in welcher der Effizienzgedanke zentral ist. Die Beurteilung von Konzentrationsfällen sollte verstärkt die Innovationsaktivitäten als Element dynamischer Effizienz berücksichtigen. Die Forschungsergebnisse und Netzwerkaktivitäten sollen sowohl die wissenschaftliche Diskussion als auch die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses bereichern. Das Zusammenführen der Expertise führender europäischer Forschungseinrichtungen (ZEW, WZB, IDEI Toulouse und die Universitäten KU Leuven, UNU-MERIT Maastricht, Mannheim, Tübingen und Wien), des ehemaligen Chefökonomen der Generaldirektion Wettbewerb der EU-Kommission sowie eines ehemaligen Mitglieds und Vorsitzenden der deutschen Monopolkommission fördert die direkte praktische Relevanz der Arbeit des Netzwerks.

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