Ziel des „DISIMP“-Projektes war die quantitative Analyse der Effekte von Naturkatastrophen in Drittländern auf internationale Handelsbeziehungen. Hierbei wurde insbesondere der Einfluss auf sektorale Handelsströme und die Übertragung des Schocks auf nachgelagerte Wertschöpfungsketten in den Importländern untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der ökonometrischen Analyse dienten zur Kalibrierung eines berechenbaren allgemeinen Gleichgewichtsmodells (Computable General Equilibrium - CGE), um Auswirkungen von Naturkatastrophen auf globale Wertschöpfungsketten besser zu analysieren.