In der Studie wurde der Zusammenhang zwischen Anfangsbedingungen, der Entwicklung von kognitiven und nichtkognitiven Fähigkeiten und dem Schulerfolg in einer Längsschnittbetrachtung untersucht. Datengrundlage waren die Daten der Mannheimer Risikokinderstudie, die von der Arbeitsgruppe Neuropsychologie des Kindes- und Jugendalters am Zentralinstitut für seelische Gesundheit (ZI) seit 20 Jahren zusammengetragen werden, und die im Rahmen des Projektes erstmals in einer Kooperation mit dem ZEW für die Bildungsforschung erschlossen wurden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich Unterschiede in der Intelligenz von Kindern im Alter zwischen 2 und 5 Jahren verstetigen. Die im Alter von 2 Monaten gemessene Intelligenz leistet bereits einen Erklärungsbeitrag für die Wahrscheinlichkeit, ein Gymnasium zu besuchen. Die seit November 2006 bestehende Zusammenarbeit zwischen dem ZEW und dem ZI wird im Rahmen des Forschungsnetzwerks "Nichtkognitive Fähigkeiten: Erwerb und ökonomische Konsequenzen" fortgeführt.

Ausgewählte Publikationen

Discussion Papers und Working Papers

Coneus, Katja und Friedhelm Pfeiffer (2007), Self-Productivity in Early Childhood, ZEW Discussion Paper No. 07-053, Mannheim. Download

Projektzeitraum

01.11.2006 - 31.12.2007

Kontakt
Kooperationspartner

Prof. Dr. Gerd G. Wagner, SOEP am DIW Berlin
Prof. Dr. Winfried Pohlmeier, Universität Konstanz, Konstanz, DE
Dr. Anja Achtziger, Universität Konstanz, Konstanz, DE
Prof. Dr. Stephen Machin, Center for the Economics of Education (CEE), London
Prof. Dr. C. Katharina Spieß, SOEP am DIW Berlin